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„Nützliche“ Gartendeko

Naja, hauptsächlich muss Gartendeko schön sein und wenn sie nebenbei auch noch nützlich ist – Jackpot. Vielleicht finden Insekten darin eine nette Behausung.
Im Hinterkopf hatte ich nen Kommentar von Claudia. Befragt nach ihren häkeligen Dekoelementen im Garten fiel der Begriff: Hütchen oder Mützchen. 
Beim Spaziergang durchs Dorf guck ich ja recht neugierig in die Gärten und da fällt mir ein Tontopf, ausgestopft mit Heu, der Öffnung nach unten, auf einen Holzstab aufgespießt, regelmäßig ins Auge.
Im Kopf ging eins und eins zusammen. Herausgekommen ist ein gehäkeltes Hütchen, ausgestopft mit relativ trockenem Grasschnitt. 
Vielleicht bestreiche ich die Oberseite noch mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch, damit die Nässe draußen bleibt.




Abgesoffen

Gluck, gluck, gluck – etz is er wech der Dimmy. Versunken in den Fluten – dod. Zynisch – egal. Was bin ich froh, dass das missglückte, medial hochgekochte Frühlingsmärchen an mir fast spurlos vorübergezogen ist. Nur die Meldung eines Walforschers – glaub es war ein Däne – hat mich erreicht. Dieser sprach vom ganzen Prozedere als Tierquälerei. So ganz frei von Faktenwissen, so aus dem Gefühl heraus, stimme ich ihm zu.
Tja, wurde also nichts. Der Wal ist abgesoffen. Deutschland konnte ihn nicht retten. Kein strahlendes Sinnbild für die ganze Menschheit. Die Seifenblase, dass wenn der Wal Rettung findet,  es dann Hoffnung für die gesamte aktuelle Misere gibt, ist geplatzt. 
Hätte er überlebt, wäre er mit Flipper in den Sonnenuntergang geschwommen, dann – ja dann – ginge es mit den Zuständen hier im Lande sicher auch den Bach hinauf, statt hinunter. 
Wenn das mit dem Dimmy schon nicht geklappt hat, wie sieht es dann erst mit der deutschen Klimaweltenrettung aus. Aus Tierquälerei wird  Menschenquälerei. Tatsächlich – es gibt medizinische Daten, die belegen dass sich der Infraschall der „Windmühlen“ schädigend auf das Herz auswirkt.
Ups – Wissenschaftler haben das klimabedingte Weltenuntergangsszenario auch schon widerlegt. Spricht sich auf der Welt herum, nur Lummerland hier, war so mit der Walrettung beschäftigt, dass die Mittteilung  unbemerkt vorbeigeschwommen ist. 
Egal – der Wal is wech, ne Maus muss her. Das Märchen ist vom Tisch, weiter gehts mit Horror. Der zieht, wenn alle bibbern, es jeden gruselt und die Angst umher schreitet.
Gute Storry. Mit „die Ärmel hochkrempeln“ kann damit viel Geld verdient werden. Das hat Potenzial für eine Erfolgsstory. Es müssen nur alle gut mitmachen. Ihr wisst es doch noch – solidarisch sein und so. 
Wir schaffen das.


 

Auf einer Bank..

…sitzend, mit einer Eistüte in der Hand, fiel mein Blick auf eine Hausfassade. Das dortige Arrangement hat mich angesprochen – einfach, schlicht und irgendwie auch schön.
Passt zum heutigen Feiertag „Christi Himmelfahrt“.
Bin vor etlichen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, aber nicht aus dem Glauben. In heutigen Zeiten kann er Halt und Hoffnung geben.


 

Frei drehen…

…darf sich das gehäkelte Windspiel/windspinner. Monatelang kam es mir immer wieder mal vor die Augen und ließ mich kalt.
Aus Ermangelung eines Handarbeitsprojektes und eher gelangweilt, fabrizierte ich so ein Ding. Die Farben suboptimal. Naja was will man erwarten, wenn etwas mit einer eher lauen Grundstimmung angefangen wird. Aber – als ich das Ding vor die Haustür hängte und sah wie es sich drehte, drehte sich auch bei mir was. Magisch – wäre übertrieben.
Das zweite Spinnerdingens arbeitete ich mit einer anderen  Anleitung (Tuba crochet), die mir farb- und mustertechnisch mehr zusagte. Ja und jetzt sind bereits zwei von der Nadel gehüpft. 
Den unterm Busch hängenden Spinner hab ich mit einer Holzleim-Wasser-Mischung versteift. Geht auch ohne.
Und – ich häkle sie mit Acrylwolle, damit sie im Außenbereich die Farbe nicht verlieren. Die ist zwar nicht ganz so griffig wie Baumwolle, doch besser geeignet für draußen – find ich.
Und – ich hab vor diesen evtl. auch noch zu fabrizieren: Bunter Doppeldecker