Archiv des Monats: Juni 2026

Wichtig:Hitzeschutzplan

Es ist warm draußen, die Sonne scheint – fühlt sich wie Sommer an. Abeer das ist tückisch, denn wenn wir nicht aufpasseeeeen, grillen wir wie am Teutonengrill.
In Urlaubsländern ist diese brutzelige Wärme angebracht, ja erwünscht. Nichts übleres als ein verregneter, kühler Auslandsurlaub. Hierzulande ist die Wärme türkisch – ähm – tückisch, denn wir können, wenn wir nicht aufpassen zu „Kartoffel“-Chips verdörren. 
Hat was! Wenn schon nicht im Leben knackig und wohlschmeckend, dann wenigstens nach dem Ableben durch den Klimawandel. Scherz beiseite, es geht um Leben und Tod.
Also – ich nehme die Sache ernst, hab meinen individuellen Hitzeschutzplan erstellt, damit ich nicht verdörre und den lebensbedrohlichen Sommer überstehe.
Nach dem Aufstehen kippe ich mir gleich mal nen Eiskaffee, oder zwei hinter die Binde. Dann werf ich mich in die Karre und gurke an den nächsten Badesee. Um optimale Abkühlung zu erhalten, stürze ich mich pudelnaggert in die Fluten. Mittags ist es dann Zeit den heimatlichen Hitzeschutzraum aufzusuchen. Die Klamotten lass ich bei solchen Temperaturen den ganzen Tag weg. Das schont die Umwelt, weil weniger zum Waschen. 
Nicht mehr bewegen, auf das Sofa fläzen und ein, zwei, drei… Aperol-Spritz in mich hineinschütten. Ähm, ich litere einfach das Zeugs, denn viel trinken ist wichtig! 
Und dann Abends, wenn es am heißesten ist, führt kein Weg an der Eisdiele vorbei. Innerliche Kühlung mittels großer Mengen Eis ist erforderlich. Ah ja, und weiter trinken. Schwenke um auf Dingsbumsda on the Rocks oder so. Das ist doch was mit Eiswürfeln drin oder? Egal.
Immer noch naggert, denn mein Körper darf nicht noch durch Kleidungsschichten überhitzen. 
Mir hängen inzwischen einige Männer an den Arschbacken. Hab sie in der Eisdiele über die Wichtigkeit eines Hitzeschutzplanes aufgeklärt. Sie haben sich auch nackig gemacht…
Er wirkt! 🙂


 

Was nicht passt, wird…

…passend gemacht.
Bei dem Resteverwertungshäkelkissen war die Vorderseite um ca. 55 Maschen größer als das Rückenteil. Tja, hab ab und an einfach anstatt zwei, drei Maschen verhäkelt. Quasi im großen Stil beschissen. Ich kann auch mit den Zahlen tricksen. Hab ich mir von den „Oberen“ abgeguckt. Unverständlich? Egal  😉
Das Kissen hat eine schöne runde Form, ohne recht Wellen zu werfen.  
Und – meine obligatorischen Bobbelknöpfe. Ohne die geht nichts mehr. 
Und – die Kopflöcher hab ich mir auch gespart. Ich steck den Bobbelknopf einfach zwischen zwei Stäbchen hindurch. Bassd.

 







An scheena Sundoch

So a bayrische Überschrift klingt ja fast kosmopolitisch 😉
Aiso – i bin am Wollreste verbrutzeln. Das Deckenprojekt hat nicht alle Wolle gefressen, deswegen bin ich weiter am verwurschtwergeln. Geht Ratzifatzi denn das Acrylgarn ist dick (Nadelstärke 6).
Da lob ich mir meine Vorgehensweise beim Wollkauf: meistens ungeplant und aus dem Augenblick heraus.
Es eröffnen sich dadurch ganz neue Farbkombis, denn bei so mancher Farbe frage ich mich „wie konnte ich nur!“ So katapultiere ich mich regelmäßig über meinen Tellerrand.
Sodala. Der Sommer ist zurück – Hurra! Ich will Sonne und Wärme! 
Habt einen schönen Sonntag 🙂

 

Gleichgesinnte Weiberleut

Bezug nehmend auf die Kommentare vom vorherigen Beitrag – ich find mich in euch wieder – war ja klar  😉
„Den Scheiß im Außen registrieren und sich nicht verwickeln lassen, sich ihn dosiert geben und nicht weghören. MEIN Leben, Familie, Garten, Wolle, Traditionen, Glaube, Gottvertrauen, einen unangepaßten Partner…“
Das politisches Gesabbel ignorieren, sein Maul aufmachen um seine eigene Meinung kundzutun und viel in den Wald/Flur raus – füg ich noch an.
Es gäbe noch viel zu schreiben – das wißt ihr ja. Spar ich mir. Zeig euch meine frisch fertiggestellte und gewaschene Decke. 
Lange hat sie es bei mir nicht ausgehalten. Sie ist heute ausgewandert. Ich freu mich für die neue kleine Besitzerin 🙂

 



Hey, Servus!

I sitz grad  am Küchentisch und vernäh fünf Millionen Fäden einer fast fertigen Deckn. Und weil mia nix gscheids zum Bloggern einfallt, frag i einfach mal euch: Hey, was is so los bei euch? Wie kumts ihr so durch die große Dransformazion, durch die Zeitenwende, durch den grassierenden Wahnsinn?
Des dad mi schou interessieren. I woas, dass die Resonanz watischeinlich überwältigend sein werd. Owa i gfrei mi auf die „üblichen Verdächtigen“ 😉