Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

Post von höherer Instanz

Heute gibt es einen besonderen Beitrag.
Hm – wie soll ich’s formulieren. Er ist irgendwie nicht nett, eher interessant. Man kann sich eine Meinung über ihn bilden. Bei manchen wird er vielleicht Abwehr und Unverständnis auslösen. So ist das Leben.

Von einem, mir nahestehenden, Menschen habe ich die Erlaubnis erhalten diesen Brief zu veröffentlichen. Er ist die Reaktion auf seinen Austritt aus der katholischen Kirche.

Mein Motto ist: Leben und leben lassen. Fair und menschenwürdig miteinander umzugehen, unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit, Hautfarbe, sexuellen Orientierung…
Lest einfach mal:

Kirchenaustritt (2)Kirchenaustritt (1)Servus

Jutta

Metamorphose – vom Hühnerei zum Osterei

DIY Ostereier (3)
Vorab ein herzliches Dankeschön an unsere zwei Damen von der eierlegenden Fraktion. Durch euren Verdienst wurde mir dieser Beitrag ermöglicht. Lasst nicht nach in eurem unermüdlichen Eifer, uns mit Eiern zu beliefern. Ihr macht die Welt ein bisschen reicher, leider nicht bunter. Ihr legt ja nur braune Eier. Denkt nicht an den Ruhestand. Sagt nicht schon ein Sprichwort: „Sich regen bringt Segen!“. Etwas tun, wie zum Beispiel Eier legen, das hält fit bis ins hohe Alter. Sicher, sicher! Macht es, bis ihr umfallt. Es kann doch kein schöneres Ableben geben 🙂 .
So. Schluß mit der Lobhudelei!

Nette Bilder und dämliches Gequatsche. Eine gute Mischung 🙂

DIY Ostereier (4)
Wie ihr seht, habe ich einfach an die Eier Quasten mit meinem Metallicglitzergarn gemacht.

DIY Ostereier (2)
Die ursprünglich braunen Eier wurden von mir mit kupferfarbener Acrylfarbe eingerieben. Gibt einen schönen Farbglanz. Sie sind voll im Trend. Kupfer ist doch noch „IN“?
Oder ist am Ende der IN-ICE an mir vorbeigerauscht? Egal. Oder – wie man in Bayern sagt: „Weis a scho wurscht is!“.
Mir gefallen sie, egal ob in oder out.

DIY Ostereier (7)
DIY Ostereier (5)
Zweige von der Kornelkirsche, welche im Augenblick gerade blühen, geben einen schönen Frischeakzent.
In mein gefilztes Körbchen habe ich ein, mit Nasssteckschwamm und Wasser befülltes, Marmeladenglas gestellt. Durch den Steckschwamm kippen die wenigen Zweige nicht zur Seite und bleiben standfest.

DIY Ostereier (6)
Sieht gut aus und riecht gut!

„Nur die Dummen sprechen Dialekt“ – Eine Abrechnung

Wo lebe ich denn? In Bayern. Und welche Sprache spricht man? Natürlich hochdeutsch. Vor allem in München. Die Haupstadt Bayerns ist nahezu dialektfrei, wenn nicht sogar ganz. Tja, und wer spricht bayrisch in Bayern? Die Dummen, die Landwirte und Bauarbeiter. So die Vorstellung von etlichen Zeitgenossen. Letztere bezeichne ich als „Saubreissn“. Diese Spezies ist der Auffassung, dass dialektsprechende Mitbürger ein Defizit in ihrer Intelligenz, aufgrund ihres Dialektes, aufweisen.
Mein Fass ist voll! Warum ist es nicht egal ob jemand Dialekt spricht oder nicht?
Warum kann das Andersein in der Sprache nicht akzeptiert werden? Leben und leben lassen!
Dialekt ist die Herzenssprache. Deswegen sollten wir ihn pflegen und erhalten und ihn nicht abtrainieren. Gefühlte 80% der Studierenden sprechen ihn nicht mehr. Dialekt ist die Sprache der Dummen, in ihrer „beschränkten“ Auffassung . Vor allem in diesen Kreisen ist die Herzensprache sehr verpöhnt. Ausnahmen gibt es immer und ich will hier nicht verallgemeinern. Ich spreche aus meinen persönlichen Erfahrungen.
Aus Akademikermund erst kürzlich gehört:
– Dialekt ist ja keine Krankheit. Ansteckend ist er ja nicht. Ha Ha!
– Du hast sicher einen Bauernhof zuhause  ( Im Geiste dachte ich: Sicher, sicher. Und das größte Rindvieh vom Bestand steht gerade vor mir!)
– Das hört sich ja witzig an, wie Du sprichst!
– Können Sie auch so richtig bellen? Hou, hou!

Diesen Menschen, die so etwas absondern, genau diesen spreche ich qualifiziertes Füllmaterial in der Hirnregion ab. „Dene feids vom Boa weg“

Ach ja, hier meine Beschreibung:
Ich laufe den ganzen Tag, im Dirndl jodelnd, in der Gegend herum. In der einen Hand eine Maß Bier, in der anderen ein paar Weißwürste und eine Breze. Ich ernähre mich in Bayern ausschließlich von Würsten, Brezen und Bier.

Wer so ein Bild von Bayern hat, meine lieben Leserinnen und Leser, klickt jetzt bitte von meiner Seite weg. Ganz schnell klicken. Und bitte, bitte nicht wiederkommen. Danke.

Ich bin ein praktizierender Dialektfan. Dialekt in jeglicher Form (schwäbisch, sächsisch, platt, hessisch, berlinerisch…) ist toll und erhaltenswert!

