Archiv der Kategorie: Stricken

Nun aber mal…

…nicht mehr jammern über die Zustände hierzulande und überhaupt.
So schreibe ich heute nur über was Schönes – mein neues Projekt: Pullover stricken.
Vor Jahrzehnten den letzten fabriziert. Damals mit Fledermausärmeln  – soviel weiß ich noch.
Gefühlt 100 Strickvideos in den letzten Tagen geguckt – bis zum Abwinken. Fast hätte ich die Flinte ins Korn geworfen, vor Reizüberflutung und zunehmender Ratlosigkeit meinerseits, über die geballte Strickwissenschaft andererseits. 
„Ach Scheiß drauf“ dachte ich mir  und hab mir nen Zettel, nen Stift, ein Maßband und meinen halbwegs gesunden Menschenverstand gegriffen. Ich quäle mich nicht durch eine feste Anleitung, die Millionen Fragezeichen in meinem Köpfchen verursacht. 
Die Wolle stammt aus meinem „Stash“ wie man neudeutsch so sagt – aus meinem Wollvorrat. Ob sie reicht, weiß ich nicht. Es kann sein dass sich farbtechnisch noch neue Wege eröffnen, denn nachgekauft wird definitiv nix. 
Ich hab einen ungefähren Plan und die Hoffnung auf ein nettes tragbares Teil. Mehr brauch ich nicht. 
Ich drück mir die Daumen.



Quasi Serienproduktion

Wenn ich an einem Projekt dran bin, bleibt es meistens nicht bei einem Teil. Ich gehe in die Serie damit. Klappschals, Spüllappen, Tischläufer, Borten, Betrüger…
Das hat sein Gutes. Anfängliche Unsicherheiten zwecks Größe, Musterwahl… erledigen sich von mal zu mal mehr. Wenn für mich das Optimum erreicht ist, wird die Produktion eingestellt.
Vielleicht ist das typisch deutsch. Wir hatten doch mal eine tragfähige, sichere Energieproduktion, die uns wirtschaftlich weit nach vorne gebracht hat. Als quasi das Optimum erreicht war, schalteten unsere „Eliten“ die Atomkraftwerke ab, sprengten final die Kühltürme… Zurück auf null. Jetzt probieren wir es mit Wind und Sonne, wobei der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint.
Beim Stricken oder Häkeln kann ich einen Rohrkrepierer problemlos in die Tonne kloppen. Schaden sehr übersichtlich.
Tja, bei der Energiewende müssen wir unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand in die Tonne kloppen. Schaden immens.

 

Hohe häusliche Kriminalitätsrate…

…Tendenz steigend.
Nicht lustig. Mein Mann hat derzeit zwei „Betrüger“ am Hals. Einer hängt immer an seiner Gurgel. Er hat inzwischen das „Stockholmsyndrom“ entwickelt und sich in sie verliebt.
Die Situation im Haus eskaliert. Ich sag nur: Clankriminalität. Nun hängt  auch mir einer am Hals und ein weiterer Neuzugang kündigt sich an. 
Mein Mann und ich müssen wehrhaft werden, bürgerkriegstauglich – ähm nein – betrügerkriegstauglich oder so. Unser Bundeskanzler sagte mal, er habe keine Angst vor einem Atomkrieg. Er macht mir Mut. Bis zum Äußersten gilt es zu gehen, bei der Betrügerbekämpfung. Guck mal, ob ich eine Atombombe auf Amazon shoppen kann, für eine kleine häusliche Detonation, damit endlich wieder Ruhe einkehrt.
Nehmt euch in Acht!! Diese „Betrüger“ sind äußerst schlau. Erst umgarnen, umschmeicheln sie euch und dann habt ihr sie am Hals, werdet sie nicht mehr los. Außer mit einer Atombombe. 






Zeitgemäßes Strickprojekt: Betrüger

In Zeiten der Verscheisserung, des folgenlosen Lügens und Betrügens, des Wasser predigens und selber Wein saufens, komme ich nicht umhin, einen „Betrüger“ zu stricken.
Er täuscht etwas vor, was nicht ist. Erinnert mich an Corona. Fremdschutz, Ansteckungsschu… und diverses wurden vorgetäuscht und nichts, gar nichts war dahinter. Doch etwas schon: Menschen die an Impfnebenwirkungen leiden oder daran verstarben.
Also, mein „Betrüger“ bringt keinen um die Ecke. Er täuscht nur einen warmen Rollkragenpullover unter der Jacke vor. Er ist ein Schal-Ersatz. Er geht wärmend an die Gurgel.
Auf Youtube findet sich eine Anleitung.
Für mich hat er Potential zu einem Klassiker. Vielleicht reiht er sich in meine liebend gern getragenen Strickdinger ein, wie den Klappschal und das Stirnband im Doppelstrick.
Und – ich Stricklaie – hab mir nen Pullunder gestrickelt. War etwas nervenaufreibend, da mir vieles nicht so geläufig war. Wann muss ich ne Anfangsmasche machen, wie nehme ich ab…
Das Resultat ist tragbar, die Fehler sind kaum zu sehen und ich bin an Strickwissen reicher.
Und – ich hab ein Häkelprojekt im Hinterstübchen. Wolle, bunte Wolle und Armreifen….
Sodala. Meine lieben Leser, ich wünsch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

 







Nützlicher Tipp…

…für kalte Tage. Meine Empfehlung, hält euch warm und macht Sinn. Es ist kein Schmarrn wie damals zu Hohlycoronazeiten, als eine ältere, kinderlose Frau den Schulkindern riet, wenn es ihnen kalt wäre in die Hände zu klatschen und Kniebeugen zu machen. Damals im Winter, als die Klassenräume (samt Schülern) bei Minusgraden intensiv belüftet wurden. Rückblickend sag ich nur: Ach du heilige Scheiße, was hat sich die Bevölkerung nur für einen Kack gefallen lassen. Im Gehorsam und Unterwerfen: Note eins.
Für mein kleines, feines Oberstübchen stricke ich mir, seit ein paar Jahren, kuschelig warme Stirnbänder. Sie sind im Doppelstrick total einfach fabriziert. 
Bei Spaziergängen dringt der kalte Ostwind nicht zu meinen zarten Lauschern durch. Perfekt.
Ich verlinke die Youtubeanleitung für euch und für mich. Garantiert steht mir nächstes Jahr der Sinn nach einer neuen Farbe. 
„Super einfach! Doppelstrick Stirnband mit Twist – nur rechte Maschen stricken“