Zum etwas dran aufhängen

An meinen umhäkelten Kleiderbügel hänge ich ein heutiges Erlebnis:
Ein Mann mit einem Attest, ausgestellt von einem Arzt, dass ihn vom Maskentragen aus triftigen Gründen befreit, geht in eine Bäckerei. Er reiht sich in die Warteschlange ein. Als er an die Reihe kommt weigern sich die Verkäuferinnen ihn zu bedienen. Es sei ihnen verboten solche Menschen wie ihn zu bedienen. Er solle sich nicht so anstellen, sie sei auch geimpft und trage die Maske, so eine Verkäuferin. Aus der Warteschlange mischt sich ein Kunde ein und fordert die Angestellten auf, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen und den Mann hinaus zu werfen. Den Maskenbefreiten betitelt er als unsozial.
So liebe Leser, wer benimmt sich hier unsozial, unsolidarisch…







Viel Raum für Eigenes

Danke du Bundesregierung, dass du mir den Zutritt zu Cafes, Theater… verwehrst. Mich als gesunder Mensch zu testen um zu erfahren ob ich krank bin – nein danke, das finde ich nur doof. Ich gehe ja auch nicht auf den Friedhof um zu schauen ob ich nicht schon gestorben bin.
Jetzt bin ich eine Minderheit, ausgegrenzt. Es wird nicht besser werden mit dem Drangsalieren. Ganz an den Rand soll ich geschoben werden, deklariert als „böser Mensch“.
Mach das doch du Bundesregierung, tu dir keinen Zwang an, den du mir antun möchtest.
Weißt du was, du Bundesregierung, mach deinen Mist doch selber.
In solch einer menschenverachtenden Gesellschaft will ich nicht eingebunden sein.
Ich mach da nicht mit.
Ich gestalte mir meine begrenzte Lebenszeit hier schön.
Mach was du willst, du Bundesregierung, denn du triffst mich nicht, denn ich mache mein eigenes Ding…



Gib „Konformismus“…

…keine Chance!
Bunte Vielfalt statt Einheitsbrei  🙂



Eine Aussnahme dürfen nur meine getrockneten Tomaten machen:



Konformismus ist eine Haltung, die durch die Angleichung der eigenen Einstellung an die herrschende Meinung, durch Anpassung an die bestehenden Verhältnisse gekennzeichnet ist.
PS: Ich bevorzuge überwiegend den Nonkonformismus 😉

Freiheit auf 12cm x 19cm

Manchmal sind sie ein paar Zentimeter größer oder kleiner, die Freiheiten. Überall bin ich mit ihnen unterwegs, erlebe Abenteuer, ermittle in Mordfällen, lasse mich tief im Innersten berühren, lache über allerlei Skuriles – Bücher. Ich bestücke mein Wohnzimmer mit Geschichten. Der Fernsehapparat fristet sein Dasein im Keller und seine oftmals faden Geschichten brauche ich nicht mehr. Jetzt stapelt sich Lesestoff, er darf ganze Wandflächen einnehmen… Gemütliche Sitzplätze sind vorhanden, es fehlt nur noch der Humidor und der Whiskeyschrank 😉
Seit Jahren hole ich mir den Lesestoff aus einem Gebrauchtwarenladen. Das Buch für einen Euro. Ich gehe kaum mehr zum Stöbern in Geschäfte, aber zur Zeit zieht es mich in diesen Laden. Mit vollen Taschen komme ich nach Hause. Möchte einen Wall aus Geschichten um mich bauen. Irgendwann tauche ich in den Bücherstapeln ab…