Archiv der Kategorie: Garten

Dies, das und jenes

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Ich habe meinen Horizont erweitert und mich im tunesisch Häkeln erprobt.
Es war nicht einfach.
Das Häkeln schon, aber die spezielle Nadel dafür zu besorgen, hatte es in sich. Geschlagene drei Tage war ich in dieser Mission unterwegs. In allen vier Himmelsrichtungen um mein Zuhause war ich unterwegs. Ich lebe in einem kleinen Dorf. Die nächstgrößere Stadt liegt ca. 60 km entfernt. So habe ich die umliegenden Kleinstädte abgegrast. Mein erster, angesteuerter Wollladen hat inzwischen das Zeitliche gesegnet. Beim Zweiten stand ich nachmittags vor verschlossener Tür, denn er hat von Mai bis Ende August nur vormittags geöffnet. Im Dritten war die Verkäuferin mit meinem, für sie völlig abstrusen Kaufwunsch überfordert. Das Häkeln ist in diesem, sehr sehr konservativen Laden noch nicht angekommen. Es war mein letzter Besuch in diesem Etablisment 😉
Habe meinen Radius erweitert und bin gestern in eine „Große Stadt“ gefahren.
Yeah, wurde fündig! Hab die Nadel wenig später, bei einer meiner Töchter, welche dort neuerdings wohnt, ausprobiert. Und? Es klappte nicht. Die Holzhäkelnadel hatte einen kleinen Riss, an welchem die Wolle ständig hängen blieb.
Also wieder rein in die Stadt, wieder rein in den Wollladen, Nadel umtauschen.
Sollte das alles rückblickend ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, die Finger von dieser Technik zu lassen? 🙂
Es ist interessant so tunesisch zu häkeln. Mehr ist es bisher noch nicht für mich.

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Vom Wolligen zum Tierischen: Im Türschloß des Gewächshauses hausen zur Zeit Wespen. Mal mehr oder minder dicht, tummeln sie sich am Schlüsselloch. Da die Tür zur Zeit immer offen steht und ich unbeschadet an ihnen vorbeikomme, dürfen sie bleiben:

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Der Garten überhäuft uns zur Zeit mit Gemüse 🙂

Ich bin eine Muse! 🙂 zumindest für Manuela.
Sie hat mich angeschrieben und mir dieses nette Bild von ihrem neu gestalteten Korb geschickt. Danke dir, liebe Manuela!
Inspiriert habe ich sie mit diesem Beitrag

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Blogbeitragsabwechslung: Baustelle

Damit ein frisches Lüftchen durch den Blog weht, berichte ich heute mal von einer Baustelle. Einer Gartenbaustelle. Sie ist inzwischen fast fertig. Im Augenblick schwitzt sich der Mann bei knappen 30 Grad mit Mörtel hantierend, die Haut rein 🙂
So. Jetzt mal von vorne. Habe  ein nettes Metallgestell names Pavillion erstanden. Damit wir auch darin mal komfortabel sitzen, ohne auf der Rasenbuckelpiste halb vom Stuhl zu kippen, haben wir ein Pflasterrondell gelegt. Also eine runde Vertiefung gebuddelt, diese mit Split angefüllt, verdichtet und darauf die Pflastersteine verlegt. Damit sich der Steinkreis nicht nach außen verselbständigt, ein Metallband herumgezurrt und einen Mörtelrahmen gemörtelt.

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Pavillion drauf, befestigen – fertig. Ziel ist es ihn total überwachsen zu lassen. Aber sowas von. Was es genau sein wird – keine Ahnung. Vielleicht Kiwipflanzen, Rosen, Clematis…
Auf jeden Fall ziehe ich los und versuche noch Stangenbohnensaat zu ergattern, damit sich dieses Sommer wachsumtechnisch noch was rührt am Gestell. Gehe wieder raus in den Garten, meinem Mann die Schweißtropfen von der Stirn tupfen 🙂

In der letzten Zeit haben sich etliche Bildchen vom Restgarten angesammelt. Die lasse ich jetzt für euch frei. Nicht drapiert, eins zu eins das Leben 🙂 :

