Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

A crochet debbich oder carpet

Klebt mir an den Hacken: Der Teppich und die Katze (my personal assistance).
Sie ist meine perfekte Handarbeitsbegleiterin. Fast immer zur Stelle wenn man sie braucht. Würde oft gern mehr als sie soll und kostet mich fast nix. Mit ein paar Leckerlies ist sie zufrieden. Geboren für die Handarbeitssparte. Ich kann sie diversen Fachmagazinen nur empfehlen. Sie lässt sich ganz leicht „abspeisen“. Yeahhhhhh!
Mein Mann versteht den Text nicht. „Hä, was willst du damit sagen“. Vielleicht checkt ihn die eine oder andere von euch da draußen. Vielleicht muss man dazu weiblich sein 🙂
Und was ich schon seit längerer Zeit mal loswerden wollte: Indien oder so, ist auch in Deutschland. Billigstarbeiterinnen liefern Ideen und Material für Anleitungs-Zeitschriften. Deswegen zuckt meine Hand beim Griff zu diversen Heftchen im letzten Moment zurück. Bisher bin ich noch keines besseren belehrt worden. Und – wenn man sich in die Nesseln setzt, dann aber bitte richtig. Hab ich jetzt mal gemacht. Ist schön und prickelt angenehm in meine Bauchnabel!!
So ein bisschen Krawallo peppt doch die besinnliche Adventszeit auf.
Und wenn ihr ein nettes Häkelteil anfertigen wollt, dann schaut auf dem Etsyshop von Marjan vorbei. Sie hat eine tolle Anleitung für ein schönes Häkelquadrat zu verhökern. Mit viel Liebe angefertigt. Da landen dann eure Moneten direkt dort wo sie hingehören. Ganz fair.
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Unwolliger Adventskranz

Heute für meine Jüngste fabriziert. Was gerade so aufzufinden war, wurde verwendet. Buchs aus dem Garten für den Kranz, neulich im Gebrauchtwarenkaufhaus erstandene goldene Kerzenhalter, Strohblumen aus dem Garten, getrocknete Minihagebutten vom Vorjahr und diverses anderes. Klein aber fein. Passend für eine Mini-Studentenwohnung. Etwas untypisch, doch ungemein apart – die Strohblumen als Farbtupfer. Was noch fehlt und erst käuflich erworben werden muss: kleine, goldene Glöckchen.
Wenn ich ihn so sehe, könnte ich schwach werden und doch auf was Naturmaterialiges umsteigen. Partiell zumindest, auf mein noch immer unfertiges, wolliges Teil.
Hab ja noch Zeit. Nur keinen Weihnachtsstress aufkommen lassen. Ruhig bleiben, ganz ruhig. Geschenke, Trubel… Tief durchatmen… 😉

 

 

 

 

Euch allen eine gute Adventskranzfindungszeit. Aber es ist auch ein gutes Leben ohne Adventskranz möglich.
In diesem Sinne…

Reißverschluss umhäkeln…

Vor ein paar Tagen begonnen und hat ganz gut funktioniert: Reißverschluß umhäkeln und dann weiterhäkeln. Soll so etwas ähnliches wie ein kleines Täschchen für Diverses ergeben, wenn es fertig ist. Eventuell ist es handtaschenformtauglich.
Und – ich bin ein kleines bisschen schlauer geworden. Beim Betrachten von Mochilataschen oder Wayuu-bags, kam ich immer ins Grübeln. Weshalb sind die Farbübergänge noch viel klarer abgegrenzt  als bei meinen Tapestryteilen? Die häkeln doch auch in der Technik?
Da überkam mich die Erleuchtung: Die Häkelarbeit wird nie gewendet. Es geht immer im Kreis herum. Dadurch entsteht ein sauberer Farbübergang, ruhigeres Maschenbild. Zudem wird, zumindest bei den Teilen die ich gesehen habe, immer nur in das hintere Maschenglied eingestochen.
Steche ich beispielsweise bei einem eckigen Deckchen (in Tapestry gearbeitet und nach jeder Runde gewendet) immer nur in das hintere Maschenglied ein, hat das keinen positiven Effekt auf das Muster. Soviel zu meinen neuen geistigen Durchbrüchen 😉

Mit Nadel und Faden habe ich zuerst das „Grundgerüst“ angenäht, auf welches weiter gehäkelt wurde. In diesem Beitrag findet ihr eine PDF, in welcher ich das mit der Nähnadel und so beschrieben habe.

 

 

Euch allen noch einen schönen Sonntag 🙂

„Süßes“ am Sonntag

Leckeres Holunderblüten-Orangensaft-Gelee.
Short instruction: Holunderblüten für 20 Stunden oder so, in Orangensaft einlegen. Den Saft anschließend durch ein Sieb gießen und mit Gelierzucker, Zitronensaft und etwas Biozitronenschale aufkochen. Ich nehme gern den 3:1 Zucker (drei Teile Frucht, ein Teil Zucker). Habe sogar noch etwas mehr Saft verwendet und es schmeckt immer noch ausreichend süß.



Süße Häkelborte an eine Stoffserviette fabriziert




Sieht auch süß aus. Mein aufgepimptes Leitungswasser. Was gerade griffbereit und aromatisch war, hat seinen Weg in die große „Waterbottle“ gefunden: frischer in Scheiben geschnittener Ingwer und eine Zitrone, Zitronenmelisse, Holunderblüten und Heckenrosenblüten aus dem Garten.



Euch allen ein schönes, entspanntes, langes Wochenende 🙂

Apropo Marmelade

Bin gerade beim Marmeladekochen. Es wird eine leckere Rhabarber-Bananen-Mischung.
Yammi, yammi!

Rezept in Kurzform, da ich es gleich in Gläser abfüllen muss:
750 gr Rhabarber
250 gr Bananen
Saft einer Zitrone
350-400 gr Zucker
Geliermittel 3:1

Alles im rohen Zustand durchpürieren und anschließend kochen.
Falls ihr keinen kräftigen Pürierstab oder Mixer besitzt, dann schneidet alle Zutaten gut klein und rührt beim Aufkochen immer kräftig um, damit nichts anbrennt.
Schmeckt sehr schön fruchtig. Foto gibt es nicht dazu, weil die Küche sich in einem chaotischen Zustand befindet, welchen ich gern beim Kochen produziere 😉

Und ich habe ein leeres Marmeladenglas umhäkelt. Umfunktioniert in ein Windlicht.
Davon gibt es schon Fotos.