Archiv der Kategorie: Manch anderes

Beim letzten Spaziergang…

… habe ich festgestellt: Ich brauche was Warmes an die Hände!
Also. Weihnachtliche Dekohäkeleien vorerst mal gestrichen. Erst muss ich mich wetterfest machen. Natürlich bunt. Mit zunehmenden Alter wird der Drang nach Farbe immer intensiver. Nichts mit gediegenem Braun, Beige… Humusfarben wird schlussendlich jeder mal von uns. Aber bis dahin muss es farbtechnisch krachen!
Ups – jetzt passt mein Beitrag sogar thematisch ein bisschen zu den Feiertagen.

 

Stürmische Zeiten

Nicht so ganz wettertechnisch gesehen.
Piep, piep, piep, ich hab euch alle lieb. Meistens.
Mit euch geht es mir wie mit meiner Familie, Freunden, Bekannten. Läuft überwiegend sehr gut, aber manchmal nervt was. Kennt ihr sicher?! Wenn nicht, hm, dann habt ihr wahrscheinlich ein Problem und es noch gar nicht bemerkt.
Ganz im Vertrauen unter uns gequatscht, nein geredet: Immer wieder flattert mal eine Anfrage von einer Leserin auf meinen Bildschirm: „Könnte ich von dem tollen Teil eine Anleitung haben?“ Aber, von dem Teil gibt es keine auf dem Blog.
Muss mich kurz, bei meiner Tastatur entschuldigen: „Sorry Tastatur, dass ich sooo beherzt auf dich eindresche! Es dient meiner Psychohygiene! Gleich werde ich dich wieder pfleglich behandeln! Sicher!“
Also. So eine Anleitung eines kompletten Häkelstückes ist nicht so einfach aus dem Ärmel geschüttelt. Es tut mir leid, trotz der netten Anfragen,  eine Abfuhr erteilen zu müssen.  Wenn ich Lust auf eine Anleitung habe, schreibe ich sie gern. Das macht Freude. Teile sie gern mit euch. Kostenlos. Wenn nicht, dann nicht. Ich stelle meine ganz persönliche Freude in den Vordergrund. Belastungen, denen man nicht aus dem Weg gehen kann, sondern sie bewältigen muss, hat jeder zur Genüge. Dies ist mein privater Spaß. An dem Blog verdiene ich nulli. Vielmehr kostet mich mein Vergnügen, das Hostingpaket mit Domain, 76 Euro im Jahr.  Zahl ich gern, weils mir Freude bringt. Mit den Aufrufzahlen verhält es sich nicht so wie auf Youtube. Kein Schotter für euren Besuch.
Hm, irgendwie ist mir jetzt beim Schreiben der Witz flöten gegangen. Hätte das Ganze gern witziger verpackt. Irgendwie nett. Irgendwie weiblich 😉
Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb. Zu nett, ist auch nicht nett 🙂

Nachtrag: Fast alles, was ich häkle, ist von mir spontan, „aus dem Bauch heraus“ entstanden. Was nicht von mir ist, wird im Beitrag vermerkt oder verlinkt.
Es nerven mich die plumpen Anfragen. In der Art, wie: gib mal, mach mal, ich will…
Wenn ich darauf nett zurückschreibe und keine Anleitung anbiete, kommt nichts mehr zurück… Das nervt.

Vielleicht ordnet mich jetzt manche/r der „dummen“ muhenden Spezies zu – macht nix 🙂
Und – in irgendeinem Horoskopdingsbums, werde ich der „Ziege“ zugeschrieben!
Puh – jetzt ist er wieder da, der Witz!

Schützt mich vor dem kalten Herbstwind und den grauen Novembertagen. Mit meinem neuen Halswärmer trage ich ein bisschen Farbe nach draußen.

 

 

Häkeltechnisch läuft es…

…nicht so, dass ich groß was präsentieren könnte. „Ich bin keine Maschine“ 🙂
Aber eine Kleinigkeit ist doch am Entstehen:

 

 

Handwerkstechnisch, mit den größeren Maschinen, läuft es sehr gut. Bald aber nicht mehr, denn dann ist das Bauprojekt beendet. Dann läuft es handarbeitstechnisch wieder…
Genug der Verwendung von „laufen“ und „technisch“.
Auf bald im Demnächst.

