…du bist, oder so ähnlich. Im Augenblick ist sie sehr schön. Wie von Zauberhand kommen nette Dinge zu mir, wie diese wunderbaren Vintagekissenhüllen. Sie wurden mir vor der Tür in die Hand gedrückt. So kann es weitergehen 🙂 Dazwischen geschmuggelt, mein aktuelles Häkelprojekt. Es wird. So Leute der guten Laune, ich muss jetzt aufs Fahrrad und zu einem Mittagessen in netter Gesellschaft radeln. Gemeinsam isst es sich lustiger. Schön nah beieinander um den Tisch. So kann es auch weitergehen 🙂
Seit letztem Herbst bin ich am urbar machen eines zweiten Gemüsegartens. Das Stück Land lag jahrelang brach und ich kann es nun nutzen. Die Pacht ist ein Teil der Ernte – bassd. Mittels ausbringen dicker Mulchschichten, vorzugsweise Rasenschnitt, dem Abdecken mit Planen und der No-Dig-Methode versuche ich dem Grasbewuchs beizukommen. Was ich auf dem Hof als Material finde wird eingebaut. Bruchsteine, Holz, alte Pflasterplatten nutze ich als Einfassung, mit Stroh und Grasschnitt wird gemulcht. Ohne festen Anbauplan, einfach wie es mir in den Sinn kommt, wird gewerkelt und in bälde gepflanzt. Einfach machen, ohne feste Standortvorgaben der Gemüsepflanzen, ausprobieren und gucken was rauskommt. Das Ziel ist nicht ein hoher optimaler Ertrag, sondern die Freude am Tun. Tipps ohne Ende bekommt man aus dem Netz zuhauf. Hilfe, was man alles falsch machen kann beim Anbau, was berücksichtigt werden sollte… Ich schieß das alles einfach in den Wind, vertraue meinem Gefühl. Wenn es gut gelingt freu ich mich 🙂
Der alte gemauerte Brunnen im Garten ist gold wert. Von der Rasenkante aus geht es vier Meter in die Tiefe. Mittels Eimer und Strick hole ich mir das Wasser daraus. Demnächst wird mein Mann mit Bruchsteinen den Brunnen nach oben verlängern und eine gut handhabbare Abdeckung bauen. Er freut sich schon drauf und ich mich auch 🙂
Er kommt und geht wie es ihm gefällt. Seit zwei Jahren teilt sich Gustave, ein unkastrierter Kater, den Garten mit uns. Ab und an dürfen wir ihn auch streicheln. Das Futter holt er sich bei den Nachbarn ab. Ein Überlebenskünstler dieser freie Vierbeiner. Ich nenne ihn Gustave Le Bon, da er es trefflich versteht, die Massen (zwei Familien) für ein gutes Katzenleben psychologisch zu instrumentalisieren. Gustave Le Bon, ein französischer Mediziner, Psychologe, Soziologe und Anthropologe, veröffentlichte 1895 das Buch „Psychologie der Massen“. Er gilt als Begründer der Massenpsychologie.