Archiv der Kategorie: Garten

So langsam…

…tut sich etwas draußen, also im Garten 😉 Seit ein paar Tagen sind unsere Starenpärchen wieder zurück. Zwei Nistkästen nennen sie ihr eigen. Um diese herum sind sie kräftig am zwitschern.
Im Gewächshaus zeigen sich Kresse und Spinat. Unter einem Vlies wachsen sie geschützt vor den Minusgraden. Kürzlich ausgesätes Blattstielgemüse lässt noch auf sich warten. Radieschen und eine zweite Saat Kresse werden heute folgen. Stecklinge von Salbei und Baumkohl wachsen in Töpfen hoffentlich an. Der Portulak kann zart beerntet werden.
Vieles an Anzucht ist möglich, aber mein Glashaus hat auch seine Grenzen. Durch seinen Standort bekommt es über die Wintermonate kaum Licht, da unser Haus der tiefstehenden Sonne im Weg ist. In den Weiten des Netzes gibt es allerhand Berichte über machbare Bepflanzung in der kalten Jahreszeit. Ich habe gelernt, dass die eigenen Bedingungen von Region, Standort des Treibhauses, Bodenbeschaffenheit… eine Rolle spielen. Schnell könnte man frustriert werden ob der tollen Dinge im Netz und vor der eigenen Haustür – nix oder wenig. Es gilt sich eigene Gedanken zu machen und nicht vorgesetztes eins zu eins auf sich zu übertragen. Am besten lerne ich über Versuch und Irrtum. Ausprobieren und Fehler machen. Apropos: Meinen Treibhausboden bedeckt jetzt eine Schicht aus Kompost, zerkleinerten Holzkohlestücken (aus unserer Holzscheitheizung), altem Pferdemist und Gesteinsmehl. Ich bin gespannt. Hoffe auf Erfolg.
Im Gemüsegarten draußen sind alle Beete mit einer Schicht Kompost abgedeckt. Umgegraben wird seit Jahren nicht mehr. Find ich besser. Manchmal gilt es übernommenes zu hinterfragen. Glaube wenig, hinterfrage alles und denke selbst 😉









Fast vorbei…

…ist der Winter. Auch wenn er sich für wenige Wochen noch mal ins zeug legen sollte, am Frühling führt kein Weg vorbei.
…ist doch die „Pandemie“ – lach. Auch wenn alle davon sprechen, an mir führt kein Weg vorbei. Für mich ist da nichts vorbei. Als „Nazi“ beschimpft, weil ich kritisch der ganzen Angstveranstaltung gegenüberstand und jetzt soll es einfach „normal“ weitergehen, ohne eine Entschuldigung, Aufarbeitung?
Menschen beschimpft, sie als Blinddarm der Gesellschaft bezeichnet, den man nicht braucht und jetzt so tun als sei so irgendwie doch nichts schlimmes passiert?
Ich vergesse nicht. Meine gutgläubige Haltung den Poltikern und Medien gegenüber hat sich in Luft aufgelöst.
Mit meinem Vertrauen ist es vorbei.

„Ich habe mitgemacht“ – Das Archiv für  Corona-Unrecht

Eine Hommage an: „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“



Es grünt so grün…

…auf der Fensterbank. Die vor einer Woche gesäten Gemüsezwiebelsamen beginnen zu keimen und wachsen. Erstmalig probiere ich mich in der Zwiebelaussaat. Mal gucken.
Im Gewächshaus sind dicke Bohnen in Anzuchttöpfchen gewandert, Spinat und Kresse genießen den ersten Bodenkontakt des Jahres. Blattstielgemüse kommt die Tage auch noch unter die Erde.
Der Boden im Glashaus bedarf einer Zugabe von, tja was? Da bin ich mir noch nicht ganz so schlüssig. Also. Der Boden ist im zu sauren Bereich. Hab schon mal Holzasche untergemengt, denn sie soll ihn quasi „entsäuern“. Manche tauschen den Boden aus. Durch die intensive, bei mir einseitige Hauptbepflanzung mit Tomaten wird der Boden irgendwas mit müde und sauer. Austauschen mag ich ihn nicht und so bin ich ganz amateurhaft am rumüberlegen wie er wieder in seine Kraft kommt. Ich werd einfach rumstümpern und laut jammern, falls der Versuch scheitert. Egal. Durch diese Zeit bin ich ein bisschen härter im Nehmen geworden.
Ohhh, heute ist es wieder ein Graus mit der Kommasetzung und der Klein- bzw. großschreibung. Auch egal. Ich lasse es so stehen wie es ist, denn so optisch gesehen schaut es ganz gut aus  🙂



Ich bin vorbereitet

Mann hat im Gewächshaus Ablagefläche für die Pflanzenanzucht im Frühjahr montiert.
Die Stühle dienen demnächst als Sitzgelegenheit für sonnige Tage. Ein kleines Weilchen wird es noch dauern bis die Sonne das Hausdach überscheint und ihre Strahlen länger ins Gewächshaus scheinen. Die Stühle stehen bereit…

Und weil ich es nicht lassen kann und will:
„Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen.“ Dietrich Bonhoeffer

Und was ich schmerzlich bedauere: In den letzten drei Jahren habe ich etwas von meiner lustigen Sichtweise auf die Welt verloren. Schmunzelige Beiträge über Alltagsbanalitäten wollen nur noch sehr selten geschrieben werden. Eine gewisse Leichtigkeit wurde mir genommen. Das betrauere ich, hier auf meinem Blog…