…ist sehr gesund. Wenn man Montagabends nicht allein um die Häuser ziehen will, ist in Bayern einiges geboten. Der Austausch mit Gleichgesinnten tut auch der Seele gut. Quasi ein Rundum-Wohlfühl-Paket 😉
Hier mal eine Auflistung der bayrischen Montagsspaziergänge:
Aichach: 18 Uhr Rathaus
Aindling: 19 Uhr Marktplatz
Altdorf b. Nbg.: 18:30 ev. Stadtkirche
Altötting: 18:30 Stadtplatz/Rathaus
Amberg: 19 Uhr Marktplatz
Ansbach: 18 Uhr Martin-Luther-Platz
Aschaffenburg: 18 Uhr Innenstadt
Aschau/Chiemgau: 19 Uhr Rathaus
Augsburg: 18 Uhr Rathausplatz
Bad Brückenau: 18 Uhr neues Rathaus
Bad Kohlgrub: 18 Uhr gegenüber Apotheke am Weihnachtsbaum
Bad Neustadt (Saale): 18 Uhr Rathaus
Bad Reichenhall: 17 Uhr Rathausplatz
Bad Staffelstein: 18 Uhr Marktplatz
Bad Tölz: 18:30 Rathaus
Bad Windsheim: 19 Uhr Marktplatz
Bamberg: 18 Uhr gegenüber Bahnhof
Barbing b. Regensburg: 18 Uhr Rathaus
Bayreuth: 19 Uhr Opernhaus
Beilngries: 18 Uhr Kirchplatz
Bobingen: 18 Uhr Rathausplatz
Burghausen: 18 Uhr Konradkirche
Cadolzburg: 18 Uhr Rathaus
Cham: 18 Uhr Parkplatz Florian-Geyer-Brücke/Biertor
Coburg: 18 Uhr Rathaus
Dachau: 19 Uhr Schrannenplatz Jakobskirche
Deggendorf: 18 Uhr Graflingerstr. 51
Dingolfing: 18 Uhr Parkplatz Expert
Dorfen: 18 Uhr Marktkirche
Ebermannstadt: 19 Uhr Marktplatz/Krippe
Eckental: 19 Uhr Rathaus
Eggenfelden: 18 Uhr Stadtplatz beim Brunnen
Eggstädt: 19 Uhr Rathaus
Eichstätt: 18 Uhr Residenzplatz
Erding: 19 Uhr Schrannenplatz
Eschenau: 19 Uhr Rathaus
Feldkirchen-Westerham: 19 Uhr Rathaus
Forchheim: 18 Uhr Rathaus
Freising: 19Uhr Marienplatz
Friedberg: 19 Uhr Marienplatz
Fürstenfeldbruck: 18 Uhr Volksfestplatz
Garmisch: 18:30 Richard-Strauss-Platz
Geretsried: 18:30 Schulzentrum/Stadtbücherei
Germering: 18 Uhr Rathaus
Gilching: 18 Uhr Rathaus
Grafing: 18 Uhr Marktplatz
Grassau: 18 Uhr am Rathaus
Gundelfingen: 18 Uhr Kriegerdenkmal
Gunzenhausen: 19 Uhr Glockenturm
Haag i. Obb.: 18 Uhr Marktplatz / Rathaus
Hammelburg: 18 Uhr Marktplatz
Herrsching/Ammersee: 18 Uhr Bahnhofstraße
Hersbruck: 18:30 Hirschbrunnen
Herzogenaurach 19 Uhr Marktplatz
Hof: 18 Uhr Rathaus
Holzkirchen: 19 Uhr Marktplatz
Ingolstadt: 18 Uhr Paradeplatz
Immenstadt/Allgäu: 18 Uhr Marienplatz
Kaufbeuren: 19 Uhr (Kundgebung)
Kempten: 18 Uhr Hildegardsplatz
Kronach: jeden Montag 18 Uhr Rathaus
Kühbach bei Aichach: 19 Uhr Rathaus
Kulmbach: 18 Uhr Marktplatz
Landsberg/Lech: 18 Uhr Rathaus
Landshut: 18 Uhr Ländtor
Lenggries: 18:30 Tourist-Info Fritz
Lichtenfels: 18 Uhr Marktplatz
Lindau: 18 Uhr Altes Rathaus
Mainburg: 19 Uhr Nähe Betten Haimerl
Markt Indersdorf: 18 Uhr Marktplatz
Markt Schwaben: 18 Uhr Marktplatz
Memmingen: 18 Uhr Marktplatz
Miesbach: 19 Uhr Rathaus
Moosburg/Isar: 18:30 Rathaus
Murnau: 16:30 Rathaus
Mühldorf a. Inn: 18 Uhr Stadtplatz
München: 18 Uhr Marienplatz
Naila: 18:30 Rathaus
Neuburg/Donau: 19 Uhr Spitalplatz
Neuötting: 18 Uhr Stadtplatz /Rathaus
Neuried: 19 Uhr Marktplatz/Bücherzelle
Neustadt/Aisch: 19 Uhr Marktplatz
Neustadt/Donau: 19 Uhr Rathaus
Nürnberg: 18:30 Kornmarkt
Oberhaching: 19 Uhr Stefanien-/Bahnhofstraße
Ottobrunn:18 Uhr Rathausplatz
Parsberg: 18 Uhr Rewe oder Volksfestplatz
Penzberg: 18:30 Uhr Rathaus
Prien/Chiemsee: 19 Uhr Rathaus
Regen: 18 Uhr Stadtplatz
Regensburg: 18 Uhr altes Rathaus
Reichertshofen: 18 Uhr Rathaus
Riedenburg: 18 Uhr Grossparkplatz
Roth: 18:30 Altstadt Marktplatz
Schongau: 17 Uhr Marienplatz
Schrobenhausen: 19 Uhr Lenbach Lounge
Schwabmünchen: 19 Uhr Rathaus
Sonthofen: 18 Uhr Landratsamt
