Archiv der Kategorie: Manch anderes

Wärmendes für kalte Tage



Beidhändig genadeltes ist fertig. Mein wärmendes Strickprojekt ist bereit für den körpernahen Einsatz im Freien. Bei der nächsten Hunderunde wird es mich begleiten.
Mein Dackelterriermix Fritzi und ich brauchen dreimal täglich Auslauf. Da das fellige Tier aufgrund seiner unbekannten Vorgeschichte (Extötungsstationsinsasse aus Rumänien) den leinenlosen Freigang vollumfänglich nur für Eigeninteressen ausnutzen würde (den seh ich dann nur noch von hinten immer kleiner in der Ferne verschwinden), such ich mit ihm umzäuntes Gelände auf. Hier im Dorf ist es ein Spielplatz am Ortsrand. Dort kann der Wuffel sausen. Zerr- und Suchspiele machen uns beiden Spaß. Die Kinder sitzen ja Zuhause und sollen den Kontakt mit anderen meiden. So ist der Platz immer frei für mich und meinen Begleiter, dem die Gaudi dort richtig gut tut. Frische Luft, Spiel und Spaß ist gesund. Den Hund einsperren – ich bin doch kein Tierquäler..
Auch Abends nach 21 Uhr, der Ausgangssperre hier, muss er noch raus. Seit dem Ausgehverbot drückt ihn um die Zeit regelmäßig noch etwas. Komisch. 
Zum Glück ist man hier im Land so Tierlieb. Ohne Maulkorb kann Fritzi auf den Spielplatz und 21 Uhr auf die Strasse. Viele Zweibeiner beneiden meinen Vierbeiner… 



Stürmische Zeit

Es braut sich was zusammen. Ein Unwetter zieht auf. Der Donner grollt und Blitze zucken. Gern würde ich mich verkriechen, mir die Decke über den Kopf ziehen, meine Ohren zudrücken, alle Sinne davor verschließen. Ich kann es nicht aufhalten. Was bringt es? Eine Klärung oder eine Spur der Verwüstung. Ich werde sehen und du wirst es sehen.
Um die unbehagliche Zeit etwas angenehmer zu gestalten stelle ich Archivbilder ein, die mein Herz ansprechen.
Für diejenigen die gern horizonterweiternd lesen: Laufpass.com, Multipolar-Magazin.de













Ab und an

Ab und an bin ich hier. Mein Medienkonsum ist sehr stark reduziert. Kein Radio, kein Fernsehen, nur ab und an eine lustige Serie gucken ohne Werbung und wann ich will. Das tut gut, entspannt und schafft Klarheit. Raus aus der medialen Angstmaschinerie und eintauchen in das unmittelbar Wesentliche.
Informatives hole ich mir von unabhängigen freien Journalisten wie z. B. „Reitschuster.de“ und „2020news.de“. Den öffentlich Unredlichen habe ich bis auf weiteres mal den Rücken gekehrt. So mache ich es. Jeder muss für sich seinen Weg in dieser aufgeregten Zeit finden.
Handarbeitstechnisch läuft im Augenblick nur ein Strickprojekt. Ein Loop wird es werden. Häkeltechnisches fabriziere ich gedanklich. Den Weg ins Reale hat noch kein Projekt gefunden. Macht nix. In dieser unfreien Zeit ist meine Kreativität reduziert, quasi in Ketten. Hört sich schlimmer an als es ist. Ich bin optimistisch, dass auch wieder andere, bessere Zeiten kommen.








