Archiv der Kategorie: Manch anderes

Zwischenstandsbericht

Ein herziges Häkelstück ist am Wachsen – fast ausgewachsen. Freu mich auf die Umrandung.
Der Epstein Skandal verwundert mich nicht. Ein Onkel von mir, der in höherer Position bei der Luftfahrt arbeitete, sagte vor Jahrzehnten, dass es in den Kreisen bei Festivitäten skandalös (nett formuliert) zuginge. Macht und Geld verderben bei sehr vielen den Charakter, oder bringen ihn zum Vorschein. 
A bisserl tricky ist es, wenn hochrangige Instanzen ihre Fehler selbst aufklären sollen, siehe Corona-Aufarbeitung. Nix passiert. Lustig, dieser Affenzirkus.
Unser derzeitiges Politikerrumgemurkse find ich immer noch beschissen. Keine Hoffnung auf Besserung.
Inzwischen kann das EU-Parlament für mich auch weg. Sammelbecken von unfähigen Politikern, die man irgendwie loswerden wollte. Fatal nur, dass diese mit immer mehr Machtbefugnissen versehen werden und die Geschicke von etlichen Ländern…
Naja. Der Wahnsinn ist ungebrochen und ich geh jetzt mal in den Garten, mich erden 🙂



Dies und das – Ananas

Kinderpullover is feddisch – guad.
Blumiges Bild erstanden – bassd guad in Dena oder Gang.
Neues Wort aufgegriffen: Clusterfucking. Es bezeichnet eine Situation, in der durch viele Fehlentscheidungen komplett alles aus dem Ruder läuft, alles extrem chaotisch und schlecht organisiert ist. 
Der Begriff gefällt mir, denn er bringt mit einem Wort die derzeitige Situation hier und dort und vielerorts auf den Punkt. Wir werden clustergefickt – quasi. Ups – das ist schon derb gell!!
Macht nix und euch da draußen einen schönen Sonntag!




„Bitter-ironische Anklage…

…gegen staatliche Repression“
Also, durch Zufall stieß ich auf zwei Gedichte von Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1850.
Passt auch gut in unsere Zeit. 
Und – ein bisserl Abwechslung schadet hier nicht. 

„Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker“

Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker,
nicht Standrecht obendrein,
es muss noch stärker kommen,
soll es von Wirkung sein.
Ihr müsst zu Bettlern werden,
müsst hungern allesamt.
Zu Mühen und Beschwerden,
verflucht sein und verdammt.
Euch muss das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt,
daß Ihr es fort wollt geben,
wie eine Qual und Last.
Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein besserer Geist.
Der Geist, der über Nacht noch,
Euch hin zur Freiheit heißt.


„Nicht ganz verliert doch das Gedächtnis“

Nicht ganz verliert doch das Gedächtnis!
O träumet doch nicht gar zu sehr!
Euch ließ die Zeit noch ein Vermächtnis:
„Nichts hofft von Euren Fürsten (ich: Eliten) mehr!“
Das sollt ihr treu im Herzen tragen
trotz allem Fluch der Sklaverei!
Das sollt ihr weinen, jammern, klagen
als letzten Trost und Racheschrei!
Dann endlich werdet ihr vertrauen
des Volkes Macht und Herrlichkeit
und euer Glück euch selber bauen
und euch erschaffen eure Zeit.