Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

Mal drapiert

Bin gespannt was draus wird. Ob überhaupt etwas entsteht. Huch ist das spannend. Schön! Endlich wieder was los im Leben 😉
Farbiges mag ich nicht wie ihr wisst 😉 Gestern Abend war ich nicht bei einem geselligen Spieleabend. Doch nicht in dieser Zeit! Da hätte ich mich wohlmöglich um Kopf und Kragen gespielt mit anderen Menschen. Da wäre es um mein Leben gegangen. Man weiß ja heutzutage nie.
Vielleicht sollte ich mich in zeitgemäßer Entspannung üben. Wenn mein Verstand mit den medial dargebotenen Widersprüchlichkeiten der C. Krise nicht mehr klar kommt, entlaste ich ihn . Wenn ich mir über einen Zeitraum von sagen wir mal einem Monat, jeden Abend  die Birne mit Alkohol wegballern würde, käme ich nach diesen Wochen mit dem geistigen Volumen eines Hamsters aus der „zeitgemäßen Entspannungskur“.  Mensch, da würde ich mich freudig auf das Hamsterrad stürzen und mich total wohl fühlen in meinem Gefängnis – äh – Käfig.
Vielleicht sollte ich das als Kurs anbieten. Gemeinsam vor dem Computer sich mit Gleichgesinnten die Birne leer saufen…
Ups, schon wieder ein Beitrag mit Promille! Macht nix 🙂


Spültuch gestrickt

Aus dünnem Baumwollgarn (45 Maschen angeschlagen), mit ausschließlich rechten Maschen, einen „Putzlumpen“ fabriziert. Der Rand ist natürlemo umhäkelt.
Lange hat es gedauert, bis ich von den Microtüchern den Absprung geschafft habe. Jetzt esse ich kein Microplastik mehr mit, sondern Baumwollfusseln 😉



Apropo Wasser – hier ein Satz der es mir beim Lesen sofort angetan hat. Weiß der Geier warum 😉
„…suche mir den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Adressaten für meinen Widerstand. Bis dahin fließe ich wie Wasser, bleibe unangreifbar, bewahre meinen inneren Stolz, denn bald gehöre ich zu der Welle, welche die Unterdrückung fortspült“

Auf meinem neuen Putzlappen kann ich gut durch`s Spülbecken surfen 🙂





Euch einen schönen Abend! Immer schön flüssig bleiben! 😉

Auf ein offenes Wort

In der letzten Zeit geisterten die Begrifflichkeiten „unsichtbar machen, analog, auf privat setzen“ durch meinen Brain. Gedanken, inwiefern ich hier präsent sein will. Mich ganz aus dem Netz nehmen oder den Blog in einen Dornröschenschlaf schicken. Ich schreibe dies offen, nicht weil ich „bitte bleib…“ oder ähnliches hören will. Ich schreibe wie es um mich hier steht. Lest es, nehmt es zur Kenntnis oder auch nicht. Brauche keine Bekundungen…
Lange war es witzig, dann wurde es ernst und dann – ein Gefühl von „viel passiert, alles geschrieben, witzig sein in Zeiten der Unlustigkeit, wie will ich weiter machen, ohne banal zu werden“.
Umorientierung. Gerade in Phasen des „die ganze virtuelle Welt kann mich am Ar…“ kamen viele Kommentare auf Anleitungen. So intensiv wie schon lange nicht mehr fühlte ich, dass ich mit meinem Häkeloutput ein bisschen Freude in die Welt bringen kann. Dieses Gefühl lässt mich weiter machen. Wie, das wird sich zeigen.
Ich bin für jeden Funken Freude im Alltag dankbar, besonders in dieser fordernden Zeit. Wenn ich Freude bereiten kann, dann tue ich das gern, wenn es auch mich erfüllt.
So. Dann präsentiere ich euch mein feuchtes Häkelprojekt – einen Spüllappen. Die Microfasertücher lasse ich über den Jordan gehen und plantsche mit Baumwolligem in der Spüle :),