Zeit für neue Maßstäbe

Wollen wir nicht alle ein angenehmes Leben führen? Der Familie, den Liebsten und uns soll es gut gehen, die Erwerbsarbeit zur Zufriedenheit erledigt werden. Wir helfen Freunden, Bekannten, Fremden, wenn Hilfe von Nöten ist. Jeder versucht sein möglichstes. Unsere Schwächen und Fehler gehören dazu. Wir meinen es gut, legen diesen Maßstab auch auf andere an.
„Die wollen nur unser Bestes“, so beurteilen viele die Maßnahmen, welche uns in dieser Zeit von den Politikern auferlegt werden. Es ist an der Zeit die rosarote Beschönigungsbrille abzunehmen. Nein, es geht vielfach nicht um unser Wohlergehen, sondern um Macht und Geld.
Ein medial hochgejubelter C. Impfstoff wurde bereits ohne gravierende Nebenwirkungen an 40.000 Menschen getestet, so der Hersteller. Erprobt in Schwarzafrika, einem Armenhaus der Erde. Warum an den Ärmsten dort? Warum nicht in Deutschland?
Kann es sein, dass in diesem Teil der Welt die Standards für ein derartiges Unterfangen sehr viel niedriger sind?
Kann es sein, dass viel Geld an die richtige Addresse geleitet, dort vieles erleichtert hat (Korruption)?
Kann es sein, dass viele der Geimpften nicht wussten was sie unterschreiben, da sie nicht lesen können?
Kann es sein, dass es bitter nötiges Geld zum Überleben gab, für das Setzen der Impfung?
Kann es sein, dass die vom Hersteller gemeldeten Erfolge schöngeredet sind?
Kann in dieser kurzen Zeit denn überhaupt von einem Erfolg gesprochen werden? Wo sind die Langzeitstudien? Aber das macht ja nichts, denn die Haftung bei etwaigen Impfschäden liegt nicht beim Hersteller. Super Deal.
Ist ein Verkäufer ehrlich, wenn er Milliarden an einem Geschäft verdienen kann?
Ich glaube, unser privates Weltbild lässt sich nicht auf das Weltgeschehen übertragen. „Geld regiert die Welt“. Die schöne heile Welt gab es in der Vergangenheit noch nie. Warum sollte es heute anders sein. Nur weil wir es so sehen wollen, um uns vor der bösen Realität nicht zu fürchten?
Werden wir zu Abenteurern… Suchen wir das Wahre, das Gute und das Schöne…





Mein Kranz vom letzten Jahr. Inzwischen mit neuen Kerzen bestückt. 🙂


Der Gedanke sterblich zu sein…

…hat für mich etwas tröstliches. Irgendwann muss ich sterben. Die Zeit vergeht. 53 Jahre gelebtes Leben. Die Hälfte ist weit überschritten. Wenn mich die derzeitige Situation stark belastet, wie zur Zeit, denke ich ans Sterben. Mein Leben ist mal vorbei, wie viele vor mir von der Erdoberfläche verschwunden sind, bin auch ich einmal Geschichte. Meine Sterblichkeit tröstet mich. Lässt die aktuellen Sorgen kleiner werden. Wozu die Aufregung…. Ich lebe nur einmal… Dann ist es vorbei, egal was sich ereignet hat oder nicht.
Ich liebe die neblige Dämmerung. Stille legt sich über alles. Die Konturen verschwinden, die Realität verblasst.
Ich stehe auch gern auf einem Berg. Der Blick über die Dinge vermittelt mir meine Kleinheit. Er entspannt und relativiert.
Ich gehe auch gern in den Wald. Die Natur, gewachsen vor meiner Zeit und wächst weiter nach mir. Sie überdauert unaufgeregt. Sie lässt sich nicht von meinen Gefühlen beeindrucken. Die Bäume bewegen sich sachte im Wind, egal ob es in mir braust oder nicht.
Es ist eine Zeit, die sich einer Beschreibung mehr und mehr entzieht. Ich will sie nicht mehr beschreiben. Das Erleben ist genug.

In Erwartung der…

…Dinge die da kommen werden. 
Erwartungsvoll starrt mich die Wolle an.
Erwartungsvoll starre ich die Wolle an.
Beide sind wir in froher Erwartung.
Schön. Ein Lebensbereich der froh in die Zukunft blickt.

Und eine Frage beschäftigt mich. Ich habe sehr nette Arbeitskolleginnen. Gern treffen wir uns nach der Arbeit privat auf einen Kaffee. Jetzt dürfen wir das nicht mehr zwecks Kontaktbeschränkung. Sollten wir jetzt unseren Kaffeklatsch in die Arbeitszeit verlegen, denn da dürfen wir ja zusammen sein?