Perlnicki und andere Einsichten

Na toll! Saß ich grad noch mit meiner morgentlichen Tasse Kaffee so voller mitteilungsbedürftiger Gedanken da – schwups – jetzt wo ich sie in die Tasten kloppen will, haben sie sich verdünnisiert. 
Mache mich auf die Suche, wie ein Perlentaucher-Sternchen-innen-Scherz. Apropos: hab so kleine, feine Perlnickitücher gestrickt. Ausgehend von der Spitze, wird immer am Reihenanfang und -ende eine Masche zugenommen. Gestartet mit vier, entwickelt sich ein nettes Tüchlein, das sich in der Übergangszeit leicht um den Hals schlingt und zart wärmt. Gesehen bei der Orientbayerin auf Youtube.
Mein Blick schweift aus dem Fenster, die Welt wird heller – medial dunkler. Irre. Der ganze Zugang da draußen. Hier ne Bombe, da ne Detonation, hier Hass, dort Hass…
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst, alles ist im Nebel. Zurückblickend in die Historie der vergangenen Schlachten zeigt sich, dass es nie um Menschlichkeit, immer um Machterhalt und Geld ging. Geld regiert bis jetzt die Welt.
Der Bill, also der Gründer eines Computerbetriebssystems, welcher in Anfangscoronazeiten in der Tagesschau seine lukrativen Impfempfehlungen rauslabern durfte, hat wieder ein Bereicherungsprojekt am Start: Er warnt vor einer Grippe, welche abermillionen Tote fordern werde. In was hat er denn nun wieder investiert, der Kumpel vom Epstein. Mit willfährigen medialen Helferlein muss er die blöckende Masse schon mal in Aufruhr versetzen. Angst ist das beste Verkaufsargument. Damit wirst du jeden Scheiß los. 
Ein letztes Relikt aus alten Tagen, die seit Jahren ungenutzte Satelitenschüssel ist von unserem Dach geholt worden. Der Öffentlich-(Un)rechtliche-Rundfunk findet in unserem Haushalt nicht mehr statt. 
Wollte gern die Schüssel als Vogeltränke nutzen, ging leider nicht, zwecks Schraubenloch in der Mitte.  Ist verschrottet worden – gut so. Der Scheiß kann wech. 
Es lebt sich so schön ruhig, wenn kein Radiogerät im Hintergrund dudelt und kein Fernsehgerät das Wohnzimmer verschandelt. Ich kann es euch wärmstens empfehlen. Wenn der Ausstieg geschafft ist, will man nie mehr dahin zurück – also ich zumindestens.
Es gibt ja die neuen Medien (Kontrafunk, Tichys Einblick…) welche man sich wohldosiert zuführen kann, zwecks neutraler und guter journalistischer Information. 
Habt einen schönen Sonntag mit lieben Menschen, oder in der Natur, oder mit euren Handarbeitsprojekten! 🙂



  





4 Gedanken zu „Perlnicki und andere Einsichten

  1. Der Perlnicki steht bei mir auch schon auf meiner Liste. Hab aber zuerst noch anderes fertigzumachen. Den „Ausstieg“ haben wir leider noch nicht geschafft. Ist leichter gesagt als getan. Wollen würde ich schon. Einen schönen Sonntag.

    1. Die Coronaanfangszeit hat das Beenden einer jahrelangen Hör- und Glotzgewohnheit immens erleichtert. Da wußte ich, wenn ich mir das Geschmarre, die Panikmache im Radio/Fernsehen noch gebe, dann dreh ich durch. Wenn vor dieser Zeit mal morgens der Strom weg war, es so still im Haus war – das war unangenehm ungewohnt. Das Gewohnte gibt Sicherheit, aber irgendwann ist das Neue auch wieder Alltag…

  2. Als ich vor Jahren meine Glotze weggeschmissen hab, musste ich die auch keinen Augenblick vermissen. Als wär sie nie dagewesen.
    Deine Tüchlein sind sehr schön, da bekomm ich gleich Lust, so eins zu nadeln.
    Jaja, der Bill, der denkt sich immer wieder mal was aus. Sowas hat er doch schon vor ein paar Jahren auch mal verkündet. Mit hämischen Grinsen. Er soll ja auch sehr „kinderfreundlich“ sein, was man so lesen kann. Aber alles gut, das gehört in diesen höheren Kreisen wohl zum Pflichtprogramm. Und was passiert?? NIX.
    Und dieser Krieg zeigt wieder mal, daß sich nichts geändert hat. Wie viele Länder wurden schon „befreit“, um dann im Chaos zu landen!
    Ich glaub, ich brauch dringend so ein Perlnicki 🙂

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