Archiv der Kategorie: Manch anderes

In Erwartung der…

…Dinge die da kommen werden. 
Erwartungsvoll starrt mich die Wolle an.
Erwartungsvoll starre ich die Wolle an.
Beide sind wir in froher Erwartung.
Schön. Ein Lebensbereich der froh in die Zukunft blickt.

Und eine Frage beschäftigt mich. Ich habe sehr nette Arbeitskolleginnen. Gern treffen wir uns nach der Arbeit privat auf einen Kaffee. Jetzt dürfen wir das nicht mehr zwecks Kontaktbeschränkung. Sollten wir jetzt unseren Kaffeklatsch in die Arbeitszeit verlegen, denn da dürfen wir ja zusammen sein?





Ich könnte kotzen

Sorry liebe Leser und Leserinnen, aber ich kann nur noch diese deutlichen Worte finden. Wo leben wir denn, verdammt nochmal! Bayerns Ministerpräsident ruft die Bevölkerung auf, ihre Nachbarn zu denunzieren. Das ist doch die allerletzte Scheiße! Wir sollen unsere Nachbarn melden, wenn sie gegen hirnrissige Auflagen verstoßen. Die Kontaktbeschränkungen sollen dadurch kontrolliert  werden, dass die Nachbarn Hinweise und Anzeigen geben. Ich habe drei Töchter. Jede hat einen eigenen Haushalt. Jetzt dürften wir uns nicht mehr gemeinsam treffen. Oder doch! Machen wir doch ein nettes Kaffeekränzchen im Baumarkt. Eines sei mal klargestellt: Diese Rechnung macht ihr ohne mich!
Irgendwann kommen die Deppen auf die Idee, dass wir bitte im Haus auch noch Masken tragen und Abstand einhalten sollen. Vielen dieser Volkszertreter äh Volksvertreter hat doch jemand ins Gehirn geschissen. Was da so alles aus der Birne sprudelt…
Habe die letzten Jahre die Grünen gewählt. Die können mich sowas von am Allerwertesten…
Ich sehe im Augenblick keine wählbare Partei. Wahrscheinlich gebe ich meine Stimme einer absoluten Nischengruppierung. Gäbe es die „Partei für regelmäßiges Gießen der Topfpflanzen“ – meine Stimme hätten sie.
Und wisst ihr was? Ich muss irgendwann sterben. Ups, na sowas. Tja, irgendwann muss jeder von uns mal sterben. Aber das ist ja jetzt verboten. Alte Menschen dürfen mit 90 Jahren nicht mehr aus dem Leben scheiden, denn jeder Tote ist ein Toter zuviel. Schwachsinn, verdammter.
Ich habe eine Lösung parat: Stellen wir doch alle das Atmen ein. Die Aerosolproblematik wäre auf einen Schlag gegessen. Jeder Einzelne wäre das Etikett des „Gefährders“ für die Mitmenschen los.
Qasi die ultimative Endlösung.

Vieles ist gesagt…

…und es nimmt kein Ende. So mache ich mir eine gemütliche Stunde und lasse den Wahnsinn, Wahnsinn sein.
Der Demo-Sommer ist vorbei. Berlin, Berlin, München, Nürnberg… Nie für möglich gehaltene Eindrücke über mediale Berichterstattung, die Polizei und anderes… 
Willkommen Demo-Herbst. In den Startlöchern stehen Leipzig, Regensburg, München…





Was auf die Ohren

Am neuen Gestade gestrandet: Habe mir ein Stirnband gestrickt.
Hatschi – Sorry, musste gerade niesen. Ups – hm, Coro… ?!
Man weiß ja sehr, sehr wenig über das Dingens. In bayrischen Biergärten ist es sehr gern auf dem Weg zur Toilette unterwegs, weswegen sich ein Stammtischbruder die Bedeckung für die Nase und den Mund aufzieht, wenn er sich von seiner großen, sehr geselligen Runde, mal kurz auf die Toilette verabschiedet. Im Sitzen passiert ja nichts. 
Aber, wir dürfen nicht leichtsinnig werden. Ich will euch nicht gefährden, wenn ihr meine Seite besucht. Zieht euch bitte eine Alltagsmaske auf, bevor ihr bei mir vorbei schaut. Wie gesagt, man weiß sehr, sehr wenig über den Killer. Vielleicht schwirrt er nicht nur auf Fluren, sondern auch auf den Datenautobahnen ungebremst hin und her…
Niesen, Schwindel, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit… alles Hinweise auf eine Infäkdschn. Haarausfall, Karies, Mundgeruch, Fußpilz, Juckreiz… Man weiß ja nichts. Nichts genaues. Nur dass es schlimm, sehr schlimm ist.

