Archiv der Kategorie: Die Natur

Mein Mittwochstagwerk

Heute bin ich…

Natur (1)
…mit dem Rad zum Einkaufen gefahren. Kam mir vor wie ein Alien. Alle haben mich angegafft! Im Ländlichen ist es nicht üblich, mit dem Fahrrad 7 Kilometer zum nächsten Supermarkt zu düsen oder vielleicht habe ich sie zuerst angegafft und sie haben daraufhin zurückgegafft?!?
Alles ist möglich 🙂

Heute habe ich…

Natur (6)
…auf meiner Tour alles geknipst, was mir so gelb in’s Auge stach.
Also liebe Leser. Euer Augenmerk bitte auf die Farbe Gelb lenken und nicht auf die Bildqualität.

Natur (2)
Natur (3)
Natur (4)
Natur (5)
Natur (7)
Natur (8)
Natur (9)
Ja! Da waren Männer farbtechnisch kreativ 😉
Das ist das Sportheim der Fußballer vom Dorf 🙂

Natur (10)
Um nach dem gelben Einheitsbrei mal wieder Farbe in’s Spiel zu bringen.

Das war’s – Tschau bis demnächst…

Also

Also. Der Mann (meiner, glaube die Bezeichnung „Göttergatte“ hat ausgedient, nicht der Mann 🙂 ) und ich haben gestern Abend eine Spritztour mit dem Roller unternommen.

Wald (11)

Auf einsamen Wegen entlanggerollert. Mal hatte Mann das Steuer, mal Frau. Das ist gelebte Gleichberechtigung 🙂
Am Waldesrand haben wir unser Gefährt abgestellt und sind drauflos gelatscht. Rein zwischen die vielen Bäume.

Wald (10)
Viel Holz mal aufrecht, mal liegend.

Wald (8)
Bunte Fliessenreste wachsen aus dem Boden

Und wir sind in ein Waldstück gelangt mit einer ganz eigenen Stimmung. Nicht dunkel, viele alte große Bäume und sehr still. Toll denkt ihr euch jetzt. War es aber nicht. Kein angenehmes verweilen. Da will ich wieder weg, war mein Bestreben. Und – dem Mann ging es genauso. Er fügte sogar noch hinzu: Aus diesem Waldstück möchte ich kein Holz.
Tja. Jetzt mach ich mal die spirituelle Kiste auf. Das war kein guter Ort, energiermäßig und so.
Ein paar Kilometer entfernt gibt es ein kleines Dorf. Vor fast dreißig Jahren bin ich da regelmäßig mit dem Schulbus durchgefahren und wenn ich heute durchkomme fühle ich mich dreißig Jahre zurückversetzt. Es hat sich nichts geändert. Da ist keine Bewegung drin. Stagnation und Verfall. Auch kein guter Ort. Energiemäßig tote Hose sag ich mal.
Zurück in den Wald. Hier ein paar Bilder von der low-energie-zone.

Wald (7)
Wald (6)
Wir, raus aus dem „Runterzieher“, auf den Roller und in die Abendsonne und rein – äh – ran an das nächste Waldstück. Diesmal positive Vibrationen.

Wald (5)
Wald (2)
Wald (3)
Erinnert an einen Märchenwald. Wäre nicht verwunderlich, wenn das Rotkäppchen mit dem Wolf um die Ecke biegen würden.

Wald (4)
Da hat sich jemand verewigt, 2008. Woher ich das weiß? Wer genau hinschaut kann es auch lesen 🙂

Wald (9)
Bei den im Wald gelagerten Holzvorräten steht diese wunderschöne Leiter. Wo doch Leitern so „in“ sind. Dieser Bauer ist ein „Styler“.

