Archiv der Kategorie: Manch anderes

Da steht er…

…der rosa, äh weiße Elefant im Raum. Der „rosa Elefant“ ist das was jeder sieht und weiß, aber niemand ausspricht.
Nach meiner Empfindung ist unser Land überbevölkert von „rosa Elefanten“. Fast kein Durchkommen mehr im öffentlichen Raum. Alles blockieren sie. Keiner sieht sie, denn wie die Kinder halten sich viele die Hände vor die Augen nach dem Motto: Was ich nicht sehe, ist nicht.
„Das beste Versteck für ein Geheimnis ist die Öffentlichkeit“, hab ich neulich gelesen und fand es ziemlich treffend.
Meine rosa Elefanten:  Impfnebenwirkungen, Staatsverschuldung, Kinderleid, Suizide, machtbesessene Politiker, Profitgier der Pharmaindustrie…
Der größte Dickhäuter repräsentiert für mich die Uneinsicht in die Tatsache, dass wir Menschen nicht besser sind als unsere unzähligen Vorfahren in den  hunderten Jahren zuvor. Die fanden es unterhaltsam bei öffentlichen Hinrichtungen, Verbrennungen, körperlichen Züchtigungen… dabei zu sein. Heutzutage sind es die Schaulustigen bei Unfällen, die konsumierten Tragödien in den Printmedien. Letztere leben von unserer Sucht nach dem ultimativen Supergau, den Toten nach Katastrophen… Unsere Arroganz zu meinen, wir seien über Barbereien erhaben, aufgeklärt, sachlich intelligent. Äh nein.




Küchen-, Wohn- und Lebensimpressionen

Empfindungen zu meinem vergangenen Wochenende:
Rauschendes Fest, Miteinander, leckeres Essen, Händedruck, Musik, Lachen, Verbundenheit, Alt und Jung, schönes Ambiente, Wärme, Menschlichkeit, Genuß, Austausch, Freude, Herzlichkeit, Nähe…

In meiner Küche hab ich heute meiner neuen Fermentierleidenschaft gefröhnt. Gurken und Zucchinis sind ins Glas gewandert. Mein allererstes Projekt, die Rote Beete, ist aufgegessen. War sehr lecker! In einer Woche ist das zweite Projekt fertig für den Verzehr. Ich bin gespannt.
Und – das Wohnzimmer ist nun ein Wohn-Zimmer. Das Fernsehgerät fristet sein Dasein im Keller.  Habe mich entwöhnt, den Absprung vom künstlichen Leben aus dem Flimmerkasten, in mein reales Abendprogramm geschafft. Yeah!





Denk so vor mich hin…

…bei einem Becher Kaffee. „Wein lass sein“ – schade, aber bei einem Gläschen brummt mir das Oberstübchen am nächsten Tag. Wahrscheinlich bin ich als original Bayer nur mit Bier kompatibel 😉
Kaffee und eine Wärmflasche sorgen für Besserung. Und so sitze ich in der Küche mit kreisenden Gedanken über den Garten, mein nächstes Projekt und was grad so gedacht werden will.
Ein Gedanke steigt aus den Windungen – einer für euch meine lieben Leser:
Soviele Menschen, vier Stück 😉 , haben mich auf eine Sendung auf Servus TV aufmerksam gemacht:
„Teil 2: Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ zu sehen auf servustv.com
Es gibt auch einen sehr sehenswerten ersten Teil.
Von seiten der Medien und mancher Politclowns wird ja derzeitig eine Hetze auf Menschen betrieben, welche der Impfung kritisch gegenüber stehen.
Also. Ich bin in Kontakt mit Geimpften und Nichtgeimpften. Bisher  ein friedliches Miteinander. Leben und leben lassen. Gibt es am Ende zwei parallele Welten, die reale und die mediale?!
Ich lasse mich nicht impfen. Ich respektiere dass sich jemand impfen lässt. Jeder hat seine Gründe.
Der oben genannte Film liefert Fakten von Wissenschaftlern um sich ein eigenes differenziertes Bild machen zu können.