 

 

Auf ein Mitteilerchen

An der Kasse im Baumarkt gibt es einen Drehständer mit Meterstäben, besonderen Holzmesswerkzeugen. Auf jedem dieser Teile steht ein Name. Hieße ich Jürgen, Thomas, Stefan… dann würde ich fündig. Könnte mir damit meine Bretter, Latten, Schraubabstände und vieles mehr vermessen. Ich und all ihr Frauen da draußen dürft das nicht. Stimmt nicht ganz. Wenn ihr euch wie ein Jürgen fühlt, dann schon. Nur Männernamen. Kein einziger Frauenname mehr. Vor vielen Wochen entdeckte ich eine einsame „Franziska“ unter all den Männern. Wahrscheinlich war das ein Druckfehler. Sollte wohl nur ein Franz werden.
Ich kann eine Mörtelmaschine bedienen und Beton, Maurer- und erdfeuchten Mörtel mit einer Hand in der Hosentasche mischen. Könnte man das Breizeugs essen, es würde im Geschmack sämtliche, bisher gebackenen, Kuchen in den Schatten stellen.
Ich weiß was ein Ringanker ist. Habe neulich mit einem Mann diese Thematik eruiert. Mit einem dümmlichen Grinsen im Gesicht lauschte er mir und – glaubte mir nicht. Ich erzählte baustahlharte Fakten und der Dödel sah nur eine Frau mit – ja was – dem Hirn für Cremetuben vor sich. Gern würde ich wie ein Maurer fluchen. Das hat sicher etwas sehr befreiendes. Unflätige Ausdrücke in die Welt hinausschreien.
Ach was echauffiere ich mich. Ich kann doch so gut Sachen anfertigen, welche Frauen und wenige Männer gern mögen. Handarbeit. Da bin ich ab und an gefragt. Hat doch eine Zeitschrift bei mir angeklopft. Was habe ich mich gefreut, bis es auf die Entlohnung kam. Da gingen leider unsere Vorstellungen auseinander. Kreative Arbeit für oder unter dem Mindestlohn – da konnte ich nur ablehnen. Das Projekt wäre toll gewesen, die Ansprechpartnerin auch, aber der Rest. Jetzt würde ich auch wieder ganz gerne derbe Ausdrücke in…
So. Geh jetzt mal Fliesenkleber anrühren und eine kostenlose Meterstabanleitung für Frauen anfertigen 😉

Dann mal bunte Alltagsbildchen

Den Wochenbeginn versüße ich euch und mir mit bunten Alltagsbildchen.
Sie zeigen zum Teil, wie schön unaufgeräumte bunte Dinge sein können.
Dann habe ich noch einen Link, der mir gut gefallen hat. Dann noch ein Bild von der Katze, welche den mit der Häkelflohmarktfunddecke überworfenen Sessel zu ihrem Stammplatz erkoren hat. Dann noch einen Einblick in mein Wolldepot. Dann noch ein Bild von meinem letzten Häkelprojekt, welches inzwischen fertiggestellt ist. Habe einfach aufgehört zu häkeln. Da geht es schnell mit dem Fertigsein. Dann erzähle ich euch noch kurz was über Sockenwolle, welche ich bei besagtem letzten Häkelprojekt verwendet habe: Immer, in den letzten Jahren, wenn es Herbst wird, kaufe ich Sockenwolle, um mir ein Tuch daraus zu fabrizieren. Jedesmal weiß ich, dass es kuschlig warm sein wird, aber auch etwas kratzig. Jedes Jahr verdränge ich letzteren Umstand, welcher mir beim Tragen jedes Jahr wieder erneut bewusst wird. Quasi jahreszeitlich begrenzte Demenz. Dann war es das auch schon mit dem, was ich euch für die nachfolgenden Fotos mit auf den Weg geben wollte. Dann drücke ich euch mal die Daumen, dass ihr Text und Bild einander zuordnen könnt.
Dann mal viel Freude 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Dann noch der Link Neo Magazin Royale – Jan Böhmermann

 

Aus zweiter Hand…

…quasi Secondhand-Urlaubsfotos sind heute im Angebot.
Die Töchter sind in Portugal unterwegs. Sie haben mir Bildmaterial zukommen lassen, welches für euch auch von Interesse sein könnte 😉
Diverse portugisische Leser sind laut Statistik auch Besucher, hier auf meiner Seite.
Leicht übersetzbar für das Übersetzungsprogramm, bisherige  Eindrücke der Mädels:
Portugal ist ein sehr schönes Land. Die Bewohner sind sehr nett. Das Land ist angenehm zu bereisen, für zwei junge Frauen. Viele stylische Cafes und Läden in Lissabon. Traumstrände. Grandiose Naturkulisse….
So. Genug der Lobhuddelei. Bilder gucken:

Ein „gefallenes Mädchen“ in Lissabon.

Meine Traumhausfassade

 

Hier werden Palmen umhäkelt 😉

 

„Beam me up!!!!!!!!!!“