Wald (1)
Und ja, ich habe einen Baum umarmt. Bin ich jetzt ganz gaga? Nein, er hat nämlich nicht zu mir gesprochen – leider 😉

Ein „Hoch“ auf meine …

… vielen freiwilligen Helfer! Es ist schön wenn man Unterstützung erfährt. Ich kann mich kaum vor freiwilligen Helfern retten, so groß ist der Ansturm.
Die Sauerkirschbäume, zwei an der Zahl, hängen – äh hingen – übervoll mit Kirschen. Die obersten waren gar nicht mehr mit der Leiter zu erreichen. „Die müssten wohl vom Baum und weiterverarbeitet werden“,  war mein Gedanke und – ups – schon waren sie da.
Wahrscheinlich verfügt geschultes Personal über telephatische Fähigkeiten.
Sie hingen im Baum und ließen gar nicht ab vom Kirschen ernten. Als ich ihnen durch heftiges Händeklatschen ein Päuschen gönnen wollte, machten sie einfach weiter. Fleißig, fleißig! Das meiste – naja alles – wanderte direkt in den Mund, äh Schnabel. Also hab ich sie gewähren lassen. Und was soll ich euch sagen: sie haben volle Arbeit geleistet!  90% des Kirschbaumes haben sie abgeerntet. Für mich natürlich die totale Arbeitserleichterung. Kein mühsames pflücken, entkernen und einkochen mehr.
Auf einen „Flügelschlag“ bin ich zu einigen Stunden freier Zeit gekommen! Hm, was mache ich da? Ach, ich stelle mir den Liegestuhl unter den Kirschbaum und genieße den Anblick des grünen Blätterdaches. Grün soll ja auch beruhigend wirken. Ab und an stecke ich mir ein saures Kirschchen, von den restlichen 10%, in den Mund. Sauer soll ja auch lustig machen.
Sodenn, lebt wohl meine treuen gefiederten Helfer! Wir sehen uns im nächsten Jahr bestimmt wieder 🙂

Garten am Sonntag

Garten (1)
Seit mindestens 2 Wochen hat es bei uns nicht geregnet. Oder doch, heute mal ganz kurz und ganz wenig. Gerade mal soviel, dass man sich wie in der Sauna vorkam. Das Tagesgeschäft besteht aus gießen. Wie ich schon mal erwähnt habe, wird das gute Trinkwasser dafür hergenommen. Aus ökologischer Sicht ein „No Go“. Deswegen duschen und baden wir nicht mehr. Jeder hat zwei Klospülungen am Tag frei. Einmal für groß und einmal für klein.
Das war jetzt ein Scherz.

Wie ihr auf dem Bild seht, haben wir die Rasenfarbe gewechselt. Öfter mal was neues.
Auch im Garten braucht man Abwechslung, farbtechnisch und so.

Garten (3)
Kaum mehr zu erkennen. Ein Weinstock erobert unser Gewächshaus.

Garten (2)
Er darf das, weil er reichlich mit Weintrauben bestückt ist.

Garten (5)
So sieht’s drinnen aus. Zum ersten Mal, seit wir einen Garten haben, deutet sich eine reiche Paprikaernte an. Also, liebe Gartenfreunde, gebt nicht so schnell auf.
Manches dauert einfach ein paar Jährchen 🙂

Garten (4)
Den Tomaten geht’s auch prächtig.
Bilder von den Schlangengurken kann ich euch leider nicht mehr zeigen. Sie wurden von der Spinnmilbe dahingerafft.
Apropo – diverses andere wurde auch schon dahingerafft – macht nix.

Garten (8)
In die geschenktbekommenen alten Krauttöpfen habe ich Auberginen gepflanzt. Sie stehen an der Hauswand auf unserer Terasse. Ah – seht doch dieses Prachtstück.

Garten (9)
Zum Frühstück hatten wir einen Gast – dieser Grashüpfer hat uns Gesellschaft geleistet. Sicher heißt er Phillip – ihr wisst schon: „Biene Maja“ und so.

Garten (7)
Ich bin verliebt in Annabel. Schreibt man jetzt Annabel oder Anabell? Ersteres sieht optisch besser aus.

Garten (6)
Ach, die Gräser sind eine wahre Augenweide. Aus einem Gräserstock habe ich in den letzten zwei Jahren sieben Stück gemacht, durch zeitiges Abstechen und Neuverpflanzen im Frühjahr. Es grenzt an Magie 🙂

Das war’s für den Sonntag. Habt noch einen schönen Abend.

Jutta