Archiv der Kategorie: Manch anderes

Baustelle über die Weihnachtsfeiertage

Seit Gestern wird geklopft, geschnitten, gespachtelt, ab und an „verspachtelt“. Die Töchter haben eine Baustelle eröffnet. Wunderbarer Zeitvertreib. Da macht sich das Innenarchitektur- und Architekturstudium bezahlt 😉
Unsere Hühner sind im Legestress. Sie sind die Baustofflieferanten für die Klebemasse (Eiweiß – Puderzucker – Gemisch). Jemand muß ja Stress an Weihnachten haben.
Ein nicht genehmigungspflichtiger Anbau ist noch geplant, sowie diverse Landschaftsgärtnerische Maßnahmen (bunte Nadelbäume).
Es soll eine Langzeitbaustelle werden. Sich über Jahre hinziehen. Der Berliner Flughafen dient als großes Vorbild. Jedes Jahr kommt ein kleines süßes Stück dazu. Über Konservierungsmaßnahmen wird schon gegrübelt. Nicht dass Sanierungsarbeiten im Lauf der Zeit hinzukommen. Müsste mal mit dem Flughafenbauteam Kontakt aufnehmen und abklären, wie deren Vorgehensweise ist 🙂








Ich halte euch auf dem Laufenden!

Weihnachten naht und ich…

…versuche auf dem Teppich zu bleiben. Noch kein einziges Geschenk verpackt. Ach Gottchen, was gibt es nicht für tolle, liebevolle Geschenkeverpackungsfotos auf so manchen Blogs. Nicht bei mir. Macht nix. Den letzten Satz werde ich in diesem Beitrag noch häufig verwenden.
Gestern hatte mein Mann die Idee, dass wir uns doch gegenseitig was Kleines schenken könnten. Okee, dachte ich mir. Geleebananen war mein zweiter Gedanke. Die wünsche ich mir. Die braucht er auch gar nicht verpacken. Eingepackte Geleebananen –  geht gar nicht. Da sind sie ja nicht mehr authentisch. Nö, ich will das Plastikpäckchen mit den süßen ungesunden Dingern, welche das gesamte Alphabet in der Zutatenliste beinhalten ( also nicht nur E 10046345555) in seiner ganzen künstlichen leckeren Pracht in meine erwartungsvollen schweißnassen Hände gedrückt bekommen. Yeahhhh, Weihnachten ist gerettet!!
Es sind ja bekanntlich die kleinen Dinge, welche das Leben reicher machen. Aber was schenke ich ihm? Naja vielleicht bekommt er eine Geleebanane von mir ab 🙂
Und was soll ich euch sagen: Wenn es ganz blöd läuft, mit dem Weihnachtsgeschenk und mir, dann mach ich den Dingern am Heiligabend, ganz andächtig den „Garaus“. Auf die paar hundert Kalorien kommt es nach den gefühlt kiloweise gefutterten Plätzchen auch nicht mehr an. Die fallen nicht mehr ins Gewicht 😉
Gut dass es bei mir Tradition ist, den Weihnachtsabend in der Jogginghose zu verbringen. Ich geb viel auf Traditionen, halte sie in Ehren, auch wenn sie, wie in meinem Fall, etwas stillos sind. Nicht die Ästhetik sondern mein ganz direktes Wohlfühlen hat hier Priorität. Also der Gummizug ist geduldig und es kneift und ermahnt mich nichts, Maß zu halten. So einfach kann das Leben sein.  Macht nix.
Also liebe Leserinnen, lassen wir das Fest locker angehen. Wenn keine besinnliche Simmung aufkommen will – macht nix. Wenn die Kinder nölen, weil das Geschenk nicht paßt – macht nix. Wenn Streit in der Hütte ausbricht – macht nix. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden – macht nix. Wenn sich unser Leben nicht von null auf hundert in den besinnlichen Modus umschalten läßt – macht nix. Wenn wir uns am Heiligabend einsam fühlen – macht nix. Wenn uns vor der geballten Verwandtschaft graust- macht nix. Wenn der Christbaumständer nicht aufzufinden ist – macht nix. Das alles und noch viel mehr, macht nix, denn wir lassen es locker angehen. Versprochen 🙂

Farbtherapie

In diesen grauen, nebligen Tagen dringend von Nöten. So für mich und so.
Heute lasse ich euch an meinem Therapiekonzept teilhaben.
Erste Phase: Kontrastprogramm
Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich versucht,  möglichst triste Naturbilder zu knipsen. Was tut man nicht alles für seine Leserschaf – ups – da fehlt das „t“. Leserschaft! 🙂
Jetzt folgen also extrem graue und gegenteilige Bilder. Es muss drastisch sein, damit die „Farbschocktherapie“ ihre Wirkung bei euch zeigt. Das belebt die Farbsinnrezeptoren oder so:

Apropo Farbe. Es gibt wirklich Menschen, welche ihre Bücherwand farblich sortieren! Alle blauen, alle roten… Bücher bündeln. Oh Gott! Wie dämlich kann denn das sein! Da findet man ja nichts mehr! So ein Unsinn! Haben die noch alle ihre Buchseiten beieinander?!
Ähhhh, das habe ich jetzt auch gemacht. Sorry! Es ist vielleicht ein Nebeneffekt der Farbschocktherapie. Tut mir leid liebe Leser, wenn es euch genauso ergeht. Ich hätte einen Beipackzettel mit den Risiken anfügen sollen.


Sehr positiv und das Leben versimplyfeiend ist der Umstand, dass ich mich nicht mehr mit dem Buchinhalt bei der Kaufentscheidung herumschlagen muss. Ich kaufe Bücher ab sofort nur mehr nach ihrer Farbe. Zur Buchhändlerin: „Haben sie etwas zwischen Magenta und Rubinrot im Angebot. Eine Buchrückenbreite von ca. 1,5 cm wäre von Vorteil, damit die Farbe gut zur Geltung kommt“. Ach, so einfach kann das Leben sein!

Mein Kunterbuntes XXL-Mandala ist auch noch immer am Wachsen:

Viel Spaß beim Bücher nach Farbe Sortieren 😉