Archiv der Kategorie: Manch anderes

Schlag auf Schlag

Fühle mich wie eine Häkelkissenanfertigungsmaschine. Fast stündlich flutscht ein neues Kissen von der Nadel. Werde mir demnächst Lagerräume anmieten müssen. Scherz. Ein Zweites ist fertiggestellt worden. Dickes Garn plus dickes Garn ergibt eine Kissensturzgeburt. Abwegiger Vergleich, fiel mir aber spontan ein. Weiß der Himmel warum, ich weiß es nicht. Lass ich einfach mal stehen.
Im Tochtergästezimmer macht sich immer mehr mein Einfluß breit. Soll so sein. Denn leere Töchterzimmer, sind nichts Halbes und Ganzes. Bestückt mit diversen Teilen aus Kindertagen, sind sie für mich nicht sexy. Irgendwie weg und irgendwie da das Kind. Mir tut es gut, die Räume nach meinem Empfinden neu und für mich schön einzurichten. Die Töchter sehen das auch so. Manche Erinnerungsstücke müssen nach Absprache noch verweilen bis… wer weiß. In Kartons sauber weggepackt ist es für alle Beteiligten oke. Ahh, jetzt macht die Kissensturzgeburt doch einen kleinen Sinn und so. Und das Wort „irgendwie“ musste ich schon mehrere Male löschen zwecks Endloswiederholung. Tja, irgendwie ist es noch irgendwie 😉









On the leftside of life

Manchmal fällt mir Quatsch ein. Diese Überschrift zum Beispiel 😉
Naja, so ganz an den Haaren herbeigezogen ist sie nicht. Über zwanzig Ecken kann man sie schon mit folgendem Beitrag in Verbindung bringen.
Bin an einem „great deal“ mit meiner Häkelnadel dran. Gemeinsam arbeiten wir an einer Decke. Gutes Projekt. An sich mehrenden kühlen Abenden mit einer langsam aber stetig wachsenden Häkeldecke auf dem Schoß, lässt es sich schön und warm abcouchen. Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe und so.
Jetzt erreichen wir die zwanzigste Ecke: Ich häkel sie mit links. Immer noch. Habe die Häkelnadel nicht ins Korn geworfen 🙂





Plätschert so dahin

Relativ konstant bin ich hier am dokumentieren, manchmal lamentieren,  meines „Hobbyierens“.  Es plätschert lienear dahin mein virtuelles Hiersein. Seit nunmehr sechs Jahren lasse ich mehr oder minder tief blicken. Durch die Wolle gesprochen. Bin nicht reicher, aber älter geworden. Auch schon was. Das „Mandalieren“ ist irgendwie im Blogurlaub. Wer weiß wie lange. Weggefährtinnen haben sich herauskristallisiert. Seid herzlich virtuell umarmt meine treuen Kommentatorinnen. Ohne euch wär es hier nur halb so schön!
Auf diesem Level ist es angenehm vor sich hin zu wursteln. Ohne Werbung, ohne Shop. Ganz Basic. Auf Augenhöhe mit euch.
So wie es ist, ist es gut. Ich mag Beständigkeit. „Das weiß man was man hat. Guten Abend“ 😉





Zeichen von oben

Es hat sich geläppert. „Voll das Leben“ positiv ausgedrückt. Irgendwie muss ich zu laut: „Hier“ gerufen haben. In mir steckt Wachstumspotential, denn man wächst bekanntlich an den Widrigkeiten. Manchmal auch in die Breite, wenn das Leben versüßt werden muss. Ich, sinnierend am Tisch.
Soll dies die Quittung sein für mein Verlassen der großen Glaubensgemeinschaft. Scherz. So erzkatholisch (…durch meine Schuld, durch meine…) war ich noch nie. Habe aber dem männerdominierten „Verein“ den Rücken gekehrt. Erst neulich. Da bin ich raus.
Draußen ist es windig. Der Garten im Grau des Tages. Kein Vogel in Sicht. Was ich mir seit vielen Jahren, aus tiefstem Herzen, wünsche, ist ein Eichhörnchen im Garten zu haben. Ich liebe diese Viecher. Vor kurzem mit dem Mann darüber sinniert wie es anzustellen wäre…
Und dann passiert es. Ich sehe rot. Von oben kommt es, aus den luftigen Höhen des Sauerkirschbaumes: Ein Eichhörnchen!! Oh!! Bin ich balla?! Nein! Greife zum Handy. Dieses Wunder muss festgehalten werden, als Beweis für mein Sehen. Krass! Wahnsinn! Im Augenblick, in dem die Lebensscheiße dampfte, ist mir von luftiger Höh ein Herzensgeschenk am Baum heruntergekraxelt und wieder hinauf und wieder hinunter…
Das ist ein Zeichen von oben. Auch für Nichtmitglieder 🙂




Damit es hier nicht fad wird

Ja, Leute ich habe mir die Stricknadeln geschnappt. Nur für euch, damit keine Langeweile aufkommt. Hier auf meinem Handarbeitsblog. Scherz.
Durch Zufall bin ich auf gestrickte Topflappen gestoßen. Die sahen so richtig cool aus. Eine meiner Töchter benötigt neue und so habe ich mich auf das gut übersichtliche Strickprojekt eingelassen. Für einen Lappen reicht mein Strickelan gerade so aus.
Und – ich stelle bedenkliches an mir fest: Ich verändere mich. Kaufe ich mir doch freiwillig kackbraune Tassen! Schock. Und – ich finde sie auch noch schön. Hm. Wohin führt das noch? Ich und ihr, wir werden sehen.