







Wende mich den harten Dingen des Lebens zu. Nichts mit kuschelig und flauschi flauschi. Habe meinen ersten Teller bemalt. Den zimmere ich mir, wenn die Farbe 25 Minuten bei 160 Grad eingebrannt ist, an die Wand. Zwei Teller hab ich noch. Wollte heute im Gebrauchtwarenkaufhaus weiteres diverses bemalbare Porzellan ergattern, aber leider war geschlossen. Schade. Greife dann mal wieder in den eigenen Geschirrschrank




Der brandnew fact ist, dass der vor Wochen bereits in einem Beitrag angekündigte Wuffi, seit gestern bei uns eingezogen ist. Optisch die perfekte Besetzung für einen Strassenköter 😉 Ein sehr, sehr ängstlicher und gutmütiger Langhaardackel-Terrier-Mischling aus einer Tiernothilfeorganisation. Den einäugigen Vierbeiner haben uns andere weggeschnappt. Sollte so sein. Jetzt haben wir einen Fritzi.
Unsere Katze tritt ihm sehr selbstbewußt gegenüber und ist nur minimal beieindruckt von ihm. Brave Katze!
Mensch ist Mensch, Katze ist Katze und Hund ist Hund. Jeder weiß und wird in Zukunft um seinen Platz wissen, keine Unklarheiten. Einem entspannten Miteinander dürfte somit im Großen und Ganzen nichts im Wege stehen.
Die Vermittlung und das ganze Drumherum verlief tippi-toppi. Wer interesse an einem Vierbeiner hat, dem kann ich die Lesika Hundehilfe empfehlen: www.lesika-hundehilfe.de
So. Häkeltechnisch ist auch ein bibsi was entstanden. Mann wurde um den Hals behäkelt – schaltechnisch gesehen und ein Kleiderbügel eingekleidet für die jüngste Tochter. Ansonsten schwirren ein par neue Projektideen, wie Schmetterlinge durch das Oberstübchen. Sie wollen sich nur nicht so recht niederlassen. Was soll es – ich lass sie einfach herumflattern. Irgendwann wird… 🙂








Euch noch einen schönen Abend 🙂
Ach, ist das schön in den ganzen Blogbildern zu schmöckern. Was da so alles entstanden ist, was ich neu entdecke, was ich unbedingt nochmal häkeln will. Eine riesige, bunte Bilderflut. Das ist mein Stimmungsaufheller für vielleicht graue Tage im November.
Hier also meine schönsten Häkeloutputs für die viel zu schnell da seiende Vorweihnachtszeit. Jedes Jahr das gleiche. Erst dauert es bis… und dann geht es so schnell…

















