Archiv des Jahres: 2018

Sonntäglicher Streifzug…

…durch das Haus. Draußen läuft: „Vom eisigen Winde verweht“, deswegen streife ich mit dem Fotoapparat durch diverse Wohnräume und fange mir freudebereitende Arrangements ein. Bunte Bilder vertreiben schneller das kurze, winterliche Intermezzo. Dass mir jetzt nur niemand schreibt: „Ich liebe diese Kälte, den Schnee und den Wind“. Zugelassen ist nur Gejammere, mit einer Portion Optimismus auf wärmere Zeiten.
Die kommen ganz bestimmt! Sicher 🙂

Euch viel Freude beim Farbe Tanken – und einen angenehmen, kuscheligen Sonntag 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich mach blau

Beim heutigen Streifzug durch den Gebrauchtwarenmarkt blieb etwas an mir kleben. Etwas, was ich bisher weder gekauft und dem ich noch keine Bedeutung geschenkt habe.
Ohhhh, fast wollte ich schreiben „ohweia“, was mich da geritten hat! Irgendwie hat das Teil was.
Ihr wisst noch nicht von was ich schreibe? Der Elefant natürlemo. Der Rest ist zwar auch zweiter Hand, aber schon länger im „Hausumlauf“. Ich glaube, er weckt so formtechnisch in seiner einfachen Art eine Erinnerung aus vergangenen Kindertagen.
Mal gucken was aus ihm wird. Ob er sich integrieren lässt oder nur ein tagesbedingter, mondstandbeeinflusster Fehlkauf ist. Für einen Euro ist ja nicht viel kaputtschki 😉

PS: Vielleicht weiß ja jemand von euch ein bisschen was über den Elefanten.

 

 

 

Es lebe die Wiederholung! :)

Ich sag nur: Tulpen und Wolle und Gehäkeltes.
Bin vom Häkelfieber ins Tulpenfieber mutiert. Quasi häkelnde Tulpenliebhaberin. Diese Liebesbeziehung ist zeitlich begrenzt. Ich gebe ihr nur noch wenige Wochen. Wenn dann mal draußen vieles zu wachsen beginnt, verlagern und vermehren sich die floralen Leidenschaften ziemlich rasant bei mir. Da robbe ich wie ein Trüffelschwein durch die Hecke, dem zarten Duft der Veilchen auf der Spur und werfe mich in die Büsche. Nur in die Fliederbüsche 😉
Bis dahin müsst ihr vielleicht, wahrscheinlich oder auch nicht, diverse Tulpen mit auf den Fotos in Kauf nehmen 🙂

 

 

 

Samstagsfarbglück

Irgendwann ist immer das erste Mal. Ich habe mir also heute zum ersten Mal im Leben so wunderbar pastellige Kunststoffeier gekauft. Freue mich sehr darüber.
Und gestern wurde unser verwaister Hühnerstall wieder mit zwei braunen Hühnern befüllt. Die letzten zwei hatte sich der Fuchs ausgeliehen und nicht mehr zurückgebracht 😉
Der muss ja auch von was leben.
Kann ich jetzt so cool sagen, nachdem ich den Verlust überwunden habe 😉

 

 

Umfunktionieren, einen neuen Sinn geben

Die Töchter sind groß und gehen in die weite Welt hinaus. Im Keller lagern viele Einmachgläser. Zu viele für mich und meinen Mann. Ich gebe ihnen einen neuen Sinn. Funktioniere sie einfach um. Nicht mehr zum Bevorraten sondern sie werden Windlichter, Blumenvasen oder einfach nur bunte Hinstellerlies.
Ach, wenn das mit dem Umfunktionieren  von der Mutterrolle zur – ähm – wieder mehr Frau auch so einfach zu bewerkstelligen wäre. Mit etlichen Knäuel Wolle mich einfach in die neue Rolle fabrizieren. Ohne viele Fragezeichen im Kopf, ohne das nicht einfache Loslassen. „Ich häkle mir eine neue Identität“ oder „Raus aus der Sinnkrise – Die Häkelnadel zeigt dir den Weg“. Ein buntes Anleitungsbuch für Frauen in der Lebensmitte, in den Wechseljahren, welche eine sich wandelnde Familiensituation zu bewerkstelligen haben, wäre schon schön. Einfache Schritt für Schritt Anleitungen, reichhaltig bebildert, dass keine Fragen offen bleiben…
Träumen kann man ja mal 🙂