Youtube SWR: „Merkel bei Jauch: Wer wird Millionär? Die Mathias Richling Show“
Lesetipp für unabhängigen Journalismus: reitschuster.de
Hörtipp: Youtube RPP Institut „Die Corona-Pandemie und der PCR-Test: Die Geschichte eines Betrugs?“






Es sprießen…

die Pilze:


…und die Gedanken.
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten.
Dieses Jahr können sich vielleicht die Christmas-Muffel freuen. Nix mit feiern und so, statt dessen könnte uns die traute Einsam- oder Zweisamkeit unterm Baum blühen. Letzterer ist nur in unserer Vorstellung präsent, denn dieses Jahr ist es gefährlich einen Christbaum zu kaufen. Zuviele Menschen an einem Ort  – no go! Wir stellen ihn uns einfach vor.
Merkel und Söder sagen, dass es schlimm ist und bis Weihnachten noch viel viel schlimmer werden könnte.  Also keine lästigen Verwandschaftsbesuche, kein gemeinsames sich die Wampe vollschlagen und mit Likörchen nachspülen. Nein. Am Hochheiligen Fest dürfen wir nicht leichtsinnig werden, nur trübsinnig. Das ist oke. Aber es kann auch so ganz nett sein. Wir schalten die Glotze ein und alle gucken um 20 Uhr, quasi ganz Deutschland, ein Krippenspiel an.
Kill Bill – äh nein, nur der Bill und die Melinda begrüßen uns vorweg. Dann wird dem Spahn seine Villa eingeblendet. Dort im Wohnsaal sitzen Merkel und Wieler neben einer Wiege. Darin liegt der Markus. Also der Söder Markus und lächelt seelig. Sieht er sich doch als der große Erlöser. Auf der Seite steht der Jensi. Also der Spahn Jensi und gibt den Esel. Da kommt der Drosten hereingeschlichen, nähert sich dem Bettchen und will schon einen schlimmen Coronafluch murmeln. Äh sorry. Der muss wieder raus. Die böse Fee kommt ja bei Schneewitchen.
Ah, zur Seitentür marschieren der Bill, der Mark und noch einer, als schwerreiche drei Könige ein. Im Schlepptau einen Wagen voll Amazonpakete. Merkel, Wieler und Söder juchzen beim Anblick der Gabenpäckchen. Auf leisen Hufen rollt der Esel, also der Jensi, eine ganz ganz große Kiste von der EZB herein. Vollgestopft mit frisch gedrucktem Geld. Wie Schneeflocken gleiten, aus der übervollen Kiste, die Scheine auf den Boden. „Leise rieselt der…“ summen die vielen stummen Bürger, die sich draußen ihre Näschen an den großen Panoramafenstern platt drücken. Sie sind arm und frieren innen und außen, aber beim Anblick der inzwischen geöffneten Päckchen, wird es ihnen nach Monaten der Entbehrung, ganz warm ums Herz.   Die drei schwerreichen Könige ziehen noch reicher ab und Merkel Mutti und der Wieler treten vor die Fenster, in ihren Händen halten sie die Impfungen. Ein ehrfurchtsvolles Raunen erfüllt die kalte Deutsche Nacht. Ein alter Mann streicht seinem kleinen schwankenden Enkel übers Haar und murmelt ihm durch seine Maske ins Ohr: „Bald sind wir gerettet“. Der Junge seufzt unter seiner dicken Maske und taumelt benommen vor Sauerst… äh vor Glück zu Boden.
Ach, sind das nicht schöne Aussichten. Da wird mir gleich ganz anders- äh – warm ums Herz.

Youtube: 3satFestival: Andreas Rebers – Ich helfe gern 26.9.2020