Archiv des Jahres: 2018

slow crochet garland

Slowfood ist ja immer noch ein bisschen in. In meiner Nähe gibt es auch ein kleines, verschlafenes Städtchen, welches sich zur „Citta- slow“ Stadt umdeklariert hat.
Tote Hose  dort. Da lockst du keinen Hund hinterm Ofen hervor. Niente, nada was los. Bummeln kannst du nicht, weil es außer einem Schreibwarengeschäft nur noch einen Schuhladen im Zentrum gibt. Ab und an karrt ein Bus Rentnertouristen an. Aber toll deklariert, der Lebensverfall.
Mit meinem neuesten Projekt habe ich mich auch der slow-Bewegung angeschlossen. Habe quasi slow gecrocheted. Oder gerade heraus gesagt, lange daran herumgeeiert. Gut Ding braucht Langeweile äh Weile. Das Ergebnis erfreut mich sehr.
Wenn ihr euch auch so eine Girlande nachhandarbeiten möchtet, dann findet ihr auf diesem stylischen xxx  die Anleitung.  Nachtrag: Der Link führt mittlerweile auf eine ganz andere Seite und ich habe ihn entfernt. Den Blog finde ich nicht mehr im Internet – schade.
Die Bommel und das Blütenschnickeldi sind „auf meinem Mist gewachsen“.
Hm, da stellt sich mir eine Frage: Anteilsmäßig sind kochende Frauen den Männern zahlentechnisch hoch überlegen. Warum gibt es so viele bekannte Köche und so wenige bekannte Köchinnen?
Hm, da stellt sich mir noch eine Frage: Anteilsmäßig sind handarbeitenede Frauen den Männern zahlentechnisch hoch überlegen. Warum gibt es so viele bekannte handarbeitenden Männer (my boshi…) und so…?
Genug geschrieben. Ich mach jetzt auf „thinking slow“.
Hä, was wollte ich… 😉

Häkelkram outsourcing

Die Hütte ist fast voll. Erobere neues Terrain zum Behäkeln – den Garten. Ungehemmt lasse ich meiner Farbfreude freien Lauf. Vorher noch etwas gebremst, aber seit die Töchter alle ausgezogen sind, wandelt sich der Garten vom Familien-  zum individuellen Außenraum. Buntes Schnickeldi, mal hier und mal dort. Werde das nette Gedöns für euch meine lieben Leser und Leserinnen mal knipsen.
Aber da gibt es doch noch einen Mann? Jawoll!  Der tummelt sich mit mir im Outdoorbereich. Einer, der meine ganzen Spleens einfach so mitmacht und Gefallen daran findet.
Ihn habe ich im Alter von 20 Jahren kennengelernt und nach einem dreiviertel Jahr waren wir verheiratet. Ganz unkompliziert, ohne zu müssen, freiwillig. 29 Jahre durch dick und dünn und mir sind noch nicht die Füsse mit ihm eingeschlafen 🙂
Er bestärkt mich in meinem Tun, so wie ihr meine lieben Kommentatorinnen. Danke euch!

Der pastello Häkelbortentraum ziert demnächst ein Regalbrett, draußen.

 

 

 

Halloooo, sieht mich jemand?

Oh leck, da hab ich ja mal eine, für meine Verhältnisse, extrem lange Blogbeitragspause aufs Parkett gelegt. Why?? Zum Einen ist ja der Sommer ausgebrochen und zum Anderen hat sich bei meinem Statistikprogramm, welches mir zahlentechnisch anzeigt, was sich so auf meinem Blog tummelt, einiges geändert. DSGVO wird da wohl die Ursache für sein. Also, seit dem Magic Day (25. Mai) beehrt mich pro Tag genau 1 Besucher, laut meiner Statistik. Das muss wohl ein Außerirdischer sein, denn normalsterbliche User werden nicht mehr gezählt.
Ist E.T. bei mir gelandet? Ein historisches Revival und keiner hat es mitbekommen. Oder ein eingesöderter, polizeitechnischer Geheimagent, der im Text nach einer versteckten „Gefährdungslage“ Ausschau hält? Ach, weiß der Geier was. Emotionstechnisch muss ich mich noch auf diese Situation einstellen.
Wenn so gar kein greifbarer Anhalts-Punkt mehr da ist, dann kommt schon ein Gefühl der unendlichen Weite und Stille auf. Ich gleite in meinem Häkelfieberblog durch geräuschlose, unermesslich weite Weiten. Ab und an ein kurzes Klopfen am Häkelnadelraumschifffenster. Jaa, ich stelle mir mein crousendes Häkelblogshuttle in Form einer Häkelnadel vor. Ups – vielleicht hat mich gestern, kurz nach 22 Uhr, jemand  in den Himmel starten gesehen! 😉 Dieser Lichtpunkt – mein Häkelnadelshuttle! Glory, glory hallelu….. 🙂
„Häkelblograumschiff an Erde. Beginne mit der Aklimatisierung an Bord. Versuche regelmäßige und unregelmäßige Signale in die Weite abzusetzen. Ende.“ Knister, knister, rausch rausch…

Und jetzt noch ein paar thementechnisch total unpassende Bilder. Hab mir ein Mobile für den Garten zusammengezimmert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sorry Leser…

… mir fällt keine Überschrift ein. Sitze im frühmerlichen Garten. „Frühmer“ – nicht sonderlich angenehm über die Lippen gleitend, holpert es aus dem Sprechorgan in die Welt hinaus. Nicht meine Wortschöpfung. Neulich gelesen. Es ist eine Kombination aus Frühling und Sommer. Ach ja. Das Leben ist im Fluß. Alles ist einer beständigen Veränderung unterworfen – auch der Wortschatz. Mal zum Schönen, mal zum…
Ich will mich nicht in Sentimentalitäten ergießen. Wenn ich hungrig bin schlägt sich das Bauchgefühl auf meine Stimmung nieder. Oh, da bin ich machtlos. Mein Hungergefühl zwingt den Genuß des sommerlichen, mit Vogelgezwitscher gefüllten Gartentraumes – äh – Gartenraumes 😉 in die Knie. Hunger hat mich voll im Griff. Ich gebe mich geschlagen und trotte ins Haus zur Nahrungsaufnahme, um dieses gefräßige Teil meiner Selbst mit Nahrung zu versorgen. Jaaa, lasse „Defgem“ in mein Verdauungsorgan ergießen. Defgem – nicht sonderlich angenehm über die Lippen gleitend, holpert es aus dem Sprechorgan in die Welt hinaus. Schon meine Wortschöpfung. Gerade erfunden. Es ist eine Kombination aus Deftigem und Gemüse. Ach ja…
Diesen teilweise kulinarischen Beitrag garniere ich mit diversem bunten Allerlei.
Wünsche einen guten Appetit 🙂

 

 

 

 

 

Hyper, hyper Flamingo-pixel-crochet

Ein Trend kann auch mal schön sein. Flamingos, Lamas und Ananas allerorts. Gern habe ich mich infiltrieren – äh – infizieren lassen. Danke Konsumgüterindustrie für die schöne kitschige „Dekoscheiße“. Ich darf dieses Wort benutzen, denn Deko ist mein Broterwerb.
Gepixelhäkelt der Flamingo. Ist noch nicht fertig. Wird was für die Wand, wie andeutungsweise auf einem Foto ersichtlich.
So. Kaffeeduft und vom Mann frisch gebackener Kuchen ziehen mich vom Laptop weg…..
Euch noch einen schönen Sonntag 🙂