Viel Spaß beim Stöbern 🙂
Seit vielen Jahren kreist das Häkelblograumschiff durch die unendlichen Weiten. Man schreibt das Jahr 2018. Berichte von den Abenteuern der 1-Frau-Besatzung, die in wolligen Galaxien unterwegs ist. Also von myself persönlich.
Neue, wollige Zivilisationen kreuzten meinen Weg. Diesmal bin ich auf einem Planeten gelandet, um eine neue Wolle-und-Handarbeitszubehör-verhöckernde Spezies zu erforschen. Diese, mir bisher fremdartige, Shopform hatte sich mir über Subraumkanäle genähert, Kontakt zu mir aufgenommen. Sehr freundlich wurde ich mittels Emailing einer neuartigen und sehr gebräuchlichen Kommunikationsform begrüßt. Sie hätten mich in den Weiten des allmächtigen, intergalaktischen Netzes geortet und würden gern auf meinem Raumschiff ein kleines Plätzchen nutzen. Erfreut über diese intelligent erscheinende Spezies tauschten wir uns über eine mögliche, wollige Kooperation aus. Aber diese, augenscheinlich junge Spezies der Wolle-im-Netz-Verhöckerer wollte sich nur einen billigst mit Naturalien erkauften Sitzplatz auf meinem schönen Häkelbloggefährt erschlei… äh erobern.
Klartext, mit beiden Beinen auf der Erde stehend: Für ein Häkelprojekt meiner Wahl hätte mir der Shop die Wolle kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür sollte ich in einem Blogbeitrag die Wolle und den Shop erwähnen, den Beitrag ausdrücklich als Werbung kennzeichnen und einen Link auf den Anbieter schalten. Oke? Fragte ich mich. So macht das nicht Spaß. Überlegte, wie es für mich auch schön wäre und übersandte eine Liste mit zusätzlicher Wolle. Für das Projekt (Teppich) hätten sich die Materialkosten auf 90 Euro belaufen. Zusätzlich packte ich noch Artikel im Wert von 45 Euro darauf. Mailte also, dass eine Zusammenarbeit für mich denkbar wäre, wenn ich das Komplettpaket (inklusive meiner Sonderwünsche) erhalten würde. War das schlimm? Darf eine Frau etwas fordern für ihre Werbedienste im Jahr 2018 in der Handarbeitssparte? Nein! Wurde abgelehnt. Doofe Häkelmutti oder naives Handarbeitsfrauchen sollte am besten „Danke“ sagen für ein unterirdisch schlechtes Entgegenkommen.
45 Euro zusätzlich, da schütteln sicher einige den Kopf, weil nicht der Rede wert. Für mich wäre es noch oke gewesen. Die ausgesuchten Artikel hätten ausreichend mein Herz erfreut, als Gegenwert für eine ehrliche Werbeeinbindung.
Im Durchschnitt seid ihr da draußen mit ca. 39.999 anderen pro Monat bei mir zu Besuch. Bald wird die 2 Millionenmarke geknackt und Werbung auf meiner Seite ist nicht mehr als 90 Euro wert? Da ist doch jemand in der Steinzeit gelandet.
Im Netz bewegen sich Handarbeitsbloggerinnen überwiegend auf dem Level von Tedi-Verkäuferinnen im realen Leben. Sie werden von der Handarbeitsindustrie ausgebeutet. Handarbeitswerbesklavinnen.
Ich kauf mir morgen gleich ein Schaf, stell es in den Garten, schere es und werde autark.
In all den Jahren ist mir noch kein faires Angebot unterbreitet worden. Alles, was über einen Warenwert von 60 Euro lag, war ein Problem.
Wenn ihr von Shops bei der ersten Kontaktaufnahme mit eurem Vornamen angesprochen werdet, sollte euch dies schon stutzig machen. Dann noch ein Lob, wie toll euer Blog ist… alles Honig-ums-Maul-Geschmiere, um gefügig zu machen.
So von Frau zu Frau, hach süß, hach nett, liebe So-und-so-Gelabere…
Manchmal kotzt es mich einfach nur an. Wie jetzt mal wieder. Reiher, reiher im Strahl. Fertig
Meine augenblickliche Tapestry-Muster-Häkelleidenschaft dürfte inzwischen bekannt sein. Was wohl nach dieser Phase kommt? Irgendwas bestimmt. Jedenfalls liegen derzeit noch etliche Kissenfüllungen herum, welche ein nettes Outfit vertragen könnten. Mal gucken, was mich häkeltechnisch überkommt.
Ein eventueller Blogbeitrag geistert durch meine Gehirnwindungen. Ich arbeite ja für mein diverses Häkelschickeldi viel mit Acrylwolle. Etliche Marken hab ich schon durch. Neulich mal eine neue Marke ausprobiert. Qualitätstechnsich hat sie Vor- und Nachteile. Beim „seriösen“ Wollhändler im Netz kann man seine Bewertung hinterlassen. Hab ich gemacht. Vier von fünf möglichen Sternen vergeben, aber auch angemerkt, dass die Qualität für mich befriedigend sei und andere Kriterien meine Bewertung für das Garn angehoben hätten. Leider wurde sie bis heute nicht veröffentlicht. So hat sich ein Gedanke in meinem Oberstübchen breit gemacht, einen Acrylmarkenwollvergleichsbeitrag zu starten. Quasi mit Hilfe eurer Erfahrungen eine Auflistung angebotener „Plastikwolle“ mit ihren Vor- und Nachteilen, oder nur Vorteilen…
Mit Bewertungen im Netz ist es ja so eine Sache. Mein Mann hat sich eine Leiter bestellt, aufgrund sehr guter Bewertungen. Oh Leute, sie war qualitätstechnisch ein Reinfall. Leiter zurück und sachliche Beschreibung der Mängel in der Bewertungsfunktion. Daraufhin mailte der Verkäufer, er würde eine Leiter gratis zusenden, wenn die negative Bewertung gelöscht würde. Mann ist nicht auf das Angebot eingegangen. Daraufhin behielt sich der Verkäufer vor, den bezahlten Kaufpreis nur zur Hälfte zurück zu erstatten. Die Restzahlung würde nach Löschung der Bewertung erfolgen. Mann hat nicht gelöscht und das Verkaufsportal kontaktiert. Inzwischen ist der ganze Kaufpreis wieder auf unserem Konto und wir um einige Erfahrungen im Artikelbewertungssektor reicher.
So. Der Beitrag könnte lauten: Fantastic Plastik 😉 oder Acrylwollcheck.
Was meint ihr? Wäre so etwas sinnvoll für die wollsüchtige, acrylverarbeitende Handarbeitsgemeinschaft?