Ach ja, dass ich’s nicht vergesse! Wos ich gfressn hob, is:
Wenn zum Oktoberfest die ganzen dialektverachtenden Breissn sich in Tracht kleiden. Im Sinne von: Ist ja ganz witzig, mal in Verkleidung zum Trinken zu gehen. Auf einen Liter Bier und so.
Mein Tip: Lasst’ses einfach bleim!

Also nacha. Bis zum nächst’n Beitrag oda a ned 🙂

Fusion von altem Korb mit Lackfarbe und Stromkabel

DIY_Korb (2)
Das ist mein neuer, alter Korb. Frisch bepflanzt.

DIY_Korb (5)
So sah er vorher aus. Stand lange ungenutzt im Keller herum. Aussortieren wollte ich ihn nicht, da mir seine gerade Form gut gefiel. Nur seine Farbe bzw. Nichtfarbe war das Manko. Hatte zwischenzeitlich mal überlegt ihn für mehrere Monate draußen der Witterung auszusetzen, um ihn ergrauen zu lassen.

DIY_Korb (3)

Vorgestern habe ich ihn in die Mangel genommen. Schwarze Lackfarbe mit etwas Wasser verdünnt und ihn dreimal gestrichen. Sprühlack wäre einfacher aber auch teuerer gewesen. So ein geflochtener Korb hat viele Windungen, in welche Farbe rein soll. Mit dem Pinsel war’s eine fieselige Arbeit. Hat sich aber gelohnt 🙂 . Ausreichend Lack war noch vorrätig, im Keller. Für die Henkel habe ich ein altes Stromkabel vom Göttergatten zugeschnitten. An diversen Kabeln hat er so einiges vorrätig. Er ist der Meinung, so ein Kabel kann „man(n)“ immer gebrauchen. Oft hat er recht.
Die Kabelhenkel hab‘ ich einfach angedrahtet. Sie halten schon etwas aus, sind aber in erster Linie zwecks der Optik angebracht worden.

DIY_Korb (4)
Zu Beginn war ich unschlüssig bezüglich der Farbe. Schwarz oder weiß. Gab schwarz den Vorzug. Das setzt einen schönen Kontrast. Schwarz mag man oder nicht. Vor etlichen Jahren hatte ich keinerlei Bezug zu dieser Farbe. Aber inzwischen finde ich so „Schwarzakzente“ (vorzugsweise glänzend) sehr schön. Vor allem in Kombination mit weißen Möbeln, grau, Naturmaterialien und gehäkelten, bunten Hinguckern 🙂 .

DIY_Korb (1)
Hier ein Blick von oben. Die weißblühenden Hyanzinthen habe ich mit Moos und Flechten ausgepolstert.
Wenn sie blühen werdet ihr noch ein paar Bilder bekommen 🙂

Wünsch‘ euch noch ein schönes Wochenende

Jutta

Das habe ich nicht gemacht :)

DIY (1)
Ich nicht, aber eine meiner Töchter und ich finde es „rattenscharf“.  Alle Welt soll es sehen und bewundern: Aaaaaaah, ooooooohhh… 🙂

DIY (3)
Der Korpus, das Kästchen oder wie immer man es bezeichnen will, war ein Gebrauchtwarenkaufhausfund für 2 Euro. Huga, huga. Sah recht unspektakulär aus aber nicht schlecht. Meine Tochter hat zur Lackfarbe gegriffen und es mit geometrischen Mustern verziert, verschönt, ach was sage ich, es zum Designobjekt erhoben 🙂 .

DIY (2)
Der Göttergatte hat ihr die Holzwinkel (gibts beim schwedischen Möbelhaus) drangedübelt und es von unten angeschraubt, damit es nicht verrutschen kann. Einfach perfekt! Mehr kann ich dazu nicht sagen 🙂 .
That’s it.

Geschenkverpackungs- variationen

Habe heute Paketpapier (Rolle 5x1m für schlappe 1,99 €) gekauft. Ihr müsst wissen: Paketpapier ist das neue Geschenkpapier! Für mich jedenfalls, in diesem Jahr.
Parallel zum Abendessen kochen, habe ich ein fiktives Päckchen gepackt und einige Paketverschönerungsideen umgesetzt. Praktisch meine Geschenkverpackungsgeneralprobe.
Wenn sie euch gefallen, braucht ihr für die Umsetzung nur: Paketpapier, Zeitungspapier, Wolle, Tannenzapfen, Tesa, Klebestift.
Ich habe bei meinen Vorschlägen nicht geklebt, sondern nur gelegt. Geklebt wird erst bei der Geschenkverpackungspremiere 🙂 .

Tadah, meine Vorschläge:

Geschenk verpacken (10)
Der Rohling

Geschenk verpacken (9)
Geschenk verpacken (8)
Geschenk verpacken (7)
Geschenk verpacken (6)
Geschenk verpacken (5)
Geschenk verpacken (4)
Geschenk verpacken (3)
Geschenk verpacken (2)
The red nose Tannenbaum 🙂

Geschenk verpacken (1)
Klar, dass mein gehäkelter Stern hier auch einen Auftritt haben muss!

PS: Wenn ihr euch fragt: „Was hat sie wohl nebenbei gekocht?“
Sag ich: „Blaukraut“
Und wenn ihr euch fragt: „Und was dazu?“
Sag ich: „Zimt und Nelken (zum Verfeinern) 🙂 “
Und wenn ihr euch denkt: „Das ist aber nicht viel!“
Sag ich: „Doch, es gibt ja noch Wasser zu trinken dazu!“
Sagt der Göttergatte: „Harr, Harr!“ 🙁