Sagt mal…

Ich sitz hier nett am Küchentisch. Das Gingham-Muster-Spültuch ist gerade fertig geworden. Mit einer Tasse Kaffee und dem interessanten Podcast von „B&B #153 Burchardt und Böttcher. Deutsche in Mangelhaft: Die Mittelschicht wird Dünger“, war es ein schönes vor mich hinwerkeln. 
Also. In dem obigen Beitrag ging es unter anderem um die evtl. kommenden Auswirkungen des Irankrieges, bezüglich Energieverknappung und daraus resultierendem Düngemittelmangel. Voraussichtlich steigen nicht nur die Spritpreise weiter an, es kann sich auch in den Lebensmittelpreisen niederschlagen. Nicht nächste Woche, aber in ein paar Monaten könnte die Krise spürbarer sein. Je länger die Auseiandersetzung  andauert, umso gravierender…
Ist es an der Zeit, sich bewußt zu werden…
…dass es sein könnte, daß so manches mal nicht mehr so einfach aus dem Supermarkt geholt werden kann?
…dass es sich lohnen würde, sich nicht einen englischen Rasen ins Grundstück zu zimmern, sondern sich Gemüsebeete anzulegen?
…dass es an Zeit ist, sich einen Vorrat für „schwere Zeiten“ anzulegen?
…dass es auch für uns zu einer Krisensituation kommen kann?
Sollten wir uns dessen bewußt werden, oder übertreibe ich da?
Was denkt ihr?



 



2 Gedanken zu „Sagt mal…

  1. Ich denke, Du übertreibst da nicht. Vorräte anlegen kann schon mal gar nicht schaden und im Garten hast Du ja jede Menge. Verhungern müsst Ihr sicher nicht. Die Lebensmittelpreise steigen doch schon seit einiger Zeit und ich fürchte, das geht noch heftig weiter. Während wir abgezockt werden füllen sich gewisse Kreise derweil die Taschen.
    Ich kann mangels Platz nicht viel anbauen, aber ein bissl zufüttern geht immer.

  2. Du übertreibst nicht, aber ich kenne genug Leute, die finden es totaler Quatsch für länger als zwei Tage Essen im Haus zu haben. Ich werde mit meinem Gemüsegarten und dem Hang um Dinge selber zu machen oft belächelt.

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