Archiv der Kategorie: Manch anderes

Überaus bereichernd!

Ich entdecke im Augenblick eine Fülle von Möglichkeiten. Ursprünglich sollte heute meine freie Zeit für das Streichen der Küche genutzt werden. Aber vor der Pinselei musste dringend  Abgeblühtes im Garten zurückgeschnitten werden. Wollte ich bereits seit Tagen bewerkstelligen. Tadah – erledigt. Ratzfatz.
Siedendheiß erinnerte ich mich daran, dass unser Hühnerfutter quasi nicht mehr existent ist. Wollte ich seit Tagen schon besorgen. Tadah – erledigt. Und Sonnenblumenkerne für die Ganzjahreswildvogelfütterung auch noch erstanden. Wollte ich schon lange…
Und im Supermarkt fiel mir die gestern vergeblich gesuchte Wochenzeitung in die Hände und beim Bäcker meine Lieblingskokosschnitte. Läuft wie geschnitten Brot!
Auf der Heimfahrt dachte ich ganz kurz an die Streichaktion, bis ein viel besserer Gedanke sich Bahn brach. Könnte darüber schreiben über das sich Herumdrücken vor einer Aufgabe. Wollte schon seit Tagen hier aktiv werden. Wow, wie flott sich doch lange Aufgeschobenes erledigen lässt.
Jetzt brauche ich nur noch ein neues Projekt, von welchem ich mich mit einer Küchenstreichaktion ablenken kann.

Test, Test

Bin am üben. Was andere Menschen mit links absolvieren kann ich nicht mit links und rechts und den Füßen. Ich bin ein digitaler Looser, ein  zweibeiniges Entwicklungsgebiet in punkto neue Medien. Fehlerhafte Verbindung. Mir fehlt der Draht dazu. Die Antenne zum Empfang. Aufgrund äußerer Einflüsse, sehe ich mich in der Situation mir doch diverse Basics aneignen zu müssen. Mist – warum funktioniert das nicht mit Heißkleber und Tesakrepp.
Die erste kleine Hürde ist gemeistert. Hurra. Ich kann jetzt mein Geknipse selbst bearbeiten, benennen, verkleinern und hierher transportieren. Ganz ohne gehäkelten Beutel. Schade eigentlich. Ein Anfang ist gemacht. Hurra, ich werde ein bisschen irgendwas. Für manchen, eine nicht mehr ganz so weit hinterm Mond lebende… 😉
Selbst hochgeladenes Test-ob-es-funktioniert-Material:



Endlich aufgegeben

Es gibt solche und solche Zeiten. Ich befinde mich seit Monaten in einer Dauerschleife des Beginnens und nicht Vollendens. Beginne mit einem Projekt, meist kopfgesteuert, in der Hoffnung auf ein gutes Ergebnis. Leider sind zuviele Gehirnzellen involviert und das Herz nur halb. Halbherzig. Reihe um Reihe wird gehäkelt. Der Elan schwindet und die Zweifel am Tun wachsen. Peitsche mich (aua) durch eine stetig wachsende Flut an Flauten bis zu – ja was – dem „point of no return“. Scheiß drauf, denke ich mir. Scheiß auf die verarbeitete Wolle, scheiß auf die investierte Zeit, scheiß auf das Projekt im Ganzen.
Selbst das Auftrennen ist zuviel. Ich befördere es in die Mülltonne. Endlich! Warum nicht schon früher? Zwischendurch flutscht es schon wieder, gelingen auch Projekte.. Dann wieder nicht, dann schon wieder… Wahrscheinlich will eine tiefer liegende Erkenntnis zu mir vordringen und ich schnall es nicht. Steh auf der Wolle – äh – Leitung.
Ahhhh!! Vielleicht ist das die Erkenntnis: Das es so ist, wie es ist und es ist gut so. Ohhh!! Ich bin erleuchtet. Mein Mann hat mir gerade die Tischlampe angeknipst. So einfach. Genial. Einfach den Schalter umlegen. 

Das beige Häkeldingens ruht jetzt im Abfalleimer und das Tannengrünprojekt flutscht schön von der Häkelnadel 🙂









Rüsseltier

Total schönwitziger Kommentar zum vorherigen Beitrag von Claudia:

Besucher kommen, Besucher geh`n.
Dein liebes Rüsseltier wird länger besteh`n:
Drum halt es fest in Deinem Arm,
es macht Dich froh und hält Dich warm.


Danke liebe Claudia! Schmeili, Herzchen, Schmeili 🙂

Punchneedle im Einsatz

Punchnadel vor Wochen gekauft. Ausprobiert auf ungeeignetem Stoff. Hatte mir was in den Kopf gesetzt, was sich als unrealisierbar erwies. Gescheitert. Frustriert zur Seite gelegt und einen Haken darunter gesetzt. Im Netz auf einen, mittels Bemalung zum Wandbehang umfunktionierten, Teppich gestoßen.  Mein Punchneedle-Erweckungs-Moment. Teil aus der unteren Schublade wieder hervorgekruscht.
Erneut ausprobiert und tadah:













Versuch eines unpersönlichen…


…Beitrages. Manche Menschen, die mich nur in der realen Welt kennen, sind erstaunt über mein Geschreibsel hier. Sie hätten mir soviel persönlichen Output nicht zugetraut. Vielleicht vermutet mancher von ihnen ein inneres Defizit, ein anderer Blauäugigkeit im Umgang mit sensiblen Daten, Informationen… Ergo, hab ich ein bisschen nachgedacht über mein Öffentlichkeitsverhalten.
Also. Ich starte einen Selbstversuch. Schreibe hier, jetzt und heute so, dass keinerlei Rückschlüsse auf mich möglich sind.
Los geht es:
Hallo liebe Leserinnen und Leser. Hm. Das „liebe“ entferne ich. Könnte als einschmeichelnd verstanden werden, um die Lesergunst werbend.
Hallo Leserinnen und Leser! Hab mir im Gebrauchtwarenlad – stop – wird gelöscht. Eventulle Rückschlüsse auf meine monitäre Situation, meine Lebenseinstellung und mein Konsumverhalten möglich. Die Tischdecke entferne ich vorsorglich auch noch. Vermittelt ein Bild über meinen Wohnstil.
Umhäkle sie mit einer Borte. Uff – geht gar nicht der Satz. Alle wissen, was ich in meiner Freizeit mache. To much information. Wird ganz deleted.
Mehr Text  – nein! Mit jedem Wort gäbe ich Essentielles preis.
Also mein unpersönlicher Blogbeitrag lautet:
„Hallo Leserinnen und Leser! Habe etwas gekauft“ Hm. Oh Gott! Es sind immer noch Rückschlüsse möglich. Sorry, jetzt muss ich alles löschen aus persönlichen Datenschutzgründen.
Es bleibt nichts. Das ist sehr wenig. Scheiss drauf. Bisheriges Verhalten reflektiert, für gut befunden und weiter in dem Stil 🙂