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70% Garten – 30% Haus

Der Garten ist meinen Hauptwohnsitz. Vor mich hinbuddeln und zupfen. Dabei Gedanken durch den Kopf spazieren lassen. Meistens entspannt. Dann gibt es wieder Arbeitsstrecken wo man durch muss. Tage herum geeiert und gefühlte hundert Mal gedacht: Das mache ich als nächstes. Sicher. Oder Morgen. Wenn das Wetter paßt.
Jetzt weiß ich es: Das ganze Herumgedruckse ist nötig, denn wenn das Lästige abgearbeitet ist, scheint die Sonne doppelt so schön 🙂 Also. Aufschieben ist wichtig. Nicht immer alles gleich erledigen. Durch Konsequenz verbaut man sich lang anhaltende Glücksgefühle. Sicher. Ich spreche aus Erfahrung.

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Voller Hochgefühl schaue ich mir schon seit Tagen den Gemüsegarten an. Welche Freude, es endlich nach vielen Tagen geschafft zu haben, im Schweiße meines Angesichts.
Der Kompost ist eingearbeitet. Möhren Radieschen, Zuckererbsen und Rote Beete sind gesät.Steckzwiebeln gesetzt. Salat-, Weißkohl-, Sellerie-,  und Kohlrabipflanzen gepflanzt.

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Im Gewächshaus hat die Erntezeit begonnen. Kresse, zarter Spinat und Pflücksalat lassen den Frühling im Gaumen erwachen. Hört sich schwulstig an, stimmt aber. Der Salat schmeckt nach Frühling. Der Kopfsalat muss noch, die Radischen nicht mehr – sie sind erntereif.

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Den Pflanzen kann ich förmlich beim Wachsen zusehen. Im Frühling verändert sich der Garten täglich. Schöööönnnnnnn 🙂 🙂 🙂

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Nah am Grün

Im Klartext will ich damit sagen: Bei der derzeitigen super Wetterlage buddle ich mich, wann immer es geht, durch den Garten. Alles sprießt, auch der Giersch. So mancher von euch wird ihn kennen. Ganz gesund und sehr vermehrungswütig macht sich diese Pflanze im Garten breeeeeiiiiit.
Ich futtere ihn weg. Wenn der kleine Hunger kommt, so zwischendurch, grase ich ein kleines Stückchen ab. Als Nachtisch schiebe ich mir noch ein paar Gänseblümchenblüten rein.
So. Für heute bin ich platt. Ich werfe mich auf die Couch, greife nach der Fernbedienung, lasse mich medial berieseln. Hirn in den Standbymodus, nur mehr den kleinen Finger an der Fernbedienung bewegen und geradeaus glotzen. Mit so wenig bin ich zufrieden 🙂

Genug geschrieben. Als erstes Bild seht ihr die Couch. Tretet ein, ihr hunderte von Leserinnen. Schuhe ausziehen und schön leise sein.
Im Anschluss daran die frisch geknipsten Bilder vom Garten.

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Es wächst der Spinat. Daumen nach oben.

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Es wachsen die Radischen, der Salat und dazwischen viel Undefinierbares, durchwachsen von ein paar Karottensprösslingen.

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Jippie! Der Pfirsichbaum blüht.

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Ohne mein Zutun hat dieses Gewächs bei mir im Garten Fuß gefasst. Es bekommt so blaue Kugelblüten. Vielleicht ist es ein Zierlauch.
Weiß jemand von euch wie es sich nennt?

Ich werfe jetzt die Glotze an 🙂

Ups…

…da ist mir doch ein Beitrag dazwischen gekommen.
Der angekündigte ist aufgeschoben. Ich Chef, ich darf das 😉

garten etagere (5)
Ich habe heute eine Etagere, welche meine Töchter vor etlichen Monaten mal aus alten Tellern zusammengeklebt haben, gartentauglich bestückt.

garten etagere (2)
Erst habe ich alle drei Etagen mit Erde und Hauswurz befüllt. Zum Schluss noch Steine und ein paar Schneckenhäuser daraufgelegt.

garten etagere (1)
Sollte es doch mal stärker regnen so bieten die Steine einen guten Schutz, sodass die Erde nicht aus den Tellern gewaschen wird.

garten etagere (4)
Zur Abwechslung mal kein Bild von der Etagere 🙂

garten etagere (3)
Jetzt kommt aber wieder ein’s 🙂

Wer sich so eine Etagere „nachzimmern“ will, fährt am besten zum Gebrauchtwarenladen oder geht auf den Flohmarkt und deckt sich dort mit netten Tellern unterschiedlicher Größe, sowie Wein- oder Likörgläsern oder Tassen ein. Letztere bilden die Zwischenstücke zwischen den Tellern.
Zum Zusammenkleben gibt es Porzellankleber. Ich habe eine transparenten Baukleber (Soudal MS clear, für Glas geeignet) besorgt. Für diesen benötigt man jedoch eine Handpresspistole oder Silikonspritze.

Mein Tipp: Ladet doch eure Töchter, Freundinnen, Bekannten zu einem Etagereklebenachmittag ein. Aus der Tube, welche ich verwendet habe, lassen sich mindestens gefühlte 100 Etageren herstellen 🙂

Es tut sich was im…

…Gewächshaus. Gut so.
Zartes Sprießen macht sich breit.

