Archiv der Kategorie: Manch anderes

Ich sage NEIN

Ich habe eine eigene Meinung und die vertrete ich.
Ich sage NEIN zu Waffenlieferungen.
Ich sage NEIN zur Kriegseskalation.
Ich sage NEIN zum Töten.
Ich sage NEIN zur amtierenden deutschen Regierung. Ich fühle mich nicht mehr von ihr vertreten. Das diktatorische, bevormundende Gebaren dieser Heinis regt mich auf.
Ich sehe Deppen soweit das Auge reicht. Deppen in den Medien, Deppen in der Politik und Deppen, die Deppen wählen. Den Arsch nicht hochbekommen und sich von vorn bis hinten verarschen lassen – der Deutsche. Wenn Deppen die ganze Welt retten wollen…
Manchmal bin auch ich deppert. Meine Dummheiten haben aber nicht so gravierende Auswirkungen auf das Leben vieler.
So sehe ich das im Augenblick. Wie doof ist die Menschheit. Sich so aufgeklärt fühlen und so – ich schreib jetzt nicht weiter, sonst wird es zu ausfallend.
Machen wir doch unseren Mund auf und sagen NEIN!
NEIN
NEIN
NEIN
Wir alle haben nur ein Leben. Wir alle sterben einmal. Wollen wir unser Leben leben oder wollen wir uns leben lassen. Was ist uns wichtig? Wollen wir unser Leben in die Hand von irgendwelchen Deppen legen? Was haben wir zu verlieren? Irgendwann unser Leben – so oder so. Also MUT zum NEIN-sagen.

Es wird aber mal wieder Zeit…

…für Propaganda. Da war ich die letzte Zeit etwas schludrig. So unregelmäßig propagiert, verfängt sie bei euch Lesern gar nicht mehr.
Also. Ich sitze am Küchentisch mit leerer Kaffeetasse, der Häkelnadel und Wolle in der Hand. Lasse mich unterhalten von gut gemachtem Journalismus. Jaaa, den gibt es noch. Er ist ein Nischenprodukt. Der öffentliche Funk findet bei mir nicht mehr statt. Staatspropaganda – nein danke. Ich propagiere den Kontrafunk, die Stimme der Vernunft. Ein Internetradiosender, der mich gut informiert und unterhält.
Kontrafunk, die Stimme der Vernunft 

Ein kalter Wind…

…fegte gestern Nachmittag über den Platz. Für die Sonne kein durchkommen. Schneegestöber. In einer Kreisstadt vor dem Rathaus. Etliche Menschen versammelt, frierend, in der Kälte. „Sag nein…“ Worte aus dem Jahr 1947 bahnen sich den Weg durch den Wind. „…keinen Krieg – nie mehr…“. „Die Kinder…, was haben wir ihnen angetan in den letzten drei Jahren…“. Der Wind wird stärker, treibt in schützende Ecken. Ich sehe  Menschen gegenüber in einem Cafe. Kaffee, Kuchen, Wärme. Ich stehe in der Kälte, im Schneegestöber und Worte berühren mein Herz, die dort kein Gehör finden. Es ist eine seltsame Zeit, in der Menschen den Kopf schütteln, über den Wunsch nach Frieden.

Ich sehne mich nach:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist´s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804 – 1875)

Ich sei radikal…

…wurde mir gestern mitgeteilt. Das ist wohl im Augenblick das gängige Schimpfwort für Menschen die nicht alles mitmachen und nachplappern, was ihnen vorgesetzt wird. Da steigt in mir eine Wut hoch. Eine andere Meinung zu haben, für Meinungsfreiheit auf die Strasse zu gehen ist jetzt RADIKAL. Die solidarischen Gutmenschen werfen mit diesem Begriff um sich. Aber was sind sie? Das Gegenteil wahrscheinlich – Weicheier, ohne Arsch in der Hose und einem Gehirn, für das ihnen die Gebrauchsanleitung fehlt. Nur her mit der Spaltung! Ich kann dieses Gequatsche von: sonst wären wir alle gestorben…, man kann auch mit den Augen lachen… einfach nicht mehr hören. Über siebzig Prozent unserer Kinder sind durch diese Zeit psychisch gestört  (Studie der Bundesregierung). Oh, haben sie zuwenig mit den Augen gelacht? Ich kann diese Dummheit nicht mehr ertragen.
Ihr Gutmenschen, die ihr eure Alten im Heim alleine habt sterben lassen, weil ihr sie vielleicht noch eine Sekunde vor ihrem letzten Atemzug mit Corona angesteckt hättet, sonnt euch in eurer Solidarität, die in Wirklichkeit eine eiskalte Barberei ist. Geht mir aus dem Weg!
Ich möchte manchmal mit einem Megafon durch die Straßen laufen und meine Wut herausbrüllen: „Was seid ihr nur für jämmerliche Arschkriecher! Ihr könnt mich alle mal!“
So. Nun ist es mal wieder heraus. Ich habe keine Lust, die ganze Scheiße in mich hineinzufressen. Nein. Radikal schreibe ich es mir von der Seele. Denkt doch was ihr wollt über mich.
So. Tief durchatmen und raus in den Garten.

Nachtrag:
Und wer bin ich jetzt, diese radikale Frau? Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Bayern, einen soziale Beruf erlernt, seit über dreißig Jahren mit dem besten Mann verheiratet, Mutter von drei wohlgeratenen, erwachsenen Töchtern, jahrelang ehrenamtlich mit Senioren gearbeitet…
So sieht eine „Radikale“ also aus.

Wieder voll infiziert…

…mit dem Häkelvirus. Von dieser Infektion will ich nie mehr geheilt werden, sie muss chronisch werden!
Was mich auch sehr freut ist, dass Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht ein „Manifest für Frieden“ verfasst haben: „Für Verhandlungen statt Panzer“.
Für den 25. Februar, 14 Uhr, laden sie zu einer Groß-Kundgebung nach Berlin ein. Sie findet am Brandenburger Tor statt.