Archiv der Kategorie: Manch anderes

Für euch treibe ich mich in…

dunklen Ecken herum 😉 Aus Ermangelung eines „will-ich-euch-unbedingt-zeigen“ Häkelprojektes und dem Bedürfnis mal wieder bei euch virtuell auf der Matte zu stehen, hab ich meine Küchenecke abgelichtet. Der kürzlich im Gebrauchtwarenkaufhaus ergatterte Kleiderständer mausert sich zum Weihnachtsbaum. Immer mehr Kleinteile mit weihnachtlichem Spirit finden sich an ihm ein. Viele aus Ermangelung eines Platzes, andere ganz gezielt. Er wächst! Vielleicht ist er bis zum mega-bimmel-bammel-glückseeligkeits-Event 😉 unser Christbaumersatz. Eine Lichterkette aus drei Meter Entfernung locker darüber geworfen, komplementiert ihn dann. Drei Meter müssen sein, damit es nicht konstruiert aussieht, sondern seiner willkürlichen roten Linie entspricht. Je mehr ich darüber nachdenke, desto…  













Die Anleitung zu diesem schönen Weihnachtsbaum findet ihr auf dem Blog von „Mein gehäkeltes Herz“

Mein gestriger Schnapper: Eine tierische Aufbewahrungsmöglichkeit für Häkelnadeln


Euch einen entspannten und erholsamen Nachmittag. Und – schön dass ihr bei mir vorbei schaut!
You are welcome 🙂

Microhäkelprojekt

Ein Schmetterling ist gelandet. Ihr wisst wovon ich spreche 😉 Die kleinen Dinge machen ja das Große und Ganze aus, oder so ähnlich. Ihr merkt, ich blase meinen Häkeloutput ein bisschen auf. Hat er aber nicht nötig. Klopf, klopf. Hab mir einfach mal selber auf die Schulter geklopft. So weihnachtshäkeltechnisch bewege ich mich in niederen Gefilden. Wie unser Hund. In Bodennähe. Krusche lieber die Sachen vom Vorjahr aus der Dekokiste, anstatt…  Bis jetzt. Was morgen ist… 🙂















Viel Leben

Der brandnew fact ist, dass der vor Wochen bereits in einem Beitrag angekündigte Wuffi, seit gestern bei uns eingezogen ist. Optisch die perfekte Besetzung für einen Strassenköter 😉  Ein sehr, sehr ängstlicher und gutmütiger Langhaardackel-Terrier-Mischling aus einer Tiernothilfeorganisation. Den einäugigen Vierbeiner haben uns andere weggeschnappt. Sollte so sein. Jetzt haben wir einen Fritzi.
Unsere Katze tritt ihm sehr selbstbewußt gegenüber und ist nur minimal beieindruckt von ihm. Brave Katze!
Mensch ist Mensch, Katze ist Katze und Hund ist Hund. Jeder weiß und wird in Zukunft um seinen Platz wissen, keine Unklarheiten. Einem entspannten Miteinander dürfte somit im Großen und Ganzen nichts im Wege stehen.
Die Vermittlung und das ganze Drumherum verlief tippi-toppi. Wer interesse an einem Vierbeiner hat, dem kann ich die Lesika Hundehilfe empfehlen: www.lesika-hundehilfe.de
So. Häkeltechnisch ist auch ein bibsi was entstanden. Mann wurde um den Hals behäkelt – schaltechnisch gesehen und ein Kleiderbügel eingekleidet für die jüngste Tochter. Ansonsten schwirren ein par neue Projektideen, wie Schmetterlinge durch das Oberstübchen. Sie wollen sich nur nicht so recht niederlassen. Was soll es – ich lass sie einfach herumflattern. Irgendwann wird… 🙂

 


„Wo fahrt ihr mich hin?“






















Euch noch einen schönen Abend 🙂

Ich hör auf



Es geht einfach nicht. Mein Versuch durchzuhalten ist kläglich gescheitert. Sorry. Trotz vielen guten Zuspruches hat mich mein innerer Schweinehund mit der Strickaversion besiegt. Diese faule Sau hat mich mitgerissen. Meine Gegenwehr war zugegeben auch nicht sonderlich groß.
Also. Es wäre fast eine Socke geworden. Immerhin. Das Strickzeug lagert jetzt in einer Kiste außer Sichtweite. Nur durch Zufall werde ich über dieses halbgare Projekt stolpern. Eher nicht. Fast muss ich weinen, wenn ich an die begeisterten Reaktionen in der Familie denke: Wow Socken! Toll! Ich will auch…! Scherz. An nicht erfüllten Sockenwünschen wird der Familienfrieden nicht scheitern. Begeisterte Sockenstrickerbesucher werden es auch verschmerzen. Puh, zum Glück kann ich euch beim Lesen dieses Beitrages nicht hören. Mein innerer Schweinehund grunzt: „Das Leben ist kein Ponyhof. Also stell dich nicht…“ Danke Schweinehund, dass es dich gibt. Du rettest mich vor mir selber!
Ja, da haben sich doch in letzter Zeit noch so ein paar wollige Freizeitbeschäftigungsnietenprojekte angesammelt. Ich: „Was meinst du Schweinehund, wie soll ich verfahren?“ Schweinehund: „Hau wech, den Scheiß“ Ich: „Danke“
Niederlagen können auch befreiend sein 🙂