Gewaechshaus (9)
Erst mal ein frontaler Einblick, von der Türe aus. Das Sammelsurium linker Hand wird in den nächsten Tagen ausgelagert. Es soll ja schöner werden und so kann ich denn hoffentlich einige Pötte schon mal bepflanzen.
So. Guckt rechterhand auf das obige Bild. Da seht ihr braune Erde mit Stöckchen versehen.

Gewaechshaus (10)
Da habe ich erstmals seit Bestehen des Gewächshauses Spinat und Möhren angesät und Radieschen. Letztere schon des öfteren, mit magerem Erfolg. Aber jedes Jahr auf’s Neue probiere ich es wieder. „The same procedure as last year…“.

Gewaechshaus (1)
Sie sprießen schon.
Hallo Radieschen. Bildet dieses Jahr rote, runde Knöllchen. Nach oben hin, mit dem grünen Gedöns, müsst ihr euch nicht viel Mühe geben. Seid bitte unterirdisch gut! 🙂

Gewaechshaus (6)
Die Petersilie vom letzten Jahr hat überwintert und es wird schon fleißig geerntet.

Gewaechshaus (8)
Die Kohlrabipflänzchen legen schon etwas zu.

Gewaechshaus (7)
Das „Pups- und Rülpsgemüse“ der Rettich ist seit Montag auch eingezogen.
Letztes Jahr hatte ich eine Ausfallquote von 50 Prozent. Mal sehen, wieviel es dieses Jahr in den Verdauungstrakt schaffen.

Gewaechshaus (5)
Nicht zu vergessen sind der Pflück- und Kopfsalat. Meine ähm ähm ähm ähm, ja. 🙂

Gewaechshaus (4)
Der Schnee von gestern ist „Schnee von gestern“. Alles wieder weggetaut. Wunderbar.
Heute wehte nur ein kalter Ostwind. Aber vor dem Gewächshaus war es windstill und sonnig warm.

Gewaechshaus (2)
Auf dem Stuhl sitzend zeigt meine Fußspitze auf den Schnittlauch, der so langsam in die Puschen kommt.

Gewaechshaus (3)
Linker Hand vom Stuhl, in Reich- äh Greifweite bietet der Sauerampfer seine Blätter zum Verzehr an.

So, jetzt habe ich euch auf den aktuellen Stand gebracht was sich derzeit bei mir gartentechnisch abspielt. 🙂

Ein bisschen Mandala, Katze und Garten

Immer wenn ich Lust auf Häkeln habe und ich mir nicht im Klaren darüber bin, was es denn nun werden soll, greife ich zum Mandala. Öffne meinen Wollschrank, hole mir die Farben heraus, welche mich spontan ansprechen und leg‘ einfach los.
Manchmal ist einfach wirklich einfach 🙂

Mandala haekeln (1)
Mandala haekeln (3)
Ein paar Runden später sieht das Ganze dann so aus:

Mandala haekeln (2)
Meine Farbwahl drückt ganz klar den Wunsch nach Frühling aus.
Im nächsten Beitrag präsentiere ich euch (hoffentlich) das fertige Dingens.

Der in der Überschrift angekündigte Katzenpart kommt jetzt:

Stumpi
Gebündeltes Katzenhaar im Wollkorb. KaHair 🙂

Mandala und Katze erledigt 😉

Garten (1)
„Dufte“ Tage im baldigen Anmarsch. Der Bärlauch im Garten beginnt zu sprießen. Seid froh, dass das Internet geruchsfrei ist 🙂

Garten (3)
Garten (4)
Garten (2)
Ich freue mich über das Lungenkraut, welches langsam seine Blütenstände öffnet und mir den nahen Frühling ankündigt (ach, jetzt bin ich schon fast poetisch) 🙂

Es gibt ihn noch…

Garten (6)
…den Garten.
Seit gefühlten, ewigen Zeiten habe ich keine Bilder mehr von ihm veröffentlicht.
Warum? Weil ich den Bock – äh „Nullbock“ – zum Gärtner gemacht habe.
Die große Trockenheit der vergangenen Wochen hat meinen gärtnerischen Tatendrang etwas zum Erliegen gebracht. Ich muss euch sagen, trotz minimaler Pflege gibt es ihn noch. Und jetzt im Herbst, nach endlich ausgiebigen Regentagen, macht es wieder Spaß, sich ihm zu widmen.
Wie ihr auf dem Bild seht habe ich viel Holz vor der Hütte. Das ist ein Insider 🙂

Garten (1)
Ausblick aus dem Küchenfenster

Garten (5)
So bin ich ja nicht der Rotfan aber in der Natur, beim wilden Wein oder der Felsenbirne,  kann ich mich für diesen Farbton begeistern.
Zu Weihnachten schenken wir uns eine Machete damit wir uns den Weg zum Haus freikämpfen können 😉

Garten (4)
Garten (2)
So sehen die „gelben Zentner“ (Kürbissorte) aus, nach der Durchführung einer Wasserdiät. Auch nicht schlecht. So sind sie übersichtlicher in der Verarbeitung.

Garten (3)
Apropo. Meinen Hängesitz habe ich mir während der Sommermonate auch umlackiert. Ich steh‘ einfach auf türkis. Hätt‘ ich bis vor ein paar Jahren nicht für möglich gehalten. So ist das Leben. Es überrascht dich immer wieder. 🙂