Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

Einfach, schnell und lecker

Kochrezept (1)
PS: Das Besteck liegt richtig, für mich. Denn ich bin Linkshänderin 😉

Also. Heute, zur Abwechslung, mal ein Rezept.
Hervorragend geeignet für Zeiten akuter Kochunlust.

Zutatenliste: (für 4-5 Personen)
2x Blätterteigrolle (gibt’s im Supermarkt)
1 Päckchen oder Dose Sauerkraut
2 Eier
1/2 Becher „Creme fraiche“, Schmand oder Sauerrahm geht auch
etwas Kräutersalz oder einfaches Salz

  1. Eine Rolle des Blätterteiges auf dem Backblech ausbreiten
  2. In einer Schüssel 2 Eier und 1/2 Becher „Creme fraiche“ und etwas Salz verrühren
  3. Sauerkraut ausdrücken, damit es nicht mehr so feucht ist und mit den Zutaten aus der Schüssel verrühren
  4. Die Masse auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen
  5. Mit der zweiten Blätterteigrolle alles abdecken und ringsherum den Rand festdrücken, damit nichts ausläuft
  6. Ab in den Ofen damit. Bei 180° – 200° C ca. 20-30 Minuten backen

Falls kein Vegetarier in der Familie lebt, kann auch noch kleingeschnittener, geräucherter Speck untergemischt werden.

Für zwei Personen reicht ein Blätterteig. Den einfach in der Mitte durchschneiden und die restlichen Zutaten dementsprechend halbieren.

Lasst es euch schmecken 🙂

Kochrezept (2)

Es geht voran mit…

…dem Tomatentrocknen.

Tomaten trocknen (1)
Tomaten trocknen (4)
Die Tomatenpflanzen tragen reichlich. Es sind so viele, dass man sie gar nicht mehr wegfuttern kann. Deswegen habe ich heute abgeerntet, was ging. Die roten, runden Teile kleingeschnitten und auf die Gitter des Dörrapparates verteilt.

Tomaten trocknen (3)
Gewürzt mit Funky Ouma, einem afrikanischen Kräutersalz. Zumindest wurde es dort gekauft 🙂 . Vielleicht gibt es ja in Afrika einen Himalaya-Doppelgänger??? 😉

Tomaten trocknen (2)
Bei 35° Grad Celsius Außentemperatur und einem kräftigen Lüftchen habe ich mir die Sonnen- und Windenergie zunutze gemacht. Obendrauf noch ein leeres Gitter, damit keine Fliege rankommt. Bis heut‘ abend waren sie zu 50% getrocknet und fristen im Augenblick ihr Dasein auf dem Dörrgerät im Keller.
Im getrockneten Zustand werde ich sie in Olivenöl einlegen. Hab‘ da ein tolles Rezept zur Hand. Ich werde weiter davon berichten.

…mit dem Kissen

Granny Square (1)
Granny Square (2)
Die einzelnen Granny Squares sind zusammengehäkelt, alle gefühlten 5 Millionen Fäden vernäht. Morgen geht’s an die Nähmaschine. 🙂

Pimp my Abfalleimer

Häkelfieber (3)
„Schöner Wohnen für Papiermüll“ hätte auch gepasst.

Abfalleimer
So sah der Papierkorb/Abfalleimer im unbehäkelten Zustand aus. Das Teil habe ich vor geraumer Zeit bei Ikea erstanden. Hab‘ nachgesehen. Das Modell gibt es noch. Nur nicht mehr in milchig sondern in weiß. Wahnsinn dachte ich mir, als ich den Preis las. 99 Cent, das ist schön schrecklich.

Häkelfieber (4)
Die Rillen des Abfalleimers halfen mir, meine gehäkelten Streifen exakt draufzukleben.
Ok, ein Perfektionist darf jetzt nicht genau hingucken. Ist ja handmade 🙂

Häkelfieber (1)
Häkelfieber (2)
Mit der Heißklebepistole klappte es ganz wunderbar meine Häkelstreifen zu befestigen. Und, nicht zu vergessen, der Göttergatte half auch beidhändig mit.
Er hat die Streifen gehäkelt – Scherz 😉
Er hat den Kleber aufgetragen und den Eimer festgehalten – eine Arbeit für harte Männer 🙂