 



Entstaubtes und Gefilztes

Hab schon mal in den Weihnachtskisten vom Vorjahr gekruscht und Häkeliges daraus „entstaubt“. Die superdollen Kugeln findet ihr anleitungstechnisch in der Sidebar unter „Anleitungen“ unter „Kugel gefächert“. So. Und dem Mann hab ich auch noch Puschen gehäkelfilzt. Habe auch eine Anleitung dazu. Habe ich heute keine Muße für, zum Erstellen. Habe mir das aber für in bälde, ergo demnächst, vorgenommen. Habe schreibtechnisch für heute Schluß. Habe eine Feierabendrechtschreibschwähe 😉





















Häkelfieberlogbuch Sternzeit „Steinzeit“

Seit vielen Jahren kreist das Häkelblograumschiff durch die unendlichen Weiten. Man schreibt das Jahr 2018. Berichte von den Abenteuern der 1-Frau-Besatzung, die in wolligen Galaxien unterwegs ist. Also von myself persönlich.
Neue, wollige Zivilisationen kreuzten meinen Weg. Diesmal bin ich auf einem Planeten gelandet, um eine neue Wolle-und-Handarbeitszubehör-verhöckernde Spezies zu erforschen. Diese, mir bisher fremdartige, Shopform hatte sich mir über Subraumkanäle genähert, Kontakt zu mir aufgenommen. Sehr freundlich wurde ich mittels Emailing einer neuartigen und sehr gebräuchlichen Kommunikationsform begrüßt. Sie hätten mich in den Weiten des allmächtigen, intergalaktischen Netzes geortet und würden gern auf meinem Raumschiff ein kleines Plätzchen nutzen. Erfreut über diese intelligent erscheinende Spezies tauschten wir uns über eine mögliche, wollige Kooperation aus. Aber diese, augenscheinlich junge Spezies der Wolle-im-Netz-Verhöckerer wollte sich nur einen billigst mit Naturalien erkauften Sitzplatz auf meinem schönen Häkelbloggefährt erschlei… äh erobern.
Klartext, mit beiden Beinen auf der Erde stehend: Für ein Häkelprojekt meiner Wahl hätte mir der Shop die Wolle kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür sollte ich in einem Blogbeitrag die Wolle und den Shop erwähnen, den Beitrag ausdrücklich als Werbung kennzeichnen und einen Link auf den Anbieter schalten. Oke? Fragte ich mich. So macht das nicht Spaß. Überlegte, wie es für mich auch schön wäre und übersandte eine Liste mit zusätzlicher Wolle. Für das Projekt (Teppich) hätten sich die Materialkosten auf 90 Euro belaufen. Zusätzlich packte ich noch Artikel im Wert von 45 Euro darauf.  Mailte also, dass eine Zusammenarbeit für mich denkbar wäre, wenn ich das Komplettpaket (inklusive meiner Sonderwünsche) erhalten würde. War das schlimm? Darf eine Frau etwas fordern für ihre Werbedienste im Jahr 2018 in der Handarbeitssparte? Nein! Wurde abgelehnt. Doofe Häkelmutti oder naives Handarbeitsfrauchen sollte am besten „Danke“ sagen für ein unterirdisch schlechtes Entgegenkommen.
 45 Euro zusätzlich, da schütteln sicher einige den Kopf, weil nicht der Rede wert. Für mich wäre es noch oke gewesen. Die ausgesuchten Artikel hätten ausreichend mein Herz erfreut, als Gegenwert für eine ehrliche Werbeeinbindung.
Im Durchschnitt seid ihr da draußen mit ca. 39.999 anderen pro Monat bei mir zu Besuch. Bald wird die 2 Millionenmarke geknackt und Werbung auf meiner Seite ist nicht mehr als 90 Euro wert? Da ist doch jemand in der Steinzeit gelandet.
Im Netz bewegen sich Handarbeitsbloggerinnen überwiegend auf dem Level von Tedi-Verkäuferinnen im realen Leben. Sie werden von der Handarbeitsindustrie ausgebeutet. Handarbeitswerbesklavinnen.
Ich kauf mir morgen gleich ein Schaf, stell es in den Garten, schere es und werde autark.
In all den Jahren ist mir noch kein faires Angebot unterbreitet worden. Alles, was über einen Warenwert von 60 Euro lag, war ein Problem.
Wenn ihr von Shops bei der ersten Kontaktaufnahme mit eurem Vornamen angesprochen werdet, sollte euch dies schon stutzig machen. Dann noch ein Lob, wie toll euer Blog ist… alles Honig-ums-Maul-Geschmiere, um gefügig zu machen.
So von Frau zu Frau, hach süß, hach nett, liebe So-und-so-Gelabere…
Manchmal kotzt es mich einfach nur an. Wie jetzt mal wieder. Reiher, reiher im Strahl. Fertig