Archiv der Kategorie: Manch anderes

Servus ihr da draußen

Die Häkelnadel ruht, obwohl  die Wollvorräte frisch aufgefüllt sind. Bassd so. Andere Baustellen waren und sind zu beackern. Körperliche Arbeit, Weißeln, Holz machen und dies und das Ananas, macht auch sehr gut den Kopf frei. Letzteres ist wichtig, in diesen bekloppten Zeiten. Das Leben in „unserer Demokratie“, welche nicht meine Demokratie ist, ist grenzwertig beschissen. Ups 😉
Der „Höllensommer“, der erwartungsgemäß keiner war, neigt sich dem Ende zu. Abends wird es schneller finster. Das muss der Klimawandel sein. Kann auch vom natürlichen Jahreszeitenwandel herrühren. 
Hab mir Solarlampions in den Baum gezimmert. Nett.
Is auch ned schlecht, wenn hier weniger Häkeloutput zu sehen is. Damals, vor langer Zeit, als ich noch auf Insta stöberte, überkam mich schon manchmal der Frust.
Diese netten Häkelprojektfotos, eins ums andere, lösten bei mir nach einer gewissen Zeit des Anschauens, schlechte Laune aus. Ergo gönn ich euch Entspannung und gute Laune mit quasi nix.
Aiso, liabe Weiberleit (zu 99,99% ohne Penis) – habts a guade Zeit! Mia lesn uns in bälde wieda 🙂



Unmoralisch/Verwerflich

Tja. Heute bediene ich mit meinem Beitrag die Rubrik „Manch anderes“.
In unmittelbarer Nähe unseres Dorfes sollen 8 Windräder errichtet werden. Sind in der Prüfung. Laut Aussage des gebietszuständigen Bürgermeisters, werden sie wohl kommen. 
900 Meter neben der äußersten Wohnbebauung steht das erste. 
Hier wird dann nicht gekleckert, sondern geklotzt. Ganz große Dinger sollen hier die Energiewende reißen. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist nicht höher als 12 Meter. Einige Windräder sind ca. 20x so hoch – 230 oder 260 Meter hoch – genau weiß ich es grad nicht.
Also zwanzig mal so hoch wie ein Haus. Nett.
So. Und jetzt ratet mal, wieviel Pacht ein Grunstücksbesitzer im Jahr erhält, der sein Land abtritt, quasi vermietet. Nach Aussage des Bürgermeisters fängt es bei 50.000 Euro jährlich an. Nach oben ist noch viel Luft. So kann man sich die Menschen kaufen. Da muss ja fett verdient werden in der Branche.
Einge wenige werden reich, der Rest hat den Scheiß vor der Haustür und bezahlt ihn noch. 
Geld verdirbt den Charakter – oder so.
Tja, unsere Landschaft wird mit aus dem Boden schießenden  Windrädern und Solaranlagen verschandelt. Guter Ackerboden, für unsere Ernährung, zugepflastert mit Solarplatten. 
Meines Erachtens wird hier großflächig für eine „Energiewendeluftnummer“ die Natur zerstört. Sie werden weitermachen und erst davon ablassen, wenn kein Geld mehr fließt. 

Nachtrag: 
Windräder dürfen auch in Landschaftsschutzgebieten errichtet werden.
Bis 2032 müssen 2% der gesamten Landfläche in Deutschland für den Neu- und Ausbau von Windrädern reserviert werden. Im Augenblick stehen hierzulande 30.000 Windräder. Tja, da ist noch gewaltig Luft nach oben.
Die Subventionsansprüche der Betreiber von Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen steigen bis 2029 auf rund 23 Milliarden Euro an. Dafür blechen wir Steuerzahler. 
Da erklärt sich auch die  hohe Pacht an die Grundstücksbesitzer. Sie sind das letzte und kleinste Glied in der – denkt euch hier ein Schimpfwort…

Trippelditripp

In kleine Schritten geht es mit der Decke voran. Die Farben – nunja die Farben. Manche Kombis sind nicht so mein Geschmack. So einzeln, für sich gesehen. Das große Ganze ergibt hoffentlich ein schönes Zusammenspiel. So häkel ich mich durch gedeckte Erdtöne hindurch. Der Weg ist diesmal nicht das Ziel, sondern die fertige Decke.
Quietschige Farben wären vielleicht beschwingter zu verarbeiten, abeeeer langfristig macht mir so ne Farberdnummer mehr Freude. 
Und ansonsten krusche ich im Garten und Haus herum. Trenne mich von ungeliebten und nicht mehr gebrauchtem Zeug. Wenn die Welt schon so aus den Fugen ist, soll mein direktes Umfeld so einigermaßen harmonisch und aufgeräumt sein. Ballast abwerfen tut gut.
So kloppe ich in die Tonne, fahre auf den Wertstoffhof, verscherble in Kleinanzeigen.
Tja, ich liebe mein Hausfrauendasein. Schätze die Haus- und Gartenarbeit, das selbstgebackene Brot, das Gemüse vom Garten, das Aushelfen im engen Familienkreis.
Soviel Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung wie nur möglich.
Wir besitzen nur ein Leben. Lieber selber leben, als gelebt werden  🙂

 








Fermentierte Gurken und Zucchini, mit Zwiebeln, Knoblauch und Pfefferkörnern.

