Archiv der Kategorie: Manch anderes

Was „Herziges“

In der Sidebar taucht heute unter den sieben beliebtesten Beiträgen jener auf, welcher „mich“ zum Thema hat. Wowwwww, ich bin famous, angesagt. Leider, leider gibt es nicht viel Spannendes darin über mich zu erfahren. So habe ich habe mich kurzerhand, gerade vor vier Sekunden, dazu entschieden intime Details über mich der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Es bleibt aber unter uns!!
Also, ich fange mal an zu überlegen, über mich und meine besten Seiten. „Die besten Seiten“ lass ich gleich mal unter den Tisch plumpsen, denn die interessieren nicht so. Gefragt sind die Laster und ähnliches. Oke, dann leg ich mal los:
1. Ich bin Maiswaffelsüchtig. Ich hau das Zeug weg wie nichts. Pur, ohne alles, damit ich den ekstatischen Knuspereffekt im Gaumen volle Kanne auskosten kann – sehr zum Leidwesen mir nahestehender Personen. Mit halb offenem Mund knuspert es sich so schön, dass sogar andere akustisch mitcrunchen können!
2. Ich geh manchmal  ins Bett, ohne mir die Zähne zu putzen. Total unhygienisch und so, aber zum Glück ist das meinem Zahnarzt noch nicht aufgefallen. Bei ihm lasse ich die große Zahnpflegerin heraushängen.
3. Meine Kopfbewegungsmotorik entspricht nicht dem mehrheitlichen Verhalten. Wenn ich „ja“ sage, schüttle ich verneinend den Kopf. Ich kann es mir nicht erklären. Meinem Mann ist es ganz klar. Er hat es mir auch schon erklärt, habe es aber schon wieder vergessen. Hiermit leite ich gleich zu Punkt 4 über:
4. Wenn mir jemand einen technischen Umstand erklärt, der mich auf Anhieb wenig begeistert, schaffe ich es binnen weniger Sekunden, quasi in Lichtgeschwindigkeit, das eben Gehörte in die unendlichen Weiten des Orbits zu senden. Manchmal staune sogar selbst ich über mich!
5. Ich kann kein Worddokument und keine Exceltabelle erstellen. Der Weg in die meisten Computerprogramme ist mir sowas von fremd. Apropos, habe ich schon erwähnt, dass ich hinter dem Mond wohne? Ist ganz schön dort 🙂
Nun ist gut, mit dem Ausplappern von intimen Details. Hätte noch ein paar zehntausend auf Lager aber die verteile ich auf andere Beiträge irgenwann. Wenn mal ein Sommerloch gestopft werden soll, dann hole ich ein paar Neue aus der Versenkung.
Ach ja, was Herziges hab ich auf Pinter entdeckt und nachfabriziert und meinem Gusto angepasst. Auf meiner Pinnwand ist es zu finden. Fünfte Reihe noch oder so.

 

 

 

 

Winke, winke aus dem…

…Land der Spreewaldgurken 😉
Praktiziere das Outdoorhäkeln auf einem Zeltplatz. Ein kleines Holzhüttchen an einem Kanälchen bietet eine entspannte Kulisse.
Da ich mich derzeit im „Taschenflow“ befinde, ist natürlemo selbiges in den letzten Tagen entstanden. Ein „Gurkenglastransportbeutel“ 😉
Angesagt ist: Einfach in den Tag leben, ohne Programm. Sich treiben lassen, wie die Fischchen und Enten im Kanälchen.
Auf einem Leihfahrrad mit drei Gängen, wobei aber nur zwei funktionieren, die Gegend erkunden. Da kommt schon ein „Ostalgiegefühl“ auf, auf dem uralten, aber gut funktionierenden, quietschenden Zweirad. Kilometerlang, in wunderschöner naturbelassener Natur, auf Betonplattenwegen gut durchgeschüttelt werden – die Entschleunigung in Reinform. Ach herrlich! Griebenschmalzbrot und lecker Dresdner Pils…
„Nu“, auch der Dialekt entfaltet zunehmend seine reizvollen Seiten 😉

