Archiv der Kategorie: Wohnen

Schlag auf Schlag

Fühle mich wie eine Häkelkissenanfertigungsmaschine. Fast stündlich flutscht ein neues Kissen von der Nadel. Werde mir demnächst Lagerräume anmieten müssen. Scherz. Ein Zweites ist fertiggestellt worden. Dickes Garn plus dickes Garn ergibt eine Kissensturzgeburt. Abwegiger Vergleich, fiel mir aber spontan ein. Weiß der Himmel warum, ich weiß es nicht. Lass ich einfach mal stehen.
Im Tochtergästezimmer macht sich immer mehr mein Einfluß breit. Soll so sein. Denn leere Töchterzimmer, sind nichts Halbes und Ganzes. Bestückt mit diversen Teilen aus Kindertagen, sind sie für mich nicht sexy. Irgendwie weg und irgendwie da das Kind. Mir tut es gut, die Räume nach meinem Empfinden neu und für mich schön einzurichten. Die Töchter sehen das auch so. Manche Erinnerungsstücke müssen nach Absprache noch verweilen bis… wer weiß. In Kartons sauber weggepackt ist es für alle Beteiligten oke. Ahh, jetzt macht die Kissensturzgeburt doch einen kleinen Sinn und so. Und das Wort „irgendwie“ musste ich schon mehrere Male löschen zwecks Endloswiederholung. Tja, irgendwie ist es noch irgendwie 😉









Neues Projekt am Haken

Neben dem Dauerbrennerhäkelteil „Die Decke“, brauche ich was Nettes für zwischendurch. Etwas das flott in der Herstellung ist und mein Wohnumfeld positiv bereichert. Was? Das verrate ich noch nicht. Einfach so. Aber in bälde. Hoffentlich. Um schneller das Ferigstellungsziel zu erreichen, nehme ich das Garn zweifach. Umso dicker, umso besser. In dieser Jahreszeit durchaus angesagt 😉
In der folgenden Fotodoku seht ihr, meine treuen, sehr netten, neuen oder nur kurz reingesprungenen Leser und Leserinnen, Neues und Altbekanntes aus Plastikfaser. Puh. Hoffentlich fällt nicht das Acrylgarn irgendwann einem Umweltpaket der Bundesregierung zum Opfer. „No Plastik“ oder so. Scherz. Zu 98 Prozent 😉









Ich mach dann mal…

…wie es mir gefällt. Klatsche mir Farbe an die Wand, verteile kitschigen Nippes im Haus. Jegliche Einrichtungstrends ignoriere ich komplett. Die Töchter aus dem Haus und es gelten keine Rücksichten mehr. Der Mann fügt sich still mitein. Ihm gefällt es. Zumindestens das, was er wahrnimmt. Ich bin mir nicht sicher, was er registriert. Manchmal kommt zeitverzögert, nach Wochen ein: Oh, das ist schön. Neu oder? Solange der Kühlschrank  und die Sanitäranlagen am Platz bleiben ist alles oke, für ihn. Er lässt es geschehen. Ich auch. Dekotechnisch bin ich unlimited. Wenn nicht jetzt wann dann?! Ich brauche kein „Jodeldiplom“, sondern nur ausreichend Gebrauchtwarenhäuser, Flohmärkte und Secondhandläden um meine aktuellen Spleens Realität werden zu lassen.