Wo der böse Wolf haust…

…treibe ich mich die letzten Tage herum. Im Wald – fast täglich, die letzten Tage, quasi tagelang, bei Tag und nicht bei Nacht. Ich kehre mit reichlich Beute zurück. Blaubeeren über Blaubeeren, Millionen und Abermillionen tummeln sich dort. Da ist einfach zuviel los, deswegen betreibe ich Social -Blaubeer-Distancing, dass es mal ein bisschen lichter wird. So eng an eng hängen die im stillen Wald ab – Schön! Um so voller, um so doller 🙂
Blaubeermarmelade, Blaubeerkuchen, Blaubeeren in meinem Bauch und in der Tiefkühltruhe. Soviel Gutes für lau, man muss sich nur bücken… 

Fermentieren – ich lern dazu

Fermentieren – Gemüse wird in Salzwasser mit Gewürzen eingelegt, ein Gärprozess setzt ein. Ihr kennt das ja beim Sauerkraut und so funktioniert das mit fast allen Gemüsearten.
Ich bin blutiger Anfänger (ich gender hier mal nicht – ganz bewußt erspar ich mir den Kokolores)
Was ich weiß und durch meinen ersten Versuch gelernt hab:
Das Glas mit kochendem Wasser steril machen, den Deckel ebenso.
Auf einen Liter Wasser kommen 20 gr. Salz. Kein Jodiertes, denn dann funktioniert die Gärung nicht mehr. Das Wasser koch ich mit dem Salz auf und lasse es dann abkühlen.
Als erstes wandern die Gewürze (Wacholder, Senfkörner, Kümmel, Knoblauch, Piment, Pfefferkörner…) ins Glas, damit sie nicht oben schwimmen.
Als nächstes kommt das mehr oder minder klein geschnittene, vorher gewaschene Gemüse hinterher und wird fest reingedrückt.
Mit dem Salzwasser aufgießen. Noch nicht ganz voll machen, denn auf die Gemüseschicht kommt ein Kohlblatt, Weinblatt… drauf, damit kein Gemüsestück nach oben schwimmt. Alles soll unter Wasser gehalten werden.
Das Kohlblatt verkeil ich mit Schaschlikspießen aus Holz. Diese Methode find ich super, weil preisgünstig und sofort zur Hand.
Dann gieß ich soviel Salzwasser rein, bis das Glas knapp voll und alles bedeckt ist.
Einen Deckel drauf und das Glas in einen Behälter stellen. Es läuft die Gärung an und dadurch läuft in den ersten Tagen etwas Flüssigkeit aus dem Glas.
Bei Metalldeckeln ohne Beschichtung soll zwischen Deckel und Lacke eine Frischhaltefolie gelegt werden, damit das Salzwasser nicht das Metall angreift.
Jeden Tag wird der Deckel kurz geöffnet, es wird quasi gelüftet. Die ersten  fünf bis zehn Tage steht das Glas in der Küche bei mir. Hier hab ich es gut im Blick.
Nach diesen Tagen wandert es in den Keller oder an einen kühlen dunklen Platz. Der Deckel bleibt zu, das Lüften entfällt.
Meines Wissens ist das Gemüse nach ca. drei bis vier Wochen verzehrfertig.
So, wenn ihr noch Nützliches dazu beisteuern könnt, dann gern einen Kommentar da lassen mit euren Tipps.

In meinem zweiten Fermentierprojekt habe ich eine Zwiebel, Mangold,  Karottenrest vom Abendessen, Staudensellerie, eine Frühlingszwiebel mit Knoblauch, Kümmel, zwei Wacholderbeeren und einigen Pfefferkörnern angesetzt. Ich bin gespannt.
Mein erstes Projekt ist in ca. ein bis zwei Wochen verzehrreif. Es hat sich auch Kammhefe oder Kamhefe (weiß grad nicht wie man das Dingens schreibt) gebildet.
Hab gelernt, dass der Beschwerstein nicht aus Kalk sein soll, denn sonst löst er sich auf. Bisher sehe ich den Stein noch im Glas 🙂