Hilfe, wo finde ich die Stoptaste…

… die den „Muttimodus“ beendet, in welchem ich gerade laufe.
Es bedarf nur: weniger Reizworte, keiner Worte, Pruster, Schnaufer … schon springt er an. Ich springe sofort, lasse alles liegen und stehen, höre zu, mache Tee, Wärmflaschen, gebe Ratschläge (die ich mir meistens sparen könnte, was ich auch verstehe 🙂 ), frage nach, bereite zu, unterstütze …
Häufig sind es nicht kleine Gesten neeeeiiiin, im Muttimodus wird das Bemuttern zum Tagesprojekt erhoben. Das ist ätzend!
So eine eingebaute Reglertaste wäre super. Da würde ich mich gleich mal von 100% auf 40% herunterregeln.
Meiner Tochter hängt der von mir kredenzte Tee inzwischen sowieso zum Hals heraus.
Zum einen weil sie schon soviel davon intus hat, zum anderen weil sie sich wie auf dem Bazar fühlt. Ständig bedrängt, doch etwas Flüssiges zu sich zu nehmen. Anstatt der Verkäufer lauere ich alle paar Schritte mit Teekanne und Tasse bewaffnet. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beschleunigt den Heilungsprozeß, ist gesundheitsfördernd. Und wieviel fürs große Kind gut ist, weiß natürlich Mutti am Besten!
Hiiilllfffeeeee! Ich weiß mein Verhalten ist ätzend. Wenn ich mich im Muttimodus aushalten müsste, würde ich mich irgendwo verbarikadieren!
Ich merke selbst, wie lästig ich bin. Das ist gut so, denn Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. So suche ich den vermaledeiten Ausschalter, Regler, was auch immer.
Manche meinen ja besagte Taste gäbe es nicht. Ihr wißt schon: Evolutionsgeschichtliche, genetische Programmierung oder ähnliches Zeugs. Der Muttimodus ist fest installiert – oh Gott, oh Gott!!!!
Vielleicht würde eine Dosis männlicher Hormone helfen. Sehe mich mit mit Vollbart durchs Haus schlurfen und zum Beispiel bei diversen Reizwörtern nur sagen: „Wir haben eine Wasserleitung, Strom und Teebeutel“ mehr nicht 🙂
Ahh, da habe ich spontan eine wirklich gute Idee: Ich bemuttere mich jetzt selbst!
Muss mir gleich einen leckeren Kaffee kochen. Trinken ist ja bekanntlich gesundheitsfördernd und Mutti weiß am Besten was für Mutti gut ist!!

Sprayen ist auch schön! :)

Gartenstuhl umlackieren (1)
Na, was hab‘ ich wohl gesprayt?
Die Blumen rosa, die Bäume grün oder den Gartenstuhl in petrol.
Bingo. Hundert Punkte für den Gartenstuhl. Er ist aus Metall und seine ursprüngliche Farbe war dunkelbraun. Er hat nicht mehr in mein Farbkonzept gepasst 🙂
So habe ich bereits vor etlichen Wochen einen Anlauf unternommen, ihn umzulackieren.

 

Gartenstuhl umlackieren (4)
So verhunzt und unfertig stand er dann herum. Damals hatte ich noch Lackfarbe über, mit welcher ich den Stuhl bepinselte. Es war eine Schweinearbeit und das Ergebnis miserabel. Ich hätte ihn noch mindestens zweimal streichen müssen, um eine gute Deckschicht zu erhalten. Das war mir zu mühsam.
Und heute fuhr ich an einem Farbengeschäft vorbei. Haute die Bremse rein und erstürmte den Laden, um folgendes zu kaufen.

 

Gartenstuhl umlackieren (5)
Autolack in meiner Lieblingsfarbe zum Sprühen. Eine astreine Sache!

 

Gartenstuhl umlackieren (3)
So habe ich draußen angefangen. Es war fast windstill. Auf alle Fälle habe ich so gut wie keinen Sprühnebel eingeatmet. Die Nebel ist nicht gerade der Gesundheit zuträglich.

 

Gartenstuhl umlackieren (2)
Da war er schon fertig und musste nur noch trocknen. Die Flasche reichte gerade für den Stuhl und einen alten, kleinen Tontopf. Mit dem habe ich noch was vor. Wenn es glückt, bekommt ihr ihn demnächst zu sehen.

Häkelwunsch meiner Tochter

Das ist er…

Ladekabel häkeln (4)
…der Häkelwunsch einer meiner Töchter. Die Idee dazu hat sie auf Pinterest gefunden.

Ladekabel häkeln (1)
Für alle nichttechnikaffinen Menschen: Das ist ein Handyladekabel 🙂

Ladekabel häkeln (3)
Ich mach jetzt in elektrisch 🙂
Da fällt mir ein: ich könnte auch noch das Kabel von der Kabeltrommel aus der Werkstatt umhäkeln. Das würde meinem Göttergatten bestimmt gefallen 🙂 🙂 😉
An der Bohrmaschine, Stichsäge, Bandschleifer, Handkreissäge, überall hängt Kabel zum umhäkeln dran. Wollte auch den Akkuschrauber in der Auflistung anführen – ups, der hat ja keins, ist ja Akku 🙂

Ladekabel häkeln (2)
Der nette Farbverlauf kommt durch die bunte Sockenwolle (Lana Grossa „Rocky“) zustande.

PS: Jetzt muss ich was gestehn: Auf den Fotos seht ihr nicht das Kabel meiner Tochter. Neeeiiin. Das ist meins. Ich hab mir meins auch gleich noch umhäkelt.

PPSS: Eine unserer Katzen findet das Kabel auch ganz toll. Sie hat es zum Fressen gern 😉

PPPSSS: Hätte ich doch nur die Rubrik: Alles was die Welt nicht braucht, was aber wunderschön ist. Dieses Teil würde perfekt hineinpassen.