Ganz so „unpositiv“ wie in der Überschrift ist mein Häkelendprodukt nun doch nicht. Gestern fertig gestellt. Es ist tragbar. Es könnte etwas länger sein. Es ist unbunt, in diversen Grautönen, mit einem Hauch von Petrol. Hm. Werde den ärmellosen Überwurf in meine Rubrik „Arbeitskleidung“ einsortieren. Da passt er perfekt.
Wenn es mal in den Keller zum „Wollmäuse“ sortieren geht, wird er mich angenehm auf Arbeitstemperatur halten. Während ich so schreibe wird mir bewusst, dass der Bereich „Arbeitskleidung“ im Handarbeitssektor nicht auftaucht. Ab jetzt nicht mehr. Ich habe ihn soeben ins Leben gerufen!! Ein denkwürdiger Moment. Neues ist entstanden. Was bin ich doch innovativ: Ich habe einen Arbeitsshrug fabriziert! Genug der „eigenen- auf- die -Schulterklopferei“.
Soll ich ihn fotografieren? Hm. Fotografiert ihr gern einen Pickel? Okeeee, so unschön ist er nun auch nicht. Liegt doch die Schönheit im Auge des Betrachters. Vielen könnte er sogar gefallen. Doch mein Auge ist ihm am nächsten und das gibt den Ausschlag. Ohh, vom Pickel zum Ausschlag. Wo endet dieser Beitrag?! 🙂
Also. Ich habe mich gegen ein Foto entschieden, obwohl es vielleicht einigen Leserinnen gut getan hätte, Bilder von meinem gehäkelten Dingens zu sehen. Vielleicht wären einige bestärkt aus meinem Blogbeitrag gegangen, mit dem Gedanken: So hässlich ist mein Gehäkeltes doch nicht! Neben Juttas Shrug besitze ich ja eine Augenweide.
Gern hätte ich euch so unterstützt, aber meine soziale Ader hat auch ihre Grenzen 😉
Archiv des Jahres: 2017
Nichts für Weicheier: Wollrestverwertung

Es könnte so einfach sein. Also. Ich habe diesen Shrug, gemeinhin auch als Seelenwärmer bekannt, im Netz gefunden. Beide Begrifflichkeiten (Shrug und Seelenwärmer) sind für meinen Geschmack suboptimal. Ich nenne es eine „idiotensichere ärmellose Weste, die warm hält“.
„Haben wollen, woher so schnell Wolle bekommen, will gleich loslegen, im Schrank ist ja noch Diverses, Resteverwertung.“
Diesen Gedanken und noch etlichen anderen, habe ich Raum gegeben. Habe einiges an tauglicher Wolle zusammengekruscht und sofort losgelegt.
Entspannt ist dieses Häkeln nicht. Bei jedem Resteknäuel stellt sich die Frage, ob es ausreicht, um über die Ziellinie (Reihenende) zu gelangen. Wie mische ich die verbleibende Wolle um einen ansprechenden Farb- und Musterverlauf zu erhalten? Sieht es am Ende schei.. aus? Wird es größentechnisch tragbar sein? Reicht das vorhandene Material überhaupt aus?! So nebenbei glaube ich es nicht. Oder doch?
Die Hoffnung stirbt zuletzt 😉 . Da sehr viele Maschen pro Reihe (148) über die Häkelnadel gehievt werden wollen, zieht sich ein absehbares Ergebnis etwas in die Länge. Nur so nebenbei: manchmal, aber nur manchmal, bin ich etwas ungeduldig.
Um meine, mir durch den Kopf geisternden Fragen baldigst zu beantworten, versuche ich zügig (hektisch 😉 ) zu arbeiten. Dann flutschen die Maschen nicht so ganz….
Leute, das liest sich jetzt mit Abstand schon irgendwie anstrengend.
Irgendwie und sowieso brauche ich wohl diese Vorgehensweise für mein Häkelkarma.
Der wollspirituelle Weg ist manchmal nicht leicht. Für irgendwas wird es schon gut sein.
Die Wörter „irgendwie“ und „irgendwas“, beschreiben trefflich die diffuse Projektsituation . Überhaupt könnt ihr irgendwie meinen ganzen, im Augenblick ablaufenden, Häkelwahnsinn interpretieren.
Am Ende erkennt ihr Parallelen zu eurem Häkelverhalten – oder auch nicht 🙂

„Buut, but, but! Buula, bula, bula!“

So hat meine Oma ihre Hühner zur Fütterung gerufen. Ich führe die Tradition fort. Unseren zwei Hühnern bekommt das Ganze sehr gut. Sie beschenken uns täglich mit zwei Eiern.
Vielleicht stimuliert der fast schon melodische Ruf die Eierproduktion 😉
Schön, wenn es bei dem Wollhuhn auch funktionieren würde. Jeden Tag ein „Wollknäuelei“ wäre super!!





„Ich wollt ich wär ein…“

…Huhn. Wenn schon kitschig, dann aber so richtig! Rosa und Gold veredeln ein „gemeines“ Federvieh zu einem süßen Hühnchen. Fast zum Reinbeißen 😉


Eine Tasse heiße Milch mit…
…Honig und ein kleines gehäkeltes Hühnchengeschenk sind heute, am Montag, mein Blogbeitrag. Mehr ist nicht drin. Das Wetter hat auf meiner Wohlfühlskala gefühlt 100 Meter Luft nach oben. Neuigkeiten vom „Trumpeltier“ tragen auch nicht zur Erheiterung bei. Jetzt mal was Positives: Die heiße Honigmilch, welche ich gerade nebenbei schlürfe schmeckt gut. Ich schluppe jetzt ein Zimmerchen weiter und frage meinen husband mit honigsüßer Stimme und etwas geklimper mit den Augen, ob er mir meine zarten kleinen Füßchen 😉 massiert. Dann wäre der Montag so halbwegs erträglich 😉



Habe ihn schon ausgeführt
Hat sich mir an den Hals geschmissen, mein neuer Schal. Er ist gut „tragfähig“ und wärmt mir angenehm den Hals.