Starnberg: 18 Uhr Kirchplatz
Straubing: 18 Uhr Rathaus
Sulzbach/Main: 18 Uhr Rathaus
Teisendorf: 19 Uhr Rathaus
Traunreut:18 Uhr Rathaus
Trostberg: 18 Uhr Rathaus
Uffenheim: 19 Uhr Spitalkirche
Unterhaching: 19 Uhr Rathausplatz
Vagen: 19 Uhr Boschenhaus
Vilsbiburg: 19 Uhr Rathaus
Vilshofen: 18 Uhr Rathaus
Waging am See: 17 Uhr Rathaus
Waldkraiburg: 18 Uhr Rathaus
Wartenberg: 19 Uhr Marktplatz
Wasserburg a. Inn: 18 Uhr Rathaus
Weiden: 18 Uhr neues Rathaus
Weilheim: 18:30 Uhr Rathaus
Wemding: 18 Uhr Marktplatz
Wertingen: 19 Uhr Rathaus
Wolfratshausen: 18:30 Uhr Kirche Nantwein
Wolnzach: 19 Uhr Rathausplatz
Hier noch ein Link zu einem Video auf Youtube, der euch viele, viele Spaziergänger in ganz Deutschland zeigt: 20 Minuten Wahrheit
Archiv der Kategorie: Manch anderes
Danke!
Danke euch da draußen für euer hier-sein. Ihr gebt mir Kraft.
Gemeinsam…
Impf-freie und Geimpfte…
Wir bleiben menschlich über Differenzen hinweg…
Ich wünsche euch allen ein frohes Fest.
Meinen Glühwein erhebe ich und stoße mit euch an, meine lieben Weggefährten 🙂




Ja wo laufen sie denn…
In Deutschland tut sich was. Meint man gar nicht, denn das wird ja nicht in der Tagesschau gezeigt. Klar, denn dort gibt es Haltungsjournalismus und wir wissen ja zu wem die Medien halten. Sie haben ihr Augenmerk von den Politdarstellern abgewandt und gefallen sich in der Rolle des großen „Volkserziehers“. Wir werden beschimpft, verängstigt, gegeneinander aufgewiegelt…
Guckt euch das Video an. Ihr werdet staunen wieviele Menschen hierzulande auf den Straßen unterwegs sind. Ich muss noch anfügen, dass es viel mehr Protest gibt als gezeigt.
So. Zurücklehnen, einen Glühwein in die Hand nehmen und sich inspirieren lassen auch mal auf die Straße zu gehen, denn Käfighaltung auf Dauer macht keinen Spaß 😉
https://www.youtube.com/watch?v=I9NzaDdFYvM
es läuft – man läuft
Es läuft mit der Sockenstrickerei. Manchmal fast zu gut, ist mir doch glatt eine Masche davon gelaufen. Mit Sherlock an meiner Seite hab ich sie zur Strecke gebracht 😉
Man läuft zur Zeit auch viel, zumindest ich nebst Anhang. Gestern Abend gingen wir in einem kleinen Städtchen spazieren. Es war was los, denn die gleiche Idee hatten viele Menschen. Naja, so spazierten denn 115 Menschen gemeinsam durch die Straßen. Das nennt sich Montagsspaziergang. Gab es schon mal in harten Zeiten, gibt es jetzt wieder in harten Zeiten.
Wir haben nette Menschen kennengelernt. Fast fühlte es sich wie damals, also vor zwei Jahren, an. Unkompliziert Mitmenschen nah zu sein, gute Gespräche und Gelächter.
Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten mit einem pensionierten Polizisten und seiner Frau, beide geimpft. Auch sie verstehen die Welt nicht mehr, wollen sich nicht weiter impfen lassen. Eine Altenpflegerin, ebenfalls geimpft, marschierte schon zum zweiten mal mit. Sie habe sich aus Druck im Sommer impfen lassen. Bei 35 Grad wollte sie nicht mit einer FFP2 Maske arbeiten. Im Herbst erkrankte sie trotz Impfung an Corona. An ihrer Arbeitsstätte muss sie sich jeden Tag testen und FFP2 tragen. Letztes Jahr starben in dem Heim Menschen an der Krankheit. Alte und gebrechliche Bewohner, die schon mit halben Bein im Jenseits standen. Nach ihrer Schilderung verstarben dieses Jahr mehr Alte. Überwiegend geimpfte und geboosterte Senioren. Sie versteht nicht, warum dies nicht öffentlich thematisiert wird. Boostern will sie sich nicht mehr lassen, denn schon jetzt fühlt sie sich betrogen.