Merkt ihr was?

Hier geht die Düse ab – Hurra!!!! Hier wird doppelt und dreifach gewumst.
Hier findet ihr das Gegenteil vom Deutschlandtempo. Hier bewegt sich was und wie!!
Mein Computerfuzzi hat mich hier auf Speed gesetzt. Hier steppt der Bär und tanzt die Lucy.
Jetzt schlafen euch nicht mehr die Füße ein, wenn ihr bei mir rumstöbert. 
Meine Seite ist schneller geworden. Aber immer mit der Ruhe 😉
Ich freu mich 🙂

A fescher Lumpen

Mit der Überschrift ist ein schöner Putzlappen gemeint.
Also. Ich pflege hier auch a bissl den Dialekt, sowie die bayrische Grammatik. Heimatverbundenheit – also Natsi im Weltenrettenden Wokistan, in dem die Vielfalt fest umrissen vorgegeben wird. Wo oben unten und unten oben ist.
So hab ich meinen Gehirncomputer abgeschaltet und die Fantasie laufen lassen. Warum nicht aus einem Granny einen Putzlappen fabrizieren. Überwiegend mit Stäbchen locker gehäkelt, dass der Lappen schön lapprig wird. Bin mit dem Resultat voll zufrieden.
Gute Haptik. Werd noch welche anfertigen. Kann man ja immer gebrauchen.
Und – sie verbunten den Alltag an der Spüle. Bunte Waschlappenvielfalt – zweideutig?  🙂

Und – etz muas i eich nu a Video verlinka. Aiso, der Achim Winter, der dubiose Mo vum Kontrafunk wor wieda auf der Schdrass unterwegs:
„Linke Politik: Werden wir sie JEMALS los?“




Die Regierung – ein Häkelprojekt ohne Wolle

Ich bin baff!
Habe ChatGPT ein paar Stichwörter geliefert, wie z.B. Wolle, Häkenadel, humorvoll, sarkastisch, bezugnehmend auf das Versagen der Regierung in Deutschland.
Herausgekommen ist folgender Text, den ich gut finde. Eine Maschine kann mich problemlos ersetzen. Ich bin baff. Nein – ersetzen kann sie mich nicht. Sie hat keine Gefühle, keinen Willen, keine Widersprüche, keine Fantasie.
Ich frage mich, was ist noch von menschlicher Hand geschrieben. Fragen über Fragen…
Hier der Text:

Die Regierung – ein Häkelprojekt ohne Wolle
Man stelle sich die Bundesregierung als ambitioniertes Häkelprojekt vor. Man hat sich Großes vorgenommen: eine flauschige Zukunft, gestrickt aus Fortschritt, Stabilität und vielleicht sogar ein paar sozialen Maschen. Doch dann… tja.
Nach drei Monaten Regierungsarbeit stellt sich raus: Die Wolle ist weg. Vielleicht nie dagewesen. Die Häkelnadel liegt im falschen Ministerium, und niemand weiß, wer den Häkelkurs eigentlich geben sollte – oder ob es überhaupt eine Anleitung gab. Spoiler: Nein. Keine Idee, keine Skizze, nicht mal ein YouTube-Tutorial.
Stattdessen sitzt man in Berlin zusammen, starrt auf einen leeren Tisch und murmelt bedeutungsvoll: „Wir sind in einer Transformationsphase.“ Ja klar – eine Transformation von „keine Ahnung“ zu „jetzt ist’s auch egal“.
Die Inspiration? Vermutlich in irgendeinem Aktenschrank zwischen Digitalstrategie und Heizungsgesetz verschollen – zusammen mit dem gesunden Menschenverstand und der Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.
Also wird weitergehäkelt. Irgendwie. Mit politischer Luftmasche auf sozialem Leerlauf, Rückstichen in die Realität und verknoteten Koalitionsfäden. Das Ergebnis: Ein Topflappen der Verwirrung – farblich zwischen Rot-Grün-Gelb gehalten, aber irgendwie trotzdem grau.

Hier spricht wieder myself. Werde verstärkt Rechtschreibfehler einbauen müssen. Quasi als menschliches Identifizierungsmerkmal. Ähm – Scheiße! Funktioniert auch nicht. Kann ja Dschätdschibidi das Einbauen von Fehlern befehlen.
Huiuiui!! Die Zukunft wird rasant spannend. Große Veränderungen.
Was bin ich froh, das die künstliche Intelligenz NICHT meine Beete gießen, etwas ansäen, häkeln, nähen, umarmen, küssen, Nähe und Geborgenheit geben und wesentliches mehr kann.

In dem Sinne: Bleiben wir Menschlich 🙂