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Mein „stilles Örtchen“ im Draußen

Ich erinnere mich an Zeiten, als die Töchter noch alle Zuhause waren. In Kindertagen herrschte reges Kommen und Gehen. Spielfreunde bevölkerten das Haus. In diesen Zeiten war das „stille Örtchen“, oder ganz banal gesagt – das Klo, oft der einzig ruhige Ort.
Heute vergleiche ich meinem Garten damit. Im Draußen ist es turbulent. Das Weltgeschehen schwingt sich zu immer neuen dramatischen Ereignissen auf, erklimmt die Angstleiter von Stufe zu Stufe. Und ich? Tja, ich buddel im Garten, schneide Sträucher zurück, lausche dem Gesang der Vögel und verbringe eine schöne Zeit dort. Nur gut, dass meine grüne Oase etwas größer als die Toilette ist 😉 . 





















Standpunkte

Heute gibt es persönliche und gartentechnische Standpunkte.

So, zu meinen Einstellungen:
Ich lasse mich nicht mit der neuen Gentherapie spiken.
Ich und mein Mann geben unsere Arbeitsplätze auf, sollte die „Impfung“ Bedingung dafür werden.
Ich habe das Vertrauen in die deutsche Politik verloren.
Ich will wieder ein soziales Miteinander von „impf-freien“ und „geimpften“ Menschen.

So, zur Entspannung ab in den Garten…  🙂
















Nicht der Weg…

Keine Sorge, in diesem Beitrag schreibe ich nicht „schon wieder“ über den gesundheitlichen Wert des Spazierens in heutigen Zeiten 😉 Nein, ich will sagen, dass nicht der Weg sondern das Ziel das Ziel ist. Da muss man fast um zwei Ecken denken.
Ich bin an einer vermaledeiten Strickarbeit dran, brech mir fast die Finger dabei ab. Etwas frustriert lege ich die Arbeit nach gefühlt stundenlangem Werkeln daran zur Seite, um festzustellen, dass der Stricklappen nur um Millimeter größer geworden ist. Dieses Muster ist die Hölle, sieht aber sehr, sehr niedlich aus. Immer wieder bin ich versucht das Teil in die Tonne zu kloppen, aaaaaber wenn es doch mal fertig ist, verspricht es viel Freude.
Ich schlucke die Kröte, um einen Putzlappenprinzen zu erhalten.
Die Handarbeitssituation lässt sich eins zu eins auf das aktuelle Leben übertragen – ich mach das Beste draus und bleib dran 😉
So, Themenwechsel. Ich kann im Januar schon etwas im Garten ansäen – Hurra! Ich kenne das Gemüse nicht, noch nie gegessen. Vom Aussehen her verspricht die Kerbelrübe nicht viel, aber es zählen die inneren Werte. Es ist durchaus möglich, dass sie scheiß… schmeckt – egal! Ich freu mich an der ersten gärtnerischen Tätigkeit und lass mich in ein paar Monaten vom hoffentlich gut wachsenden Endprodukt überraschen 🙂 





Garten im Oktober

Seit Wochen kaufe ich kein Obst und Gemüse mehr im Supermarkt. Dank der bescheidenen Umstände, des uniformen Maskentragens, ist mir die Kauflaune abhanden gekommen.  Meinem Gemüsegarten und mir tut es gut. Die gärtnerischen Fähigkeiten entwickeln sich. Dieses Jahr wird das Gewächshaus pflanzentechnisch über den Winter genutzt. Hätte ich vielleicht so nicht getan. Fern den äußeren Zwängen, entwickelt sich individuelle Freiheit. Schön 🙂