Auf dem Fensterbrett reifen die letzten Tomaten aus dem Garten nach. Immer noch ein Gefühl von Sommer auf dem Gaumen. Häkeltechnisch habe ich das Brillentäschchen aus der Versenkung hervorgeholt. Es begleitet mein derzeitiges Strickprojekt. Etwas ganz, ganz kreatives soll es werden – Socken 😉
…mal wieder fermentieren. Heute eine Mischung aus Zwiebeln, Blaukraut und Möhren:
Auch sehr gut, nicht für den Gaumen, sondern für unser Oberstübchen: Youtube: B&B #19 Burchardt & Böttcher Zwei intelligente Zeitgenossen führen, ganz angenehm unaufgeregt, ein Gespräch über unsere Zeit.
…für sehr gut befunden in dieser beschissenen Zeit im Außen. Also, seit fast zwei Jahren suplementiere ich Vitamin D3. Super! So ein Fläschchen kostet zwischen 20/30 Euro und reicht über viele Monate. Ich nehme noch K2 dazu. Tut mir volle gut. Fühle mich fit und kraftvoll. Wenn ihr euch schluffig fühlt, denkt in diese Richtung. Macht euch selber ein Bild über den Sinn oder… Manchmal kann einen schon ein bleiernes Gefühl überkommen. Mir hilft es aktiv zu werden. Heute musste eine Kellerecke dran glauben. Mit wenigen Handgriffen diverses Chaos beseitigt. Tut gut. Alten Mist in Angriff nehmen, denn sonst schiebt man den Schmodder lange kraftraubend vor sich her. Ich zumindest. Kreativ werden, auch wenn es „nur“ 😉 Socken sind, die gestrickt werden wollen. Immer schön positiv bleiben – und Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂
Mit Paprikapflanzen tut sich mein grüner Daumen schwer. Immerhin sind in diesem Jahr die Pflanzen soweit gediehen, dass sie Früchte tragen. Die Krux diesmal – die Früchte reifen nicht mehr aus. In den Weiten des Netzes bin ich auf den Tipp gestoßen, die grünen Schoten zusammen mit Äpfeln in einen Karton zu packen. Die Äpfel verbreiten ein Gas, welches die Reifung bei den Paprikaschoten stark befördert. Ich also die Pflanzen komplett abgeerntet, zusammen mit einigen Äpfeln in einen Pappkarton gelegt. Seit dem zweiten Tag in der Box „ernte“ ich täglich etliche gelbe und rote Paprikas. Yeah!! Einige wenige werden „lätschig“, aber das Gros wandert auf den Teller 🙂
Künstler/Schauspieler (Ulrich Tukur, Nina Proll, Heike Makatsch…) melden sich zu Wort: https://allesdichtmachen.de PS: Seite kann evtl. wegen Überlastung schwer erreichbar sein. Auf Youtube kann man aber unter dem Suchbegriff „alles dicht machen“ alle Videos im Zusammenschnitt finden.
So, meine geneigten Leser, ich läute eine Zeitenwende ein. Ich erdreiste mich, das Schimpfwort „So ein Waschlappen“ ins Gegenteil zu verkehren. Deklariert man doch Menschen mit einem gewissen Weichheitsaspekt in der Persönlichkeit so. Der Wasch-lappen ist ein essentielles Stück Stoff. Vielfältig in seinem Vorkommen. Gewebt, gehäkelt, gestrickt, rauh, anschmiegsam, flauschig, aufnahmefähig. Ein Leben ohne Waschlappen bescherte uns so manchen stinkenden Zeitgenossen. Dieser Lappen ist der Wegbereiter für eine saubere und angenehme Umgebung. Der Garant für den Wellnessfaktor im Leben. Der Putzlappen ist der Bruder/die Schwester/das Divers 😉 des Waschlappens. Nimmt sich der eine der menschlichen Spezies an, versorgt der andere die materielle Welt mit Sauberkeit. Ein Leben ohne diesen Doppelpack – unvorstellbar. Ohne sie würden wir im Dreck und Mief versinken. Ab heute bezeichne ich nur noch gute Freunde so. Ich sage: „Komm her du Lapp und lass dich drücken“.