 

 

 

 

Es ist etwas geworden

Fotodokumentation über die…
Stolz präsentiere ich euch…
Och, neee…
Ähmmm….
Klartext: Nachmittägliches Häkeln und nebenbei Hörspiel in sich sickern lassen….
Äh…..
Muss mal eben an die Wortfindungsladestation, d.h. in die Weite der Natur.
Seht selbst, was…
Is noch nich ganz ferti…
Bin mal kurz…
🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Partielles Häkeldeckchen unplugged

Ich erkläre mal kurz die Überschrift:
Als „partielles Häkeldeckchen“ wird, im herkömmlichen Sinn, ein Deckchen bezeichnet, welches zu 95% aus einem maschinell gewebtem Baumwollstoff und zu  5% aus einem in Handarbeit gefertigtem Baumwollstreifen, welcher in der Regel um das gewebte Textil angebracht ist, gefertigt. Alternativ Bezeichnungen: Bebortelte Serviette, ausgelebter Handarbeitswahn einer Frau in den Wechseljahren, Alternativtätigkeit zum „Jodeldiplom“ mit dem Anspruch auf etwas „Eigenes“.
„Unplugged“ in Kombination mit einem textilen Gegenstand, beschreibt die unbehandelte Struktur des Stoffes nach dem Waschen. Charakteristisch dafür sind Längs- und Querfaltungen im Stoff, sowie feine, sich in alle Richtungen ausbreitende Knitterfältchen. Ganz „ursprünglich“, ohne den Einsatz eines elektrischen Gerätes, ergo sehr klimaneutral, kommt dieser Look daher und er erfreut sich wachsender Beliebtheit in Kennerkreisen.

 

 

 

 

 

Einfach mal einfach

Den heutigen Beitrag „reiße“ ich einfach mal so runter. Der Einstiegssatz lässt auf meine Motivation schließen. Wieso lasse ich es nicht einfach sein? Den heutigen Beitrag und nicht die Bloggerei.  Hm, weil es ohne auch nicht geht. Manchmal entsteht gutes Geschreibsel nicht aus einer Top-Motivation und unglaublichem Tatendrang.
Nein, manchmal sind es die             äh          hm      . Der letzte Satz lässt auf eine akute Wortfindungsstörung schließen. Beim Schreiben stellt sich diese sehr selten ein. Beim Reden stellt sich diese häufig ein. Obwohl es sich bei mir eher um eine unkoordinierte Absonderung von Wortfetzen handelt. „Sprich doch bitte in ganzen verständlichen Sätzen“ vernehme ich des öfteren. Wohlüberlegt und ausgefeit ist nicht. Was so durch meine Gehirnwindungen geistert wird eins zu eins ausgesprochen. Ich finde mich mutig. „Das kenne ich von meinem Mann auch. Der wirft mir ein paar Wortbrocken hin und gut ist es“ vernahm ich kürzlich, als ich mein Kauderwelsch erklärte. Yeahhhh, ich bin nicht allein. Yeahh, ich bin mutig. Verständnislose Blicke, ob ich meine sieben Sinne noch beieinander habe, lassen mich fast ganz kalt. Wenn Unausgegorenes und nicht ganz Greifbares sich durch mein Sprechorgan den Weg bahnen und im Schlepptau noch Ideenfragmente mitschleifen…         äh    hm          .  Achja, ich wollte ja den heutigen Beitrag einfach mal so „runterreißen“! Haken drunter. Hiermit erledigt 🙂
Für die verstörten Leser unter euch zur Beruhigung ein paar nette Bilder, welche sich auf meiner Dropbox in den letzten Tagen angesammelt haben und welche ich, ihr wisst schon, einfach zu mehreren, eigenständigen aber wie es halt im Leben so ist, deswegen so 🙂