Nur mit links häkel ich mein Deckenprojekt. Es flutscht aktuell ganz gut mit den Stäbchen. Zwischendurch schob ich eine Krise: „Für was tu ich mir den Umlernschmarrn an?“ Arbeitete eine Reihe mit der rechten Hand. Ähm, funktionierte nicht besser als mit der anderen. Meine Rechte gibt den Dienst auf. Hilfe! Hänge zwischen den Welten. Tapfer werkle ich mit Links weiter. Da muss ich durch. Ein zurück zu alten Arbeitsstrukturen ist nicht mehr möglich. Zu sehr bin ich mit „Links“ verstrickt.
In meiner „kitchen-love-corner“ sind nicht ausgesuchte Gerätschaften für das Kochen vorzufinden. Nee. Nur ausgesuchte Flohmarktfundstücke. In voller Farbigkeit hab ich sie dort arrangiert. In dieser Ecke schmause ich mit den Augen. Meine Tankstelle für Kochenergie, wenn der Hunger groß und der Zubereitungsantrieb minimal ist. Die Küche muss ein bisschen funktional, aber überwiegend schön anzusehen sein. Ich kann mit Defiziten im Kühlschrank, im Küchenschrank und anderen Schubladen sehr gut leben. Wird halt mal improvisiert. Tja was heißt hier „mal“, eigentlich immer. Und – ich und meine Familie haben bisher gut überlebt 🙂
… meine häkelitische Umgebung. „Alles fließt“ – äh – ist von meiner Häkelnadel geflossen. Soviel zu „philosophischen Verirrungen in die Häkelwelt“. Ein paradoxer Interpretationsversuch mit Anleihen eines Wortspieles. So. Ich beende diesen Beitrag jetzt, da ich mir selber nicht mehr folgen kann 🙂
Im Rahmen der Themenwoche „Internetdingensüben“ will ich euch, meine lieben Leser und Leserinnen, anspruchsvolle Beiträge bieten. Also, ich versuche es. Der „Anspruch“ liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Im Zuge meines Medieninternalisierungsprozesses, könnte ich auch jeden Tag ein anderes Wollpäckchen knipsen und hochladen. Ach, das wäre mir zu profan. Für euch greife ich topaktuelle Themen auf. Themen mit denen sich sogar unsere Kanzlerin auseinandersetzt. Sie und ich, wir schwimmen auf einer Welle, bewegen uns auf Augenhöhe. Sure. Zukunftsweisenden Begrifflichkeiten von enormster Wichtigkeit widme ich meinen heutigen Blogbeitrag. „Künstlich(e)/Intelligenz“. Zwei Komponenten – ich habe sie alltagstauglich in mein Leben integriert. War ganz einfach. Verstehe nicht, warum so viele Wissenschaftler so viel und so lange daran herumforschen, wo es doch so einfach ist. Also. Die Intelligenz, mein brain, hat mir die Erkenntnis gebracht, dass künstliches Grün für einen Ort, welcher sich bedingt durch Lichtarmut lebensbedrohlich auf natürliches Grün auswirkt, die ideale Lösung darstellt. Ein wissenschaftlicher Beitrag lässt sich nicht mal so nebenbei konsumieren. Nein, es muss sich in ihn hineingedacht werden. Das traue ich euch zu liebe Leser und Leserinnen. Ich baue auf eure Intelligenz und mein künstliches Grün.
Leute, viel los hier zur Zeit. Irgendjemand hat meine aus Geschirrtüchern zusammengeschusterte Tasche entdeckt und geteilt und geteilt und der hat sie wieder geteilt und dann nochmal… Ergo reger Besucherstrom. Kündigt sich im realen Leben Besuch an, wird der ein oder andere alte Fettfleck schon mal beseitigt. Hier in meinem Bloghaus 😉 befallen mich auch so diffuse Anwandlungen. Sollte ich regelmäßiger posten um den Neulingen etwas zu bieten? Ach nee. Ich lasse es so wie es ist. Es lebe die Gemütlichkeit: „Ein Prosit, ein Prosit der…“
Schotter, Geld, Diridari, Penunse, Cash… „Du verdienst mit deinem Blog Geld!? Hast doch viele Klicks, Besucher…“ Äh nein. Ich bin nicht Youtube. Bei mir klingelt nicht bei jedem Aufruf die Ladenkasse. Nö. Mein Blog ist ein Draufzahlergeschäft. 120 Euronen berappe ich jährlich für mein Hosting. Weil ich mir das Wert bin und so. Habe keine Werbung am Laufen. So fest verankerte Einblendungen in der Sidebar sind nicht mein Ding. Will ich nicht. Kooperationsanfragen (wir geben dir Wolle und du berichtest darüber) von Wolldealern, Handarbeitsshops… sind ins Nirwana gelaufen. Bin halt nicht für nur nen Appel ohne Ei zu haben. Ein Handarbeitsblog ist vergleichbar mit der Altenpflege in der realen Welt. Viel Engagement und Einsatz für fast nichts. Das ist jetzt nicht jammern. Das sind Fakten. Es ist mein Hobby. Kann liefern wann und was ich will. Freiheit. Meine Wollpäckchen finanziere ich aus der eigenen Hosentasche. Muss mich nicht zum Dödel für einen Shop machen. Didel dadel dum. So. Und jetzt noch Fotos von meim Haus innen drin. Da wird die Bude voll, mit den vielen Besuchern. Eintritt frei 😉