Sie sagte etwas, was mich sehr berührte aus ihrem Mund zu hören: Sie verstehe nicht, dass man den Wert eines Menschen nun an seinem Impfstatus festmache. „Wir sind doch alle Menschen!“

Ein Vorstadtmärchen
Vor nicht allzu langer Zeit lebte eine kleine Familie in einer netten Siedlung, welche um ein kleines beschauliches Städtchen gebaut war. Ruhig war es dort, nichts störte die Idylle. Die Vöglein zwitscherten gar lustig und ab und an strich eine Katze durch den Garten, um eines von ihnen zu haschen, aber es gelang ihr nicht. Vater und Mutter waren redlich fleißige Menschen. Mit ihren wohlgeratenen Kindern, einem Mädchen und einem Büblein, führten sie ein gutes Leben in ihrem eigenen Haus. Der angesehene Direktor der Bank lieh ihnen vor Jahren Geld, um ihren Traum vom Eigenheime wahr werden zu lassen. So arbeiteten beide Eltern fleißig, um die Schulden abzubezahlen. So schön hätte ihr Leben sein können, wäre da nicht der garstige Nachbar gewesen. Er war kein guter Mensch. Sein Herz kannte keine Freude, aber sein Säckel mit Geld war prall gefüllt, denn er wusste sich zu geben, zu ducken und zu treten, wenn es an der Zeit war.
Eines Tages zog eine Welle der Erkrankung übers Land. Die Leute blieben zuhause voller Angst. Sorgenvoll saß die kleine Familie am Abendbrottisch und betete, dass keiner von ihnen sterben möge. Der Nachbar, in dessen Garten nie ein Vöglein zwitscherte, witterte jedoch große Geschäfte und ging in die Welt. Er verstand es, auf’s trefflichste, das Geld der ängstlichen Menschen in seinen übergroßen Geldsack wandern zu lassen.
Nach vielen Monaten ward die große Angst überstanden. Der Vater und die Mutter fuhren wieder in die große Fabrik außerhalb der Stadt, in der sie arbeiteten. Ihre Kinder besuchten wieder die Schule und lernten fleißig, auf dass sie später auch eine Anstellung in der Fabrik bekämen. Eines morgens, die Sonne schien freundlich und warm vom Himmel, als der Vater und die Mutter das Hause verließen, um sich auf den Weg zu ihrer Arbeit zu machen, stellte sich der garstige Nachbar ihnen in den Weg. „Fegt meine Hofeinfahrt und wascht meinen Wagen“, befahl er den beiden. Sie wichen erschrocken zurück. „Du hast uns nichts zu befehlen, Nachbar!“ trat der Vater vor den Mann. „Oh doch“, lachte dieser höhnisch. „Die Fabrik gehört jetzt mir und macht ihr nicht was ich euch befehle, dann sollt ihr auch nicht mehr arbeiten bei mir. Nirgends werdet ihr in Lohn und Brot kommen, denn mir gehört die Stadt, ja fast das ganze Land!“ Und so kam es, dass die Eltern dem bösen Nachbarn dienen mussten, ob sie nun wollten oder nicht und es nahm kein Ende. Für die Menschen brach eine schlimme Zeit an, denn das Geld des Nachbarn regierte die Welt. Die Bewohner des Städtchens mussten zu Fuß, oft stundenlang, in die Arbeit laufen, denn den Verkehr und Gestank der Autos mochte der böse Mann nicht leiden. Nur der Bankdirektor, der Bürgermeister und wenig andere reiche Menschen, die es verstanden zu Kreuze zu kriechen, durften ihre Fahrzeuge noch nutzen. Voll von bösen Gedanken ließ der Herrscher Plakate drucken, auf denen er um das Leid der Vögelein und Häschen klagte. Er rief alle auf ihre Häuser abzureißen, um der Natur zu helfen, damit das Getier wieder gut leben könne. Den armen Menschen bot er eine große Unterkunft direkt neben der Fabrik an, so müssten sie nicht stundenlang zu Fuß übers Land marschieren. Neben ihrem Arbeitsorte wäre der beste Platz für sie. Vater, Mutter und ihre Kinderlein weinten bitterlich, als sie sahen, wie ihr schönes Häuslein weggerissen wurde. Mit gesenkten Häuptern und schweren Schrittes zogen sie mit den wenigen Habseligkeiten in das Haus neben der Fabrik, wie viele, viele andere. Über dem Eingang stand ein gar schöner Spruch „Ihr werdet nichts mehr besitzen und doch glücklich sein“.
Wir stehen…
…zusammen: Impf-freie und Geimpfte!
Wir halten zusammen, so wie der nette geimpfte Mann, der seine ungeimpfte Frau auf einer Demonstration am Wochenende begleitet hat.
Das macht mir Mut.
Lassen wir die aufhetzenden Polit- und Medienschreihälse im Regen stehen!


