Archiv des Jahres: 2017

Ähem, tirili, tata, bli, bla, blub

Nachdem ich fünf Minuten mein Brain zwecks einer Überschrift bearbeitet habe, ohne Resultat, beschließe ich hiermit aus akuter „Wortlosigkeit“, euch heute nur meine aufgelaufenen Fotos der letzen Tage zu zeigen. Dieser lange Satz hat mich ganz erschöpft 😉
So viele Wörter, ohne einen Punkt sondern nur Wort für Wort aneinandergereiht, diverse Nebensätze, oder auch nicht, miteingeflochten, kann einen aufmerksamskeitstechnisch  schon einiges abverlangen und erfordert höchste Konzentration, dass nicht ein schier sinnloser Mist am Ende dabei herauskommt. Wie jetzt. Punkt 🙂
PS: For my englischsprachige reader. Do not translate this text. It is a stupid output of my brain, as so often 😉




 

 

Guter Einstieg in den Frühling: gehäkelte Lampions

Im großen weiten Netz bin ich dran hängen geblieben: gehäkelte Lampions.
Hab mir einen Zehnerpack Metallringe mit einem Durchmesser von 15 cm bestellt.
Im Großpack sind sie günstiger, als einzeln gekauft. Verwendung finde ich sicher für die ganzen Metallringelchen.
Wenn ich vielleicht nach dem Achten eine Lampionsperre bekomme, kann ich noch Traumfänger oder andere nette Hänger damit fabrizieren.
Zwanzig Zentimeter Durchmesser ist auch eine gute Größe.
Die „Erstinspiration“ fand ich bei byclaire.
Dieses Teilchen ist entstanden:

Aus Mangel an greifbarem Glitzergarn, hab ich zum normalen Baumwollgarn einen hauchdünnen goldenen Beilauffaden mitgehäkelt. Hat einen super Effekt, den man leider auf dem Foto nicht sieht. Peppt einfache Wolle gut auf. Kann ich nur Empfehlen. Kostet nicht viel und reicht sehr sehr lange.
Für diesen Champinion – äh – Lampion habe ich aus dem Netz ein Muster gewählt, dass zwar ähnlich, aber nicht gleich dem ersten Modell ist. Um eine kleine bunte Borte bin ich nicht herum gekommen 😉 Kleine Perlen haben ihren Halt mittels Heißklebepistole gefunden.



Das liebevoll von mir aufgemalte Muster. Diesmal ohne handschriftliche Erklärung mit Rechtschreibfehlern 😉



Meinem oder meinen dritten Lampion zieren Fransen.

Hier sieht man den Glitzerbeilauffadeneffekt ein bisschen:

Ich und mein Kissen

Ausnahmsweise habe ICH mich für den heutigen Beitrag auf dem Stuhl drapiert. So nach fast vier Jahren Bloggerei ist mir nach mir. Keine Ahnung warum. Bisher gab es nur ein Seitenprofilfoto. Der Bauch sagt, dass es sein muss. Habe ihn gefragt warum. Er antwortet nicht. Ich vertraue ihm, denn er steht mir sehr nah 🙂

Nun zum Kissen. Entrelac tunesisch gehäkelt mit Acrylgarn (Bravo von Schachenmayr).
Der rückwärtige Teil ist aus Stoff. Rosafarbene ausgemusterte Bettwäsche hat sich bereitwillig unter das Nähfüßchen der Maschine gelegt.