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Blumige Wochenmitte

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Den auf dem Flohmarkt erstandenen Rumtopf habe ich kurzerhand in einen Blumentopf umfunktioniert. Mein Mann trauert seiner ursprünglichen Funktion nach 🙂

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Halbzeit mit guter Aussicht auf’s nahende Wochenende. Etliches ist diese Woche schon bewältigt worden. Manches muss noch verdaut werden. In freudiger Erwartung fiebere ich dem Eintreffen zweier, schwerer Pakete entgegen. Der Blog trägt Früchte. Nichts wolliges sondern etwas porzellaniges kommt auf mich zu. Dank einer Blogleserin.
Mehr verrate ich euch demnächst, wenn die Lieferung eingetroffen ist 😉

I catch you – Traumfänger

Meine Jüngste, das Küken in der Familie, alterstechnisch, aber größentechnisch die Höchste, hat sich ihn gewünscht. Ganz in pastello catcht er ihre Träume.
Vielleicht wünscht sich heute mancher Brite auch so ein Teilchen.

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Bei diesem herrlichen Wetter gab es das Frühstück auf der Terasse:

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Nicht stylisch im Arrangement, einfach aus den Küchenschränken gezogen. Ganz locker. Wichtig ist im Augenblick nicht der gedeckte Tisch, sondern der blaue Himmel, die morgentliche Wärme, der Duft der blühenden Linden. Ein bisschen Urlaubsgefühl an einem stinknormalen Wochentag 🙂

Im Hintergrund eine unserer zwei inzwischen prächtigen Linden. Die dürfen uns über den Kopf wachsen. Aber sowas von.

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Rechts auf dem Bild die Zweite.

Euch allen einen schönen Sommertag heute 🙂

Was im Garten so rumsteht und rumläuft

Premiere! Zum allererstenmal blüht in meinem Garten eine Iris. Drei Jahre nach dem einpflanzen hat sie benötigt bis sie erblüht ist. Das lange Warten hat sich gelohnt.

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Unsere zwei altgedienten Hühner haben Verstärkung bekommen. Keine einfache Kiste. Die zwei Neuen dürfen bisher nicht ins Freigehege. An uns liegt es nicht. Die alten Hennen behaupten ihr Revier und treiben sie, kaum dass sie den Kopf durch die Hühnerklappe ins Freie gestreckt haben, zurück. So haben wir das Freigehege auf den ganzen Gartenbereich ausgedehnt. Die Alteingesessenen dürfen kreuz und quer durch den Garten scharren und die Neuen trauen sich ins Hühnerfreigehege. Aber das ist kein Dauerzustand. Wir haben noch Hoffnung auf ein „Aneinandergewöhnen“, auch wenn es länger dauert als gedacht. Oder sollte ich ihnen drohen: Wenn das kein Ende hat, seid ihr reif für den Suppentopf. Hühnersuppe ist sehr gesund. Für den Esser, nicht für das Huhn 🙂

Unsere alten, schwarzen Hühner:

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Die zwei neuen, braunen:

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Was läuft denn da? 🙂

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Hätt‘ ich fast vergessen. Der Zierlauch im Garten muss der Weltöffentlichkeit auch noch zugänglich gemacht werden 🙂

Mein Donnerstags-Tagwerk

Heute habe ich…

 

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…meine Nase im Fliederbusch vergraben und…

 

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…den betörenden Duft bis in die Zehenspitzen inhaliert.

 

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…beim Nachhausekommen am Eingang kurz innegehalten und all das üppig sprießende Grün für euch geknipst.

 

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…dann noch ein Foto gemacht 🙂

 

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…von rechts nach links folgendes gepflanzt:
Die Erdbeerpflanzen nicht. Aber gleich daneben, noch unsichtbar, Buschbohnen verbuddelt. Neben diesen, Knollen- und Staudensellerie aneinandergereiht.
Neben diesen dann Mangold in der Erde versenkt.
Jeder hat einen guten Nachbarn.

 

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…ein bisschen geharkt, damit der heute hoffentlich noch einsetzende Regen in einem Schwups zu den Gemüsewurzeln vordringen kann.

 

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…nach tagelanger Häkelabstinenz wieder zur Wolle gegriffen.
Mehr dazu, vielleicht im nächsten Beitrag 🙂