Auf der Bank im Flur begrüßt es mich beim Betreten des Hauses. Der bunte Anblick macht froh.
Gern würde ich mir noch zwei paar Hände zum Häkeln bestellen. Viele nette Dinge schwirren im Kopf herum und wollen verwirklicht werden. Da ist Geduld gefragt.
Gern würde ich mir eine XXXL Packung davon bestellen 😉



S wie Sonntag oder Schlagworte wie…

…Boho, DIY, Vintage, Flohmarkt, Einrichtung oder einfach „schön individuell“.
Manche würden meinen Beitrag vielleicht etwas anders verschlagworten:  Altbacken, igitt-würde-ich-niemals-kaufen, alter-Trödel-an-die-Wand-geht-gar-nicht, Sperrmüll-nicht-Wohnzimmer.
Zum Glück gibt es viele Zeitgenossen, welche derart denken! Kaum vorzustellen, würden alle so ticken wie ich. Der Gebrauchtwarenladen wäre komplett leer, Flohmärkte eine halbe Stunde nach Beginn warenlos, wegen immensem Käuferansturm.
Kauft „Neu“ und trennt euch von den alten stabilen, mit viel Liebe zum Detail gebauten, Vollholzmöbeln oder den unverwüstlichen Kunststoff-Resopal-Ungetümen. Ihr haltet die Volkswirtschaft und den Gebrauchtwarenmarkt am Laufen.
Macht weiter so.
Eine Welt mit geschmackskonformen Menschen wäre so richtig: „geht-gar-nicht“!
Am liebsten würde ich jetzt einen Einkaufsgutschein eines Möbelherstellers im Wert von mindestens 1000 Euro verlosen. Leider habe ich keinen. Sorry. Mein Herz blutet 😉
Ich bin nicht lukrativ als Werbeträger für diverse Konsumgüter-an-den-Mensch-bringer.
Schade. Oder doch nicht. Lieber individuell als groß massentauglich. Glaube ich. Aaaaberrr, wenn mir morgen ein super cooler Lampenschirm im Retrolook eines namenhaften Herstellers angeboten werden würde, für den Preis, dass ich ihn auf meinem Blog nett installiert präsentiere, dann könnte es vielleicht sein, dass ich mich fröhlich wiehernd vor den Werbekarren spannen ließe. Oder auch nicht.
Das wirft bei mir jetzt direkt philosophische Fragen auf. Uff.
Cut, Schnitt! Gehe mal an meinen Wollschrank und häkle mir ein nettes Deckchen oder anderen bunten Nippes, dann ist meine Welt wieder in Ordnung  🙂

Meine frisch umlackierten Flohmarktfundstickbilder:

Unsere Katze ist „In Love“ mit dem Flokati.

Euch allen einen schönen Sonntag 🙂

 

F wie Freitag oder Fentrelac

Damit die F-Überschrift sich ausgeht, passend ist, habe ich eine „alternative“ Rechtschreibung angewandt. Fentrelac hört sich vielleicht sogar besser an als das richtige Entrelac. Es ist ein Flechtmuster, welches ich tunesisch gehäkelt habe.
Auf Youtube gibt es dazu gut verständliche Anleitungen (z.B. von wolplein, Monk Wolle & Beanis… )


Es wird ein Kissen werden 😉

Nach einigem Herumprobieren ist diese Umrandung entstanden. Auf die Schnelle habe ich sie für euch mal dahingekritzelt. Und weil die Anleitung auf einem Foto fast nicht mehr zu erkennen gewesen wäre, wegen akuter Kleinheit, habe ich sie auf zwei Fotos verteilt.
Jetzt dürfen eure zwei Gehirnhälften Teamwork leisten. Verständnismäßig von einer zur anderen Abbildung auf und ab joggen. Das hält euch frisch obenherum 😉
Oh je!! Das habe ich mit halber Hirnleistung geschrieben. Neue Wortschöpfungen und kreative Worttrennungen sind entstanden. Bitte nochmal in die zweite Klasse zum Auffrischungskurs.


Und vergessen habe ich auch noch was: In der vierten Reihe werden die Kettmaschen nur in das hintere Maschenglied gearbeitet.

Meine Erkenntnis aus diesem Beitrag:
Die einmalige Verwendung der „alternativen Rechtschreibung“ zieht unbewußt weite Kreise in die gesamte Orthografie. Sollte und das